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Artikel AZ

Notstromausfall im Krankenhaus Jülich

Am Freitag, 27.08.2010 erreichte uns die Anforderung des Krankenhaus Jülich zur Bereitstellung von Notstrom.

Anlass war der Ausfall der Notstromversorgung des Krankenhauses in Jülich. Um den Krankenhausbetrieb abzusichern, sind nun seit dem 28.08. vier THW-Helfer unter Leitung des Jülicher Zugführers Jochen Schüsseler mit zwei 200 kVA-Netzersatzanlagen der Fachgruppen Elektroversorgung aus Aachen und Übach-Palenberg rund um die Uhr im Einsatz. Wann die Notstromversorgung des Krankenhauses wieder eigenständig funktionsfähig sein wird, ist noch nicht geklärt.

Fortsetzung folgt ..............

Text und Fotos
Jochen Schüsseler
Zugführer
THW-Ortsverband Jülich

Redaktionelle Bearbeitung
Markus Kalf
Zugführer 2. Technischer Zug
Ortsverband Aachen


Aktuelle Infos

Mehr Infos zu den Bergungstauchern und zu deren Ausstattung

Ausbildungslehrgang für THW-Bergungstaucher Stufe 3

Präsident Broemme besucht THW-Taucher in Percha

Starnberg. Das dritte Jahr in Folge wurde im August 2010 im Taucherausbildungszentrum der Bundeswehr in Percha am Starnberger See ein Ausbildungslehrgang für THW-Taucher Stufe 3 (schwere Unterwasserarbeiten) durchgeführt. Unter der Leitung des Tauchermeisters der Bundeswehr Ewald Korte bildete ein ehrenamtliches Trainerteam des THW die 18 Teilnehmer des diesjährigen Lehrganges in Theorie und Praxis aus. Alleine 5 ganze Tage praktische Ausbildung und Übungen forderten die Teilnehmer in besonderem Maße. Vor allem der Umgang mit den Helmtauchgeräten wurde intensiv geübt. Dazu kamen Theorieeinheiten aus verschiedenen Fachbereichen wie Tauchphysik, Tauchmedizin, Tauchgerätetechnik, Einsatz von Unterwasserarbeitsgeräten, Einsatz von Tauchern bei Hochwasserlagen und vieles mehr. Die speziellen Einrichtungen in der Pioniertaucherschule in Percha boten ideale Voraussetzungen für eine praxisorientierte Ausbildungswoche.


Ein Helmtaucher erreicht nach dem Arbeitstauchgang die Ausstiegsleiter

Aus dem THW-Landesverband NRW nahmen 5 Helfer aus den Ortsverbänden Düren, Remscheid und Wetter an dem Lehrgang teil. Ein Helfer aus dem OV Aachen unterstützte den Lehrgang als Ausbilder.

Die Bergungstaucherausbildung im THW wurde vor kurzem verändert. Es gilt jetzt die THW-Dienstvorschrift 8 „Dienstvorschrift für den Einsatz von Bergungstauchern in der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk“, kurz THW-DV 8 genannt. Nach dieser Vorschrift wurde der diesjährige Lehrgang ausgerichtet. Während die THW-Bergungstaucher der Stufen 1 und 2 auf der örtlichen Ebene von den vorhandenen THW-Lehrtauchern ausgebildet werden, ist für die Qualifikation zum Bergungstaucher der Stufe 3 die erfolgreiche Teilnahme an dem Taucher 3-Lehrgang in Percha erforderlich.


Wolfgang Friebe erläutert Präsident Broemme
die Tauchausbildung

THW-Präsident Albrecht Broemme und Mitarbeiter des Einsatzreferates des THW-Landesverbandes Bayern waren am Dienstag vor Ort in Percha und überzeugten sich von der Leistungsfähigkeit der THW-Bergungstaucher und der Qualität der Ausbildung. Präsident Broemme zeigte sich beeindruckt von dem Leistungsspektrum und vor allem dem persönlichen Engagement der Lehrgangsteilnehmer wie der Ausbilder. Auch Hubertus Bartmann, ein in Einsatz- und Berufstaucherkreisen bekannter und anerkannter Fachmann des Einsatztauchens war zeitweise vor Ort und beobachtete die fachliche Ausbildung. Im Rahmen des Lehrganges wurde in Gegenwart von Präsident Broemme das neu geschaffene Lehrbuch für die Ausbildung von Feuerwehrtauchern der Stufe 2 und THW-Bergungstauchern der Stufe 2 eingeführt. Dieses Fachbuch dient künftigen Absolventen der Taucher 2 Lehrgänge sowohl bei den Feuerwehren wie beim THW als ausbildungsbegleitende Fachlektüre. Mit diesem Buch wurde Geschichte geschrieben, da in diesem Werk erstmals Ausbildungsgänge von Feuerwehr und THW gemeinsam beschrieben und Fachwissen vermittelt wird. Das Geleitwort des Buches wurde von THW-Präsident Broemme verfasst.


Präsident Broemme wurde mit einem M-Boot der Bundeswehr zur Arbeitsplattform gefahren

Bei der umfangreichen theoretischen Prüfung der Lehrgangsteilnehmer am Morgen des letzten Lehrgangstages war noch einmal volle Konzentration angesagt, bevor es dann als frisch zertifizierter THW-Bergungstaucher der Stufe 3 nach Hause ging. Alle 18 Lehrgangsteilnehmer erreichten das Lehrgangsziel und erhielten ihre THW-Tauchdienstbücher mit eingetragener Ausbildungsstufe.

Im THW-Landesverband NRW gibt es derzeit vier THW-Bergungstauchergruppen. An den Standorten Wetter, Remscheid, Düren und Aachen wird das Bergungstauchen betrieben. Die THW-Bergungstaucher Aachen gründeten sich bereits im Jahr 1971 und sind somit die älteste THW-Tauchereinheit in NRW. Sie sind – ebenso die die Bergungstaucher des Ortsverbandes Düren (gegründet 1975) – auf vertraglicher Grundlage eng in die Gefahrenabwehr des Kreises Düren bzw. der Städteregion Aachen eingebunden. Bei Schadensfällen und Unglücken - die den Einsatz von Tauchern erfordern - werden in diesen Bereichen als Ersteinsatzkräfte die THW-Bergungstaucher durch die Leitstellen alarmiert und eingesetzt. Die beiden THW-Bergungstauchergruppen Remscheid und Wetter sind deutlich jünger, jedoch ebenso aktiv sowohl in der Ausbildung der Bergungstaucher und der Durchführung von regelmäßigen Übungen wie auch der Abarbeitung von Hilfeleistungen im Unterwasserbereich.


THW-Bergungtaucher mit Tauchhelm einsatzbereit vor dem Arbeitstauchgang

Die THW-Bergungstaucher werden zudem auch überörtlich eingesetzt. Bei der Jahrhundertflut im Jahr 2003 waren THW-Taucher aus NRW in der Deichverteidigung an der Elbe im Bereich Lauenburg erfolgreich tätig.

Als Patengeschäftsstelle für das Tauchen im THW Landesverband NRW steht die THW-Geschäftsstelle Aachen für weitere Informationen zum Bergungstauchen im THW gerne zur Verfügung.


Präsident Broemme mit den Lehrgangsteilnehmern und Ausbildern

Bericht:
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen

Fotos:
Johann Schwepfinger
THW Landesverband Bayern


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Tauchgang auf der B 1 – Die Ruhr 2010 macht´s möglich

Im Rahmen der Ruhr 2010 wurden am Sonntag (18.07.2010) beim Still-Leben auf der Autobahn A-40 (Ruhrschnellweg), die in der Verlängerung dann im Dortmunder Bereich zur Bundesstraße 1 (B-1) wird, auch die THW-Bergungstaucher Aachen aktiv. Gemeinsam mit den 3 weiteren THW-NRW Bergungstauchergruppen aus Wetter, Remscheid und Düren wurde ein großzügiger und attraktiver Ausstellungsstand mit Tauchcontainer auf der B 1 im Stadtgebiet Dortmund betrieben. Der große Tauchcontainer der Feuerwehr Lemgo diente für Tauchvorführungen vor dem tausendfachen Publikum und in einem weiteren Aktionsbereich wurde das thermische Unterwasserschneidgerät „Prime Cut“, eine Art Miniatursauerstofflanze mehrfach den interessierten Zuschauern vorgeführt.


Gedränge vor dem Tauchcontainer – alle wollen die Taucher in Aktion sehen

Bei strahlendem Wetter waren auf der A-40/B-1 geschätzte 3 Mio. Besucher unterwegs, um sich das bunte und vielfältige Treiben auf der 60 km langen Strecke anzuschauen und um ganz einfach mitzumachen. Dementsprechend viele Besucher waren auch auf dem THW-Ausstellungsstand der Taucher zu verzeichnen.


Blick auf den Ausstellungsstand der THW Taucher NRW


Viele Radfahrer und Fußgänger machen eine Pause am Stand
und beobachten die Aktionen im Tauchbecken

Bereits am Samstag während des Aachener CHIO reisten die Aachener Taucher nach Dortmund an, um Vorbereitungen zu treffen und um am Sonntag dann frühmorgens direkt auf der gesperrten B-1 den vom THW-OV Bonn mit dem Wechselladerfahrzeug angelieferten Tauchcontainer in Stellung zu bringen und zu füllen. Die Abreise erfolgte am Sonntag nach der Beendigung des Events gegen 18.30 Uhr. Insgesamt waren 16 THW-Taucher am Ausstellungsstand der Bergungstaucher tätig.


Auch von oben in den Container möchten manche Besucher die Taucher beäugen

Bericht & Bilder:
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen


Weltfest des Pferdesports statt Still-Leben auf der A 40

Aachen. Zehntausende Menschen zog es am 17. Juli in die Aachener Soers zum beliebten Geländetag des CHIO (Concours Hippique International Officiel), dem Offiziellen Internationalen Spring-, Dressur-, Vielseitigkeits-, Fahr- und Voltigierturnier der Bundesrepublik Deutschland. Bereits am Vormittag, beim Geländeritt der Vielseitigkeitsreiter, zählte der Veranstalter, der Aachen-Laurensberger-Rennverein (ALRV) 21.000 Zuschauer in den Soerser Wiesen.

Am Nachmittag bei freiem Eintritt zur Marathonfahrt der Vierergespanne (Kutschen) kamen dann rund 32.000 Zuschauer mit Bollerwagen, Picknickdecke und Proviant auf das Gelände nahe beim Reitstadion. Bei bestem Sommerwetter verfolgten die Zuschauer die Leistungen der hochkarätigen Turnierteilnehmer.

Mitten drin statt nur dabei wie immer das Technische Hilfswerk. Seit nunmehr fast 30 Jahren unterstützt das THW das international stark beachtete Reitturnier, das Weltfest des Pferdesports. Zu den prominenten Gästen des CHIO zählten in diesem Jahr unter anderem Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel und Bundesaußenminister Guido Westerwelle.

Die Aufgaben des THW am zweiten Samstag des Reitturniers waren vielfältig. Von der Zeitmessung über die Sicherung der Reit- und Fahrstrecke bis hin zur Lenkung von Besucherströmen reichten die Aufgaben des THW beim Geländeritt und der Marathonfahrt der Vierergespanne.

Darüber hinaus standen die fachkompetenten Helferinnen und Helfer auch im Rahmen der Gefahrenabwehr in der gesamten Turnierwoche „stand by“, um im Ereignisfall umgehend technische Hilfe leisten zu können. Das THW war mit einem Fachberater während der ganzen Zeit in den Sicherheitsgremien vertreten.

Über 250 THW-Helferinnen und Helfer waren beim diesjährigen CHIO eingebunden. Aus 11 Ortsverbänden des THW-Geschäftsführerbereiches Aachen stammten die Frauen und Männer, die wesentlich zum guten Gelingen der weltweit beachteten Veranstaltung beigetragen haben.

ARD, ZDF und WDR berichten mehr als 30 Stunden lang über das Weltfest des Pferdesports in Aachen. Weltweit wurden 340 Stunden CHIO in 198 Länder übertragen.

Übrigens: der CHIO 2011 findet vom 8. bis 17. Juli 2011 statt. Nähere Informationen unter www.chioaachen.de


Bilder :
Robin Zimmermann & Andreas Scholz
Beide Helfer 2.Technischer Zug
OV-Aachen

Bericht:
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen



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THW-Bergungstaucher - Für die Sicherheit der Badegäste aktiv

Simmerath. Die Bergungstaucher des THW-Ortsverbandes Aachen beseitigten am 15. Juli im Auftrag der Gemeinde Simmerath den Unterwasserbewuchs im Naturfreibad im Ortsteil Rurberg. Der im dortigen Eiserbachsee abgetrennte Badebereich war stark mit Unterwasserbewuchs durchzogen und stellte nicht nur eine Belästigung sondern auch eine Gefahr für die zahlreichen Badegäste des Ferienortes dar. Gerade jetzt zu Beginn der Sommerferien sind bei dem derzeit herrlichen Sommerwetter die Badegäste in Scharen am Eiserbachsee, um sich Abkühlung zu verschaffen.

Da der Gemeinde mit technischen Mitteln eine Beseitigung der Gefahr nicht möglich war wandte sich diese – wie bereits in den letzten Jahren - an das Technische Hilfswerk mit der Bitte um Unterstützung.

Die THW-Bergungstaucher Aachen entfernten im Rahmen einer achtstündigen Hilfeleistung den Bewuchs in dem 3 bis 8 m tiefen Gewässer. Eine schweißtreibende Tätigkeit für die Taucher, da hier insbesondere körperlicher Einsatz notwendig ist. Geborgen wurden von den THW-Bergungstauchern des Weiteren mehrere im See versenkte Fahrräder und einiges an Unrat.

Die THW-Junghelfer des Ortsverbandes Simmerath unterstützten die Hilfeleistung sehr engagiert und tatkräftig. Der THW-Nachwuchs nahm die von den Tauchern gelösten und an der Wasseroberfläche treibenden Unterwasserpflanzen unter Einsatz eines Schlauchbootes auf und transportierte diese zu einem am Ufer stehenden Container der Gemeinde.

Die Hilfeleistung wurde am Abend erfolgreich beendet und für die Badegäste ist nun wieder ein angenehmes und gefahrloses Schwimmen in dem beliebten Naturbadesee möglich.

Foto: Joachim Mülly
Bergungstaucher
OV Aachen

Bericht:
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen



Acht neue Helfer für den OV Aachen

Am 26.06.2010 fand im Ortsverband Eschweiler eine
Grundausbildungsprüfung statt. Der OV Aachen hat davor innerhalb von
fünf Monaten die Helfer für die Prüfung ausgebildet. An der Ausbildung
waren alle Einheiten des OV Aachen beteiligt um den Helfern ein möglich
breites und detailliertes Wissen zu vermitteln. Bei der Prüfung hat sich
gezeigt, dass sich das Vorgehen ausgezahlt hat. Alle Helfer haben
erfolgreich ohne Schwierigkeiten die Prüfung bestanden und verfügen nun
über die sogenannte Einsatzbefähigung. Die gesamte Prüfung verlief dank
der sehr guten Organisation des OV Eschweiler sehr zügig.
Nach Abschluß der Prüfung und Rückfahrt in den OV wurde der Tag mit
einem Grillfest beendet.
Wir gratulieren den acht neuen Helfern vom OV Aachen zu Ihrer
bestandenen Prüfung. Wir freuen uns, dass sie jetzt Ihren Dienst in den
Einheiten leisten werden.

Text & Foto:
Enno Bröring
Ausbildungsbeauftragter
OV Aachen


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Jährliche Unterwasser-Sprengübung der Bergungstaucher

Am Samstag, den 26.06.2010 fand in Wuppertal-Dornap die erste diesjährige Übung der Bergungstaucher mit Zusatzausbildung für die Durchführung von Unterwasser-Sprengarbeiten aus Aachen unter sprengtechnischer Führung des OV Ratingen statt. Die 6 Taucher des THW, die einen entsprechenden Befähigungsschein besitzen, hatten die Aufgabe, die zuvor von den Sprengberechtigten der OV Ratingen (Andreas Fröhlich) und Stolberg (Wolfgang Geicht) vorbereiteten Ladungen an Konstruktionen aus Holz und Stahl unter Wasser sicher anzubringen. Gesprengt wurde mit Scher- und Bohrladungen. Probeweise wurde auch ein dickwandiges Kunststoffrohr, wie es im Blausteinsee verlegt worden ist, mittels einer Schneidladung gezielt getrennt. Mit dabei waren auch zwei Kameraden der THW-Bergungstaucher Düren, die bei der Maßnahme mitwirkten.

Foto: Archivbild THW OV Aachen

Bericht:
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen

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http://www.thw-stolberg.de

Erneuter Sonderlehrgang Deichverteidigung

Am 12.06.2010 hieß es für 4 Helfer/innen aus Aachen Abfahrt um 8:30 vom Ortsverband Aachen nach OV Stolberg. Dort fand an diesem Tag der Lehrgang Deichverteidigung und Hochwasserabwehr statt.
Um 9:15 trafen sich 15 Helfer/innen vom THW aus Aachen, Düren, Hückelhoven, Euskirchen und 3 Helfer von der Feuerwehr aus Stolberg, sowie Verstärkung aus Eschweiler und die beiden Ausbilder.
Zuerst bekamen alle eine theoretische Einweisung von Bergungstaucher Joachim Mülly aus Aachen.
Was ist eigentlich ein Deich, wo wird er eingesetzt, was gibt es für Deicharten und ein paar allgemeine wichtige Daten zu Gewicht etc.
An Beispielen wie dem Elbe-Hochwasser 2002, bei dem 24.000 THW Helfer im Einsatz waren, wurde uns vor Augen geführt, wie wichtig das richtige Verhalten am und um den Deich ist und auch wie wichtig dieser Lehrgang sein kann.
Denn wenn wir östlich von Deutschland schauen, sehen wir wieder viele THW-Helfer im Kampf gegen die Wassermengen aus Polen.

Nach 1 ½ Stunden ging es dann auf das Gelände vom OV Stolberg. In zwei Gruppen wurden 800 Sandsäcke gefüllt und auf Paletten gestapelt.

Ein Sandsack sollte zwischen 15–20kg wiegen und eine Palette mit 50-70 Säcken beladen werden.

An dem Tag wurden also von den Helfern/innen circa 14 Tonnen Material verarbeitet.

Unsere erste Aufgabe war es, eine Auflast mit Filter zu bauen. Diese dient zur Entwässerung eines aufgeweichten Deiches. Als Filter diente ein wasserdurchlässiges Geotextil. Mit Sandsäcken wurde die Auflast beschwert.

Damit die Helfer/innen nach der „schweren“ Arbeit nicht vom Fleisch fielen, gab es vom OV Stolberg ein sehr leckeres Mittagessen inklusive Nachtisch.

Als nächstes bauten wir eine Quellkade. Diese wird zur Abdeckung von Löchern verwendet. Im Abstand von 1 Meter werden Sandsäcke im Halbkreis um das Loch gelegt. Nachdem 4-5 Säcke in der Länge verlegt wurden geht es in die Höhe. Es wird so hoch gestapelt, bis das Wasser aus dem Loch nicht weiter ansteigt.

Auf Grund des andauernden Regens bekamen wir danach nur noch kurz gezeigt, wie man zum Beispiel eine Einfahrt vor Wassermengen schützen kann.

Zum Schluss bekamen alle ihre Urkunden, eine CD zum Lehrgang und eine Taschenkarte mit den wichtigsten Informationen.

Besonderer Dank geht an die beiden Ausbilder Joachim Mülly, Bergungstaucher aus Aachen und Thomas Johnen Fachberater OV Stolberg, die Damen, die uns verpflegt haben und die Unterstützung aus Eschweiler mit 2 Mann und Bergungsräumgerät.

Vom OV-Aachen nahmen teil :
-Silke Kalf
-Marcel Kaltwasser
-Daniel Weber
-Maximilian Spangenberg
Alle 2.Technischer Zug


Text :
Silke Kalf
Rettungs-Sanitäterin
2.TZ Ortsverband Aachen

Foto´s :
Marcel Kaltwasser
2.TZ Ortsverband Aachen
und
Joachim Mülly
Bergungstaucher
Ortsverband Aachen


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Einsatz für die THW-Bergungstaucher Aachen in Rurberg

Simmerath-Rurberg.
Ein Hilfeleistungseinsatz der THW-Bergungstaucher Aachen wurde jetzt am Rursee im Bereich der Ortslage Rurberg durchgeführt.


Die Einsatzstelle bei der Ankunft an der Steganlage

Ein größeres Segelboot – ein H-Boot – war am Steg gesunken und hing ca. 6-8 m unter der Wasseroberfläche an der Steganlage.
Es galt, dass Boot möglichst unbeschädigt zu bergen.


Die ersten Hebesysteme sind angebracht

Das H-Boot ist ein 8,28 m langes Segelboot mit einer Kajüte mit 4 Schlafplätzen und einem Gewicht von ca. 1500 kg,
also ein schon etwas größeres Boot. Es ist die größte Bootsgröße, die auf dem Rursee zugelassen ist.


Ein Blick auf die Steganlage mit einem Teil der Einsatzausstattung

Nach einer genauen Erkundung der Unterwassersituation und vorbereitenden Maßnahmen wurde mit der Bergung des Bootes begonnen. Zwei Bergungstaucher brachten am Bootsrumpf zwei geschlossene Unterwasser-Hebesysteme mit jeweils 500 kg Tragkraft an.


Die Eignerin schaut bei der Bergung des Bootes zu

Darüber hinaus wurden am Boot ein weiterer 500 kg Hebesack im Bugbereich und ein 1000 kg Hebesack am Heck angeschlagen. Durch die Abstimmung zwischen den Tauchern und der Landmannschaft mit Unterwasserfunk (Ultraschall-Kommunikation) war ein exaktes und sicheres Arbeiten in jeder Situation möglich. Die Befüllung der geschlossenen Unterwasser-Hebesysteme durch Luftschläuche vom Ufer aus erwies sich als sehr hilfreich.


Das Segelboot ist gesichert und kann nun leer gepumpt werden.

Nach einigen Vorbereitungsmaßnahmen konnte dann die eigentliche Bergung des Bootes durch das Belüften der Hebesysteme durchgeführt werden. Das Boot erreichte planmäßig die Wasseroberfläche und konnte durch Abpumpen des Wassers aus dem Innenraum wieder schwimmfähig gemacht werden. Bei der Inaugenscheinnahme des Bootes zeigte sich, dass eine Beschädigung im Bereich einer Rumpfdurchführung für das Sinken des Bootes verantwortlich war.


Das Segelboot kommt an die Wasseroberfläche

Im Einsatz waren 5 THW-Bergungstaucher mit dem Gerätewagen Tauchen (GW-T).
Der Einsatz dauerte von 15.00 bis 22.30 Uhr.


Das Boot schwimmt wieder,
Die Hebesysteme können jetzt demontiert werden

Bildautor:
Dirk Schmitz, THW OV Aachen

Bericht:
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen


Sprechfunkausbildung BOS analog

Am 16. April 2010 fanden sich 19 Helfer aus verschiedenen Ortsverbänden in der Geschäftsstelle Aachen zusammen.
An diesem Wochenende sollten 8 Helfer/in aus Aachen, 3 aus Stolberg, einer aus Jülich, 2 aus Hürtgenwald und einer aus Herzogenrath die Theorie und Praxis zum Thema Sprechfunken erlernen.

Diese wurden ihnen von 4 Ausbildern aus Aachen, Jülich und Simmerath in 24 Stunden beigebracht. Freitagabend ging es um 18 Uhr los bis 22 Uhr und Samstag und Sonntag von 8 Uhr bis 18 Uhr.

Angefangen mit den technischen Daten, über die verschiedenen Verkehrsarten- und Formen im Sprechfunk lernten wir die Funkgeräte im 2m und 4m Band kennen.
Genauso wichtig ist die Pflege der Geräte, damit wir im THW lange davon haben.
Da Funken allein nicht alles ist, brachten uns die Ausbilder noch die Grundlagen der Kartenkunde bei, damit wir auch im fremden Umfeld unserem Dienst nachgehen können.

Ganz wichtig ist dabei die Funkdisziplin, es gilt: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Zu diesem Zwecke vertieften wir das Sprechen am Funk, um wichtige Informationen so kurz wie möglich zu halten.

Um dann auch das, für manche noch schwierige, Buchstabieralphabet einsetzen zu können machten wir eine erste kleine Sprechfunkübung. Bei dieser hatten alle eine menge Spaß, da wir merkten, dass das mit dem Funken gar nicht einfach ist.
Zwischendurch gaben uns die Ausbilder ein paar Übungsaufgaben, die wir im Team lösen mussten.

So, man soll aber nicht meinen, dass wir 24 Stunden am Stück in der UK gesessen haben und fleißig waren.
Morgens gab es erst mal liebevoll geschmierte Brötchen und Kaffee von unserer Küche. Später ein super leckeres Mittagessen und damit wir nach diesem noch etwas zu knabbern hatten, noch mal Gebäck für zwischendurch.

Die Aufgaben des Funkers sind aber nicht allein das Funken. Sie müssen unter anderem ein technisches Betriebsbuch führen, alles mitschreiben, was ihnen gesagt wird und regelmäßig die Geräte überprüfen.

Beim Funken sollte man keineswegs das Gelände, in dem man sich befindet außer Acht lassen. Viele Faktoren können unseren Funk erheblich stören. Als Bespiel wären da andere Funkmasten, hohe Bäume oder generell ein Höhenunterschied in der Landschaft.
Bei der zweiten und letzten Funkübung am Sonntag interessierte uns das aber erst mal nicht.

Den Ausbildern fiel auf, dass wir uns bis dahin schon gut verbessert hatten. Trotz kleiner Versprecher verlief die Übung gut und zu unser aller Zufriedenheit.
An Hand einer Lernerfolgskontrolle sahen auch die Ausbilder welche Themen sie vielleicht noch etwas ausführlicher erklären sollten.

Sonntag bekamen wir dann alle unsere Urkunde.
Jetzt gilt es für jeden, funken, funken, funken, denn Übung macht den Meister.

Zu letzt geht unsere aller Dank an die 4 Ausbilder und natürlich an unsere hervorragende Küche.

Es nahmen mit Erfolg teil :

1.TZ OV-Aachen
Michael Retterath(10), Peter Retterath(16), Leonhard Boscheinen(11)

2.TZ OV-Aachen
Silke Kalf(19), Stefan Ranglack(17), Christian Noppeney(14)

Fachgruppe Logistik Aachen
Michael Erdmann(1), Martin Lefevre(3)

Weiterhin:
Lucia Gerdes(2), Marc Hermanns(4) OV-Hürtgenwald
Daniel Dunkel(12) OV Herzogenrath
Alexander Krebs(5) OV-Jülich
Sergej Neimann(6), Daniel Kamphausen(7), Pascal Blaesius(8), OV-Stolberg

Besten Dank nochmals an die Ausbilder Christian Ruf(9), Stv.OB – OV-Simmerath und Konrad Barth(13), FK-Jülich
Sowie Gerhard Escherich(15) und Andreas Boblenz(18) , Bereichsausbilder Funk (BA-Funk) OV-Aachen

Text :
Silke Kalf
Sprechfunkerin und
Rettungs-Sanitäterin
2.TZ Ortsverband Aachen

Foto :
Gerhard Escherich
Bereichsausbilder Sprechfunk
OV Aachen

Aktuelle Infos

Bericht WDR

Artikel AN

Bombenfund in Burtscheid / Bendstraße

Großalarm für Alle Rettungskräfte !

Am Mittwoch, den 31.März 2010 wurde gegen 11:30, bei Bauarbeiten in der Burtscheider Bendstraße eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Der Fundort befand sich ziemlich genau gegenüber dem Haus dessen Front Ostern 1999 durch eine Gasexplosion zerstört wurde.

Als der Name Bendstraße fiel erinnerten sich viele Helfer des THW an diesen Einsatz. Nun wurden jedoch andere Aufgaben erforderlich.

Nachdem feststand das diese Bombe scharf, und die Lage gefährlich war wurde eine der größten Evakuierungsmaßnahmen angefahren.

Die Fachgruppe Elektroversorgung machte sich mit ausreichend Beleuchtungsmittel auf den Weg und baute am Fundort und in der Bendstraße Flutlichtstrahler und so genannte Powermoons auf damit die Baustelle zur Entschärfung beleuchtet werden konnte.

Weitere Einsatzkräfte des THW wurden durch die Feuerwehr Aachen angefordert zur Unterstützung bei Absperrmaßnahmen und der Evakuierung.

Ein Abschnitt war z.B. der Bereich Hauptbahnhof. Dort wurde eine Gruppe mit einem Trupp der Feuerwehr vereint eingesetzt. Bereits die Anfahrt zur Einsatzstelle war nur noch mit Sondersignal möglich da sich der Verkehr in der ganzen Stadt dicht staute.

Am HBF angekommen wurden über sieben Stockwerke des Verwaltungsgebäudes sämtliche Büroräume abgesucht ob sich noch Personen im Hause befanden. Nach Systematischer Suche konnte diese Einsatzstelle nach etwa 30min verlassen werden.
Nach Sperrung des Gebäude durch den Hausmeister und des Ordnungsamt wurden neue Aufgaben übernommen :
Evakuierung des Bahnhofvorplatz und der dort wartenden Leute an den Bushaltestellen. Nachdem die ASEAG den Betrieb eingestellt hatte führten Feuerwehr und THW einen Shuttlebetrieb mit den Einsatzfahrzeugen durch. Wer nicht zu Freunden oder Verwandten gehen konnte wurde zum Eurogress gefahren und dort in einer Sammelstelle und Notunterkunft mit Speisen und Getränken versorgt.

Ältere Menschen die nicht mehr gut gehen konnten wurden von den Rettungsdiensten transportiert.

Es gab nur wenige Personen die etwas problematisch waren. Aber da hatten dann Polizei und Ordnungsamt ein Machtwort gesprochen.

Ein kurzer heftiger Eisregen hatte kaum Eindruck hinterlassen , die scharfe 10 Zentner-Bombe aber schon eher !

Weitere Maßnahmen bestanden in Absperrungen im Gebiet des Marschiertor sowie diversen Räumungshilfen der umliegenden Häuser in der 300 Meter-Zone um die Bendstraße.

Nach der restlosen Evakuierung setzten sich sämtliche Einsatzkräfte in Marsch zum Bereitstellungsraum Parkplatz Waldfriedhof. Dort gab es für Feuerwehren und THW eine heiße Suppe die sehr willkommen kam.
Etwa gegen 21:00 kam dann die Durchsage das der Einsatz beendet wird , und alle Wehren und Einsatzkräfte des THW abrücken können. Der Bereitstellungsraum wurde noch bis zum kompletten Rückbau der Einsatzstelle aufrechterhalten.

Bericht :
Markus Kalf
Zugführer 2. Technischer Zug
Ortsverband Aachen

Foto´s :
Aachener Zeitung

Einsatz Krankenhaus Düren: Ausfall der Stromversorgung

Einsatz am Krankenhaus Düren: Ausfall der Stromversorgung nach einem
Schaltfehler in einer Trafostation

Am späten Nachmittag des Mittwoch, 24. März 2010 kam es in einer
10kV-Trafostation des Krankenhauses in Düren aufgrund eines
Schaltfehlers an einem 10KV-Trenner zu einer Zerstörung dieser und
benachbarter Schaltzellen.

Dies hatte den Ausfall von drei der vier Transformatoren (je 630kVA) im Krankenhaus zur Folge.
Das Notstromaggregat (510kVA) konnte einen Teil der Leistung übernehmen, jedoch waren Teilbereiche des Krankenhauses, darunter viele Großgeräte, nicht mehr betriebsbereit.

Wir, die Fachgruppen Elektroversorgung aus Aachen sowie die
Kameraden aus Übach-Palenberg wurden angefordert, um als Ausfallschutz für das bauseitige Notstromaggregat zur Verfügung zu stehen.
Am Krankenhaus in Düren angekomen, suchten wir zunächst nach einem
geeigneten Platz für die beiden mobilen Netzersatzanlagen.

Darauf machten wir uns mit der elektrotechnischen Situation vor Ort vertraut.

Bauseits war keine Einspeisestelle für diesen Fall vorgesehen, so musste anhand der Schaltpläne ein sicherer Einspeiseort für die beiden 200kVA-Netzersatzanlagen gefunden werden.

Für eine Noteinspeisung wurden dementsprechend alle Vorbereitungen
getroffen. Es stand nur eine kurze Zeit der Batteriepufferung im
Versorgungsbereich des Dieselaggregates zur Verfügung, in der das
Ablegen der Generatorleitungen und Auflegen der Einspeiseleitungen
sowie der Parallelbetrieb beider Netzersatzanlagen durchgeführt werden müsste.

Zeitgleich wurde bereits ein Zelt von der Fachgruppe Logistik aus Aachen als Nachtlager für die vor Ort bleibenden Helfer vorbereitet.

Nach einer kurzen Nachtruhe und dem Dienstbeginn in den ambulanten
Abteilungen stellte sich heraus, das in einer Abteilung des
Krankenhauses die gesamte Beleuchtung sowie ein Großteil
der Steckdoseninstallation außer Funktion war.

Wir forderten die Fachgruppen Beleuchtung aus Düren
und Hürtgenwald an, um die Räu mlichkeiten der Abteilung provisorisch mit Licht versorgen zu können.
Das dazu notwendige provisorische Energieverteilernetz wurde von uns
mit Unterstützung der vor Ort befindlichen Kameraden aus Übach-
Palenberg und Düren hergestellt, sodass nach Ankunft der
Beleuchtungsgruppen unmittelbar die Strahler angeschlossen werden
konnten und diese von einem 50kVA-Stromerzeuger gespeist werden
konnten. Steckdosen für Bürogeräte wurden bereitgestellt.
Somit war ein fast normaler ambulanter Klinikbetrieb in dieser
Abteilung sichergestellt.

Eine weitere Maßnahme zur Schadensabwendung war anschließend im Bereich des für Tumorbehandlungen erforderliche Teilchenbeschleunigers notwendig, der ebenfalls nicht mehr vom Stromnetz versorgt wurde.
Das Vakuum dieses Beschleunigers musste stets im vorgegebenen
Temperatur- und Druckbereich gehalten werden. Hier drängte die Zeit,
da eine Vakuumpumpe regelmäßig den Druckabfall wieder ausgleichen
musste. Unsere Elektrofachkräfte aus Übach-Palenberg und Aachen
stellten somit eine Noteinspeisung her, an die ein 20kVA Stromerzeuger angeschlossen wurde.

Am späten Vormittag war auch eine Einsatzleitung durch die Feuerwehr
gebildet worden, in der auch der örtlich zuständige THW-Ortsverband

Düren mit einer Führungskraft vertreten war, sodass hier der Informationsfluss gegeben war.

Im Verlauf des Tages trafen weitere Rettungsdienste ein, um das
Krankenhaus logistisch bei notwendigen Patientenverlegungen
oder sonstigen Transporten medizinischer Güter sowie in der
Versorgung der Einsatzeinheiten zu unterstützen.

Ein weiterer 50kVA-Stromerzeuger aus dem OV Jülich sowie ein
Lichtmast (OV Düren) versorgte diese Einheiten mit Strom und
Licht.

Von der Reparatur der Trafostation durch die Montagefirma kamen auch
gute Nachrichten.
Die vier zerstörten 10kV-Trennschalter waren ausgebaut worden, eine
neue Schaltstation befand sich in der Anfahrt aus Frankfurt, mit der
zumindest zwei Transformatoren wieder in Betrieb genommen werden
sollten.

Einbau, Test und Inbetriebnahme würden aber mindestens bis in die
Nacht hinein andauern.

Etwa um Mitternacht war es schließlich soweit. Die neue Schaltanlage in der Trafostation war installiert, die Tests der Anlage und der neuen Kabel durch die Installationsfirma konnte beginnen. Mehr als zwei Stunden später schalteten Mitarbeiter der Stadtwerke Düren schließlich die 10kV-Mittelspannung auf die neue Schaltanlage.
Gespannte Ruhe, als der erste und der zweite Transformator
wieder in Betrieb genommen wurden. (Transformator Nr. 3 muss noch auf eine später folgende Erweiterung der Schaltanlage warten.)

Niederspannungsseitig konnten nun nach und nach alle Bereiche des
Krankenhauses wieder zugeschaltet und somit vom Notstrombetrieb
wieder in den normalen Versorgungszustand gewechselt werden.

Es war bereits 03:30Uhr als wir auch den Teilchenbeschleuniger von
der Notstromversorgung trennen konnten und die Elektriker des
Krankenhauses ihn wieder netzseitig versorgen konnten.

Nach einer weiteren Nacht vor Ort stand am Freitag noch der Rückbau
und die Verlastung des eingesetzten Materials an.

Die Fachgruppe Elektroversorgung aus Aachen bedankt sich für die gute
und reibungslose Zusammenarbeit mit allen Einheiten, insbesondere
auch bei den Kameraden aus Übach-Palenberg, Düren, Hürtgenwald und
Jülich sowie den Elektrikern des Krankenhauses Düren.

Um etwa 15.30 Uhr war die Einsatzbereitschaft der Fachgruppe
Elektroversorgung in Aachen wieder hergestellt.

Für uns waren im Einsatz:
Jonas Schulte-Coerne, Markus Langenberg, Stefan Mohl, Kai Parow-
Souchon, Gereon Kremer und Dominik Hölscher.
Dazu kam logistische Unterstützung von Jörg Flachskampf, Thomas
Havertz, Thomas Kowalski und Jens Jacobs.

Wir wünschen dem bei der ursächlichen Schalthandlung verletzten
Elektriker des Krankenhauses gute Besserung und baldige Genesung!

Bericht
Dominik Hölscher
Gruppenführer Fachgruppe Elektro
Ortsverband Aachen

Foto´s
Jonas Schulte-Coerne
Helfer Fachgruppe Elektro
Ortsverband Aachen


Aktuelle Infos

Mehr Infos zu den Bergungstauchern und zu deren Ausstattung

THW-Bergungstaucher Aachen beim NRW Tag des THW

Am Samstag dem 06.03.2010 fand in Gelsenkirchen der Tag des THW in NRW statt. Auf dem Gelände der Gesamtschule Berger Feld hatten die Geschäftsstelle Gelsenkirchen und der THW Landesverband NRW einen Großteil des Einsatzspektrums des THW aufgeboten. So bekamen die über 700 Gäste, unter ihnen auch NRW Ministerpräsident Dr. Rüttgers und NRW Innenminister Dr. Wolf sowie THW-Präsident Albrecht Broemme und Landesbeauftragter Dr. Hans Ingo Schliwienski, die aktuellen Einsatzmöglichkeiten des THW in Nordrhein-Westfalen wie 1. und 2. Bergung, Logistik Versorgung und Materialerhaltung, Hubsteiger, Biologische Ortung, Führung und Kommunikation, Beleuchtung, Höhenretter, Einsatzsicherungssystem, Bergungsräumgerät und das Mehrzweckarbeitsboot der Fachgruppe Wassergefahren zu sehen. Weiterhin wurden auch historische Geräte und Fahrzeuge dem interessierten Publikum vorgestellt. Für die jüngeren Gäste gab es neben dem Maskottchen Zausel noch weitere Highlights wie Baggerführerschein, Tretautoparcours sowie Segway fahren. Eine Erbsensuppe, zubereitet von der LogV des Ortsverbandes Essen und dem Fernsehkoch Herrn Wächter sorgte für das leibliche Wohl. Musik von der Kölner Band “de Familich” und einem DJ rundeten das Programm ab.

Auch die Bergungstaucher aus NRW mit den Standorten Aachen, Düren, Remscheid und Wetter, waren dabei. Aachen und Düren stellten ihre Fahrzeuge sowie die zum Tauchen benötigte Ausrüstung vor und demonstrierte das sogenannte PrimeCut, eine Sauerstofflanze mit der auch unter Wasser Metall zerschnitten werden kann.

Die Taucher aus Remscheid und Wetter führten das Bergen eines Fahrzeugs mittels Hebesack und diverse Montagearbeiten unter Wasser in dem bereitgestellten Tauchcontainer vor.

Zudem gab es Videofilmmaterial von den Ausbildungen der Bergungstaucher am Starnberger See bei München zu sehen. Bei diesen Ausbildungen in Percha werden die „schweren“ Unterwasserarbeiten wie beispielsweise Unterwasserbrennschneiden, Umgang mit hydraulischer Schere und Spreizer sowie der Unterwasserkettensäge gelehrt.
Die Veranstaltung in Gelsenkirchen fand bei sehr kaltem aber sonnigem Wetter statt und brachte in Bezug auf die Aufgaben und Tätigkeiten der THW-Bergungstaucher eine große Resonanz bei den vielen anwesenden THW-Führungskräften aus ganz NRW.

Bericht:
Detlef Petrick, THW OV Wetter
und
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen


Elektro-Fachgruppentreffen 2010 in Aachen

Die Elektro-Fachgruppen aus Aachen (8 Helfer), Düsseldorf (7 Helfer) und Übach-Palenberg (5 Helfer) trafen sich zum diesjährigen Fachgruppentreffen im OV Aachen. Am Vormittag begann die theoretische Ausbildung mit den Schutzmaßnahmen in geerdeten Netzen.
Im Anschluss daran konnten die Helfer in gemischten 3er bis 4er-Gruppen eine Stromversorgung für eine vorgegebene Einsatzsituation
auf dem Papier planen. Nach ca. 30 Minuten stellten die fünf Gruppen ihre Ergebnisse vor und diskutierten die Vor- und Nachteile ihrer Planungen.

Das Mittagessen sorgte für eine wohlverdiente Pause.

Anschließend begann der praktische Teil und eine großflächige
Stromversorgung musste realisiert werden.
Aufgeteilt in zwei Gruppen, geführt von den E-Gruppenführern
Horst Hillemacher aus Übach-Palenberg und Christian Küpper
aus Düsseldorf teilten sich eigenständig das Einsatzgebiet und
begannen mit ihren Helfern, die ungewohnter Weise aus den drei
Fachgruppen gemischt waren, den Einsatzauftrag zu erfüllen.

Nach fast 1,5 Stunden intensiver Arbeit an der Verteilung, Einspeisung
in Kabelverteilerschränke und dem Verlegen von einigen Hundert Metern
Kabel bekamen die Arbeiten eine zusätzliche Schwierigkeit:
Die beiden Gruppenführer sollten jeweils ihre Einsatzstelle tauschen,
während die Helfer ansonsten innerhalb ihres Einsatzbereiches blieben.

Dies hieß für beide Gruppenführer, eine ungewöhnliche und völlig neue
Situation zu meistern. Simuliert wurde hiermit der plötzliche Ausfall
einer Führungskraft, z.B. aus Verletzungsgründen.
Nach einer Phase der Orientierung hatten sich beide den notwendigen
Überblick verschafft und konnten die Aufgabe schließlich sehr
zufriedenstellend lösen.

Drei Stromerzeuger (jeweilige Scheinleistung 200kVA) aus Aachen,
Übach-Palenberg sowie das baugleiche Aggregat der Feuerwehr aus
Düsseldorf speisten die Einsatzstelle und Verbraucher mit einer
Gesamtanschlussleistung von 330kW.
Nach einer Stärkung wurde das erstellte Versorgungsnetz wieder
abgebaut und alle Kabel, Verteiler sowie Anschlusselemente verlastet.
Um einige Erfahrung reicher und mit den neuen Eindrücken konnten
die drei E-Gruppen den Tag beschießen und die Heimreise antreten.

Ich bedanke mich für die gemeinsame Übung, die interessanten Diskussionen und die kameradschaftliche Zusammenarbeit.

Diese nun bereits seit fünf Jahren jährlich stattfindenden gemeinsamen
Spezialübungen der drei Elektro-Fachgruppen aus Aachen, Düsseldorf und
Übach-Palenberg zeigen, dass auch außergewöhnliche Einsatzsituationen
in personell gemischten Teams schnell und erfolgreich gemeistert werden können.

Dominik Hölscher
- GrFü-E Aachen und Organisator -

Bilder: Christian Küpper und Tobias Przybilla (FG-E Düsseldorf)



Aktuelle Infos

Mehr Infos zu den Bergungstauchern und zu deren Ausstattung

Hochzeit von Sönke Rath

Unterwassersuche der besonderen Art

Nachdem Sönke Rath, THW-Bergungstaucher und stellvertretender Helfersprecher, und seine Annika sich im Dezember das Ja-Wort gegeben hatten fiel Sönke als passioniertem Taucher die besondere Aufgabe zu, das Hochzeitsgeschenk der Kameraden der THW-Bergungstaucher Aachen in Empfang zu nehmen. Nicht ganz alltäglich war dies, da er das Geschenk - an einer größeren Tafel befestigt - nach Bergungstauchermanier erst mal suchen musste. Natürlich Unterwasser, wo sonst!

Der letzte Tauchgang des Jahres 2009 – am 31.12.2009 an der Wehebachtalsperre in Schevenhütte – wurde für diese besondere Art der Geschenkübergabe genutzt.

Routiniert wie Sönke nun mal ist, hatte er nach kurzer Zeit das Hochzeitsgeschenk gefunden und „geborgen“.

Die Kameraden der THW-Bergungstauchergruppe Aachen gratulieren Sönke und Annika nochmals sehr herzlich zur Hochzeit und wünschen für den gemeinsamen Lebensweg alles Gute!

Bericht :
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen

Bildautorin:
Sandra Schäfer-Koll
THW OV Aachen


Aktuelle Infos

OV Jülich

OV Herzogenrath

OV Düren

OV Euskirchen

OV Hürtgenwald

OV Stolberg

GSt Aachen

Grenzüberschreitende Hilfe in Belgien

Eupen. „Chlorgasalarm in der Veranstaltungshalle im belgischen Kettnis, einem Ortsteil von Eupen“, so hieß das Einsatzstichwort für die internationalen Einsatzkräfte aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland bei der grenzüberschreitenden Übung am Abend des 17. Oktober 2009.


International Einsatzkräfte bei einer Besprechung
Bilder: THW / Annika Nitschke

Im Rahmen der Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wurde diese gemeinsame Einsatzübung von der Feuerwehr der Stadt Eupen in Absprache mit den Partnerorganisationen und Behörden der Gefahrenabwehr durchgeführt. Mit dabei auch Einheiten des Technischen Hilfswerks aus dem benachbarten Geschäftsführerbereich Aachen im Dreiländereck Deutschland-Belgien-Niederlande.


Die Führungsstelle, in der internationale Kooperation geübt wurde.

Angenommen wurde, dass aus ungeklärter Ursache Chlorgas in der Veranstaltungshalle Kettenis während einer Veranstaltung gegen 18.50 Uhr ausgeströmt ist. Die Halle zählt mit einem Fassungsvermögen von rund 1000 Personen schon zu den großen Veranstaltungslokalitäten im belgischen Grenzgebiet. Daher wurden zur Entgiftung der betroffenen Personen neben der Personendekontamination der Protection Civile aus dem belgischen Crisnée auch Dekontaminationsplätze aus Deutschland und den Niederlanden angefordert. Das THW aus verschiedenen Ortsverbänden des Geschäftsführerbereiches Aachen wurde darüber hinaus zur großräumigen Ausleuchtung der Dekontaminationsplätze sowie zur ergänzenden Versorgung der Dekoneinheiten mit elektrischer Energie eingesetzt. Zusätzlich wurde die Fachgruppe Führung/Kommunikation des GFB Aachen, stationiert im THW Ortsverband Jülich, alarmiert und mit dem Aufbau und Betrieb der Führungsstelle für die gemeinsame Einsatzleitung betraut. Insgesamt waren rund 40 Helferinnen und Helfer des THW bei dieser Großübung mit über 250 Einsatzkräften eingesetzt.


THW Helfer beleuchteten die Einsatzstelle und stellten die Stromversorgung sicher.

Schwerpunkt der Übung war die Dekontamination von Personen durch die entsprechenden Dekon-Einheiten (ABC-Einheiten) aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Die realitätsnahe Durchführung der Personendekontamination wurde bei jedem der 3 aufgebauten Dekon-Plätzen den vielen internationalen Beobachtern dargeboten. Dabei wurden die nationalen Unterschiede in der Personendekontamination deutlich. Die beteiligten Fachleute aus dem Bereich ABC konnten im Verlaufe der Übung wertvolle Erkenntnisse über die Vorgehensweisen und die jeweiligen Besonderheiten des einzelnen Landes gewinnen.

Als Beobachter von Seiten des THW-Landesverbandes NRW waren mehrere Mitarbeiter aus dem Einsatzreferat mit Herrn Klaus-Dieter Büttgen (stv. Landesbeauftragter) an der Spitze vor Ort und überzeugten sich von der fachmännischen Vorgehensweise der Einsatzkräfte.


Internationale Dekon-Einheiten beim anlegen ihrer Chemikalienschutzanzüge (CSA)

Im Rahmen des Anrainerstaatenkonzeptes des THW hält und intensiviert die THW-Geschäftsstelle Aachen seit vielen Jahren die Kontakte zu den zuständigen Stellen der belgischen Nachbarn. Sowohl mit der Protection Civile, der Feuerwehr Eupen wie auch der Polizei Belgiens bestehen freundschaftliche Kontakte und ein enges Miteinander.

Bei Einsätzen im Bereich der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens sind in der Vergangenheit mehrfach Einheiten des THW aus dem GFB Aachen erfolgreich eingesetzt worden.

17.10.09
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GST Aachen

Aktuelle Infos

Artikel AN

OV-Eschweiler

4. Aachener Solidaritätslauf ; THW nimmt wieder die Absperrungen vor

Am 27.09.2009 hieß es für 14 Helferinnen und Helfer vom THW früh aufstehen, denn um 6:30 Uhr war Treffen in der Unterkunft des Ortsverband Aachen.

Der 4. Aachener Solidaritätslauf für Arbeitslose fand auch dieses Jahr wieder mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks statt.
Um 6:45 Uhr verließen ein MTW der Kipper und der Unimog aus Aachen und ein Kipper mit Anhänger aus Eschweiler das Gelände in Richtung Bauhof um dort 120 Drängelgitter und 4 Plastikgitter zu verladen.

In der Aachener City wurden diese Gitter dann entlang der Rennbahn verteilt und mit Absperrband verbunden um Besucher von der Bahn fern zu halten.

Um 11:30 Uhr fanden am Markt die Begrüßungen statt und 11:45 Uhr startete der erste Läufer. Die Strecke war weiniger als 1 Kilometer lang und führte vom Markt angefangen ein Stück die Jakobstraße entlang. Weiter über den Fischmarkt und Schmiedstraße über den Münsterplatz und Krämerstraße wieder hoch zum Markt.

Gegen 13:30 Uhr liefen die letzten Läufer über die Ziellinie und die Helferinnen und Helfer konnten mit dem Einsammeln und verlasten der Absperrgitter beginnen. Zusätzlich hatte das THW noch Bierzeltgarnituren zu Verfügung gestellt.

Um 15:45 Uhr war alles am Bauhof wieder abgeladen und die Mannschaften fuhren mit den Fahrzeugen zurück zur Unterkunft.

Für die Helferinnen und Helfer endete der Tag gegen 16:30.

Ein Dank geht an die tatkräftige Unterstützung aus dem OV Eschweiler.

Text & Fotos:
Silke Kalf
Helferin 2. Technischer Zug
OV Aachen



Aktuelle Infos

Mitteldeutsche Zeitung

THW OV Soest

THW.de

Überführung des neuen LKW-Ladebordwand der Fachgruppe Logistik

18.September 2009
Nach knapp 10 Stunden Bahnfahrten und einem gemütlichen Essen mit den Kameraden des OV-Soest, bezogen Cornel Scholl (Stellvertretender Ortsbeauftragter) und Markus Kalf (Zugführer 2.TZ) das Nachtquartier in der Lutherstadt Wittenberg.

Am folgenden Samstag des 19. September fand die Unterweisung in die neue Generation der LKW mit Ladebordwand statt.
Hier standen uns ein Spezialist von MAN und zwei Techniker von EMPL mit den neuesten Details zur Verfügung.

Diese Fahrzeuge der TGM-Klasse wurden vom Lieferanten MAN und dem Aufbauhersteller im Werk EMPL in Elster exakt auf die Bedürfnisse des THW angefertigt.

So kann nun zum Beispiel der Planenaufbau um 300mm abgesenkt werden damit das Fahrzeug in kleinere Fahrzeughallen eingefahren werden kann. Ausgestattet mit einer Leistungsstarken 2-Tonnen Ladebordwand , auf einem äußerst robusten MAN-Fahrgestell mit ebenso bewährtem 280 PS-Motor und neuester Abgasreinigung.

Eine Ausgereifte Technik, für THW-Fahrer neue Schalt-Technik und einem sehr bequemen Fahrerhaus incl. einer Liege zur Ruhemöglichkeit bei langen Fahrten, sowie Zahlreichen Sicherheits-Systeme sorgen für entspanntes und sicheres Fahren.

Die Übergabe an 12 Ortsverbände wurde begleitet von unserem Präsidenten Herrn Albrecht Broemme, Herr Frank Görges für die THW-Leitung sowie dem Bürgermeister der Stadt Elster Herr Peter Müller, Bundestagsabgeordneter CDU Herr Ulrich Petzold, Bundestagsabgeordneter SPD Herr Engelbert Wistuba, dem Geschäftsführer der Firma EMPL Herr Uwe Göbel und für MAN Herr Walter Behling, und der Presse.

Nach neun Stunden Heimfahrt mit diesem Phantastischen LKW hatten wir diesen gut kennen gelernt und konnten um 23:45 das neue Schlachtschiff des OV-Aachen in die KFZ-Halle einfädeln.

Text & Fotos:
Markus Kalf
Zugführer 2. Technischer Zug
OV Aachen


Aktuelle Infos

Bergungstaucher Aachen und ihre Ausstattung

THW OV Düren

THW OV Hameln

50 Jahre THW-Bundesschule Hoya - THW-Taucher Aachen stellten aus

Hoya - 50 Jahre THW-Bundesschule Hoya - ein wahrlich guter Grund zum feiern! Mit dabei bei den Feierlichkeiten und bei der großen Fahrzeug- und Geräteausstellung am Samstag, 12. September 2009 natürlich auch die THW-Bergungstaucher.


Der Tauchcontainer des OV Landshut wurde für die Vorführungen verwendet


Vorführung der THW-Bergungstaucher Aachen mit dem Unterwasser-Schneidgerät

Mit einem großen Ausstellungstand auf dem Wasserübungsplatz in Dörverden-Barme präsentieren die THW-Bergungstaucher aus Aachen, Dürewn und Hameln das breite Spektrum der Fachausstattung der THW-Bergungstaucher. Im Tauchcontainer des THW Ortsverbandes Landshut wurde das Helmtauchgerät dem staunenden Puplikum in Aktion gezeigt. An anderer Stelle führten die THW-Bergungstaucher das Unterwasser-Brennschneidgerät "Prime Cut" der Aachener Bergungstaucher vor. Ein Schneidgerät - ahnlich einer Sauerstofflanze - mit dem man unter Wasser thermische Trennarbeiten durchführen kann. Bei über 5000 Grad Celsius trennt das Gerät fast alle bekannten Materialien. Insbesondere wird das Gerät zum Schneiden von Metallkonstruktionen verwendet.


Der Gerätewagen Tauchen des OV Aachen


Der Ausstellungsstand der THW-Bergungstaucher

Drei Tauchereinsatzfahrzeuge wurden auf dem Stand präsentiert: die Gerätewagen Tauchen (GW-T) aus den Ortsverbänden Hameln, Düren und Aachen. Daneben zeigten die drei Tauchergruppen ihre Tauchausstattung wie zum Beispiel Vollgesichtstauchmasken, Unterwasser-Ultraschallkommunikation, Unterwasser-Videocamera und Unterwasser-Scooter. Die Spezialfähigkeit "Sprengen unter Wasser" wurde anhand einiger Ausstellungsexponate dargestellt. Der Flyer der THW-Bergungstaucher stand den Besuchern zur Mitnahme zur Verfügung.

Im Verlauf des Ausstellungstages konnten bei schönem und überwiegend sonnigem Wetter viele interessierte Gäste aus nah und fern am Tauchstand begrüßt werden.

Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen

ABC-Urlaub in Frankreich (Teil 1)

Abseilen – Bergen – Camping – unter diesem Motto stand der diesjährige gemeinsame Lehrgang von Corps Mondial de Secours (CMS) und THW vom 30. Juli bis 09. August 2009 in Verny in der Nähe von Metz in Frankreich. 15 THW-Helfer und zwei Helferinnen aus dem GFB Aachen absolvierten zusammen mit Helferinnen und Helfern des CMS aus Frankreich und der Insel Martinique den Lehrgang „Technicien de Catastrophes". Die THW-Teilnehmer kamen aus den Ortsverbänden Eschweiler (4), Euskirchen (2), Hürtgenwald (2), Jülich (1), Schleiden (2), Simmerath (2) und Aachen (2)

In den frühen Morgenstunden des Donnerstags 30. Juni 2009 starteten Rainer Bergs (OV-Hürtgenwald) und Markus Kalf (OV-Aachen), eigentlich beide Zugführer, in Richtung Rouen / Oissel, um die dort eingelagerten Ausstattungen und Gerätesätze des CMS für den Lehrgang abzuholen. Nach 1000 km Fahrt mit dem MzKW quer durch Frankreich kamen die beiden ambitionierten Kraftfahrer gegen 23 Uhr im neuen Basiscamp in Verny an.

Der Freitag galt der Gerätekontrolle und der Ausbildung der Führungskräfte des CMS zur Vorbereitung auf den Lehrgang. Die ersten Zelte für die anreisenden Teilnehmer wurden auf-gebaut. Die Lehrgangsteilnehmer des THW trafen gegen 22:00 ein. Am Samstag wurden dann nach schwerer Nacht und einem französischen Frühstück zunächst die Zelte der Trupps aufgebaut und die Teilnehmer in Trupps eingeteilt. Die Gruppen- und Truppführer übernahmen ihre Teams, um anschließend in die Ausbildung zu starten.

Das war auch der Startschuss für 7 lange Tage und 6 kurze Nächte. Die folgenden Tage (und manche Nächte) bestanden aus Ausbildung, Manöver, Einsatzübung. Die Tage waren heiß, die Sonne brannte unbarmherzig.

Das Frühstück wurde in der Regel im Camp eingenommen. Die Mittagsverpflegung bestand aus Kaltverpflegung, da nie klar war ob und wann gegessen werden konnten. Auch war nie geregelt, ob das Essen am Tisch oder auf dem Waldboden eingenommen wurde (also unter Einsatzbedingungen).

Jedoch wurde das Abendessen immer im Camp in gemütlicher Atmosphäre verputzt! Abends gab es immer etwas Warmes zu essen. Die Köchinnen des CMS fuhren sehr leckere Speisen auf, die auch reichlich Nachfrage und Nachschlag erfuhren.

Jeder Trupp hatte im Wechsel einen Lagerdienst zu verrichten. Das Camp befand sich in einem Internat, das in den Ferien nicht benutzt wird. Es musste in der Küche geholfen werden, die sanitären Anlagen gereinigt und alles in Ordnung gehalten werden.

Die Nachtruhe wurde am Sonntagabend unterbrochen durch eine Vermisstensuche. In einem Waldstück wurden nach einem Eisenbahnunglück sechs Personen vermisst. Die Trupps rückten unverzüglich zur Suche und Rettung der vermissten und vermutlich verletzten Personen aus. Nach etwa drei Stunden war der Auftrag erledigt, jeder durfte sich dann noch einer kurzen Nachtruhe hingeben.

Weiter geht es im Teil 2


ABC-Urlaub in Frankreich (Teil 2)

Fortsetzung

Im Laufe der Woche konnten sich die Teilnehmer in einem alten Fort, in einem Steinbruch und auf dem Campgelände mit der Handhabung der Geräte und der Bergungsmethoden vertraut machen. Auch das Übernachten im Gelände in einem provisorischen Biwak gehörte da-zu.


Zu der Abschlussübung am Freitagabend auf einem riesigen Trümmergelände kamen auch Geschäftsführer Wolfgang Friebe und der Sachbearbeiter Ausbildung Christian Schütze zu Besuch. Beide konnten sich wieder von einer außergewöhnlich guten Teamarbeit zwischen CMS und THW überzeugen. Auch Sprachprobleme waren kein Hindernis. Hauptsächlich wurde Englisch gesprochen. Aber auch Französisch, „Denglisch“ und „Hände und Füße“ (Ausdruck von Gerd Escherich)

Die Geschäftsstelle Aachen ist federführender Organisator dieser außergewöhnlichen Lehrgänge. Erster Kontaktmann und „Vater“ der THW-Helfer ist Gerhard Escherich, der seit mehr als 24 Jahren den Kontakt zum CMS ( Corps Mondial de Secours ) pflegt und Stellvertretender Lehrgangsleiter ist.
Was Gerd freundschaftlich anordnet, das wird unverzüglich erledigt.

Bei der Einsatzübung in diesem Gelände wurde von den Helfern alles gefordert. Das Übungsgelände simuliert eine eingestürzte Autobahnbrücke. Das gesamte Tal ist prall gefüllt mit mächtigen Trümmern, etlichen Bussen und vielen Autos. Hier einen Vermissten oder Verletzten zu finden, war oft nicht schwer. Die Person jedoch zu bergen war sehr schwer und gefährlich für Opfer und Retter.

Überall ragten Monierstähle aus den Trümmern. Alles war sehr schwer zu begehen. Die vorhergehende Ausbildung und auch die allgemeine Ausbildung sowohl beim THW als auch beim CMS machten sich bei dieser Einsatzübung bezahlt.

Am frühen Morgen, gegen 03:00 waren alle Verletzten geborgen, endlich konnte das gesamte Material und die Ausrüstung wieder auf den MzKW aus Aachen (Mehrzweck-Kraftwagen) und die beiden GKW aus Hürtgenwald und Eschweiler verlastet werden. Um 04.00 Uhr waren alle wieder im Camp Auch diese Nacht war wieder für alle ein Genuss ; Vor !, während und nach der Übung und auch die restlichen vier „Schlafstunden“. Grundregel bei allen Nachtübungen war: Bei einer Rückkehr vor 03.00 Uhr ins Camp Frühstück um 07.00 Uhr, bei späterer Rückkehr Frühstück um 08.00 Uhr

Nach dem letzten Frühstück am Samstag, den 08.08. begann der letzte Lehrgangstag. Dieser Tag galt der Materialkontrolle und -pflege, dem Verlasten auf den MzKW , dem Abbau der Zelte, Rückbau aller Aufbauten wie Funk, Zentrale, Logistik.

Die Lehrgangsteilnehmer wurden bewertet und bekamen die Urkunde „TECHNICIEN DE CATASTROPHES"
Am Abend kamen mehrere Politiker, Bürgermeister und Gemeindeverantwortliche zum Ab-schlussempfang des Lehrgangs. In einer gemütlichen Runde gab es erstmals Wein und kaltes Bier statt Wasser.

Am nächsten Morgen traten Markus Kalf und Rainer Bergs bereits sehr früh ihre 1000 Kilometer lange Reise an, um das Material zurück nach Oissel zu bringen. Nach dem Abladen gab es nur noch ein Ziel : Noch 500 km bis Aachen, die sie ohne Probleme absolvierten.
Alle anderen Helfer fuhren am Sonntagmorgen nach den letzen Reinigungsarbeiten und einem herzlichen Abschied von den französischen Freunden mit den GKWŽs den direkten Weg über Metz, Luxembourg, nach Aachen.

Der Lehrgang war für alle beteiligten THW-Helfer ein Erlebnis besonderer Art, anstrengend aber schön.

Das Erlebte kann noch heute wirken …………………

Text & Fotos:
Markus Kalf
Zugführer 2. Technischer Zug
OV Aachen

Weitere Fotos
Rainer Bergs
Zugführer
OV Hürtgenwald



Aktuelle Infos

thw-nrw.de

Große Leistungsschau des THW in Heiligenhaus

Am 22. August 2009 wurde in der Dienststelle des THW-Landesverbandes NRW in Heiligenhaus (bei Düsseldorf) eine große Leistungsschau des THW durchgeführt. Alle Fachgruppen und auch alle Sondereinheiten des THW Landesverbandes NRW wurden präsentiert, um den potentiellen Anforderern des THW den aktuellen Stand der Leistungsfähigkeit des THW dazustellen.

Mit dabei auch die THW-Bergungstaucher Aachen. Die Mannschaft um Heinz Vonderstein präsentierte gemeinsam mit den anderen THW-Bergungstauchereinheiten des Landesverbandes NRW im Rahmen eines Infostandes das Einsatzspektrum der Einheit. Für praktische Tauchvorführungen stand ein großer Tauchcontainer der Feuerwehr Lemgo mit einem Fassungsvermögen von 24.000 l Wasser zur Verfügung.

Besondere Beachtung fand das Unterwasser-Schneidgerät (Prime Cut) der Aachener Taucher. Mit diesem Gerät, eine Art Unterwasser-Sauerstofflanze, können Metallkonstruktionen unter Wasser problemlos durchtrennt werden.

Neben sehr vielen Gästen aus dem Bereich der Feuerwehren, der Landes- und der Bundespolizei sowie der Bundeswehr waren auch Besucher aus den Niederlanden und Belgien vor Ort. So auch die Kameraden der Protection Civile aus Crisnée, die sich bei einem mehrstündigen Rundgang gemeinsam mit THW-Geschäftsführer Wolfgang Friebe alle Ausstattungen und technischen Möglichkeiten des THW ausführlich erläutern ließen.

Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen


Einsatzübung „Explosion in der Buschmühle“

Heute um 19:30 Uhr wurde der 2.TZ zu einer Explosion im Übungsgelände Münsterbusch gerufen.
Als wir an der Unfallstelle eintrafen, fiel uns direkt ein verwirrter Mann in einem Baum auf.

Durch die Explosion muss er wohl in den Baum geschleudert worden sein, eine Frau lag auf der anderen Seite des Bachs.

Außerdem gab es ein kleines Haus mit 2 Etagen, in das man nur durch die Fenster hinein kam. Nach der Erkundung stellte der Zugtrupp fest, dass es drei Opfer zu retten gab und einen Toten zu bergen. In drei Trupps kümmerten sich die Helfer unter Anweisung der Gruppen- und Truppführer um die Verletzten. Es wurden gebrochene Beine geschient, Verbände angelegt und Platzwunden versorgt. Der Zugtrupp füllte einige Patientenaufnahmebögen aus.
Inzwischen hatten einige Helfer das Material zur Rettung herangeholt. Mit Hilfe von Leitern und Auffanggurt wurde der Mann aus dem Baum befreit.

Die Frau am Bach wurde auf einer Trage eingebunden und zur Verletztenablage gebracht, wo sich ein Helfer um die Opfer kümmerte.

Gleichzeitig holten die Retter mit Hilfe eines Leiterhebels einen Mann aus der 1.Etage.

Nun ging es noch darum, den Toten zu bergen.

Er lag im Erdgeschoss und konnte über eine schiefe Ebene mit dem Schleifkorb abgelassen werden.

Nach 1,5 Stunden waren alle Opfer gerettet und in Sicherheit. Die THWler packten das Material zurück, und die Verletztendarsteller fuhren wohlauf nach Haus.

Dienstag, 18.08.2009

Text & FotoŽs:
Verena Maaßen
Zugtruppführerin
2.Technischer Zug
und Helfersprecherin
Ortsverband Aachen


THW Bergungstaucher NRW am Oerkhaussee

Hilden. Das diesjährige Treffen der THW-Bergungstauchergruppen des Landesverbandes NRW fand am Sonntag, dem 16. August, in Hilden bei Düsseldorf statt.


Bergungstaucher mit Vollgesichtstauchmaske während des Tauchganges, Archivfoto THW Aachen

Auf Einladung des Polizeitauchsportvereins (PSV) Mettmann trafen sich die Unterwasserexperten des THW aus NRW zum fachlichen Austausch und zum gemeinsamen Tauchen im Oerkhaussee. Dieses Tauchgewässer mit einer Tiefe von 23 m eignet sich hervorragend für Ausbildungs- und Übungstauchgänge. Und so nahmen die THW-Bergungtaucher bei strahlendem Sommerwetter die Gelegenheit wahr, praktische Ausbildung in dem See zu betreiben.


THW Bergungstaucher bereitet sich auf den Tauchgang vor, Archivfoto THW Aachen

Bei dem anschließenden gemeinsamen Grillen dankte Wolfgang Friebe, GSt Aachen, gleichzeitig Patengeschäftsstelle für das Tauchen im THW Landesverband NRW, dem Verantwortlichen des PSV, Heinrich Röhr, für die Einladung zu dem Tauchgewässer.


Der THW Bergungstaucher am Gewässer vor dem Abtauchen. Er wird mit einer Sicherheitsleine gesichert und geführt, Archivfoto THW Aachen

Die Veranstaltung klang am späten Nachmittag des 16.08.09 aus und die Taucheinheiten traten die Rückreise in die Standorte an.

16.08.09
Wolfgang Friebe,
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen

Aktuelle Infos

http://www.thw-stolberg.de

Sonderlehrgang Deichverteidigung in Stolberg

Am 15.08. waren wieder einige Helfer aus Aachen bei dem Seminar Deichverteidigung und Hochwasserschutz in Stolberg.

Nach ca. zwei Stunden Theorie ging es an das befüllen von Sandsäcken. In drei Gruppen schafften wir in einer Rekordzeit 1200 Sandsäcke.

Nach einem leckeren Mittagessen ging es nun ans Eingemachte. Wir bauten in zwei Gruppen die verschiedensten Sicherungen an den beschädigten Übungsdämmen.

Zur Deichfußsicherung legten wir einige Vliesbahnen aus, welche mit Sandsäcken befestigt wurden. Weiterhin wurde eine Quellkade errichtet. Für den Sandsackdamm blieb auch noch genug Zeit, bis wir dann total kaputt (30 Grad) nach Hause konnten.

Text:
Verena Maaßen
Zugtruppführerin
2.Technischer Zug
und Helfersprecherin
Ortsverband Aachen

FotoŽs :
Ortsverband Stolberg
Mit Freundlicher Genehmigung
Ortsbeauftragter Wolfgang Geicht

Aktuelle Infos

Bericht auf WDR Lokalzeit vom Freitag den 07.08.2009

Hanfplantage in Aachen-Eilendorf ausgehoben

Am 06.08.2009 wurde durch die Aufmerksamkeit eines Nachbarn von der Polizei eine Hanfplantage in Eilendorf ausgehoben.


Foto Aachener Zeitung, Ralf Roeger

Mehr zur Vorgeschichte entnehmen Sie bitte den Zeitungsartikeln!

Unser Auftrag durch die Polizei lautete, am 07.08.2009 ab 10.00 Uhr bei der Sicherstellung diverser Materialien auf einer Hanfplantage zu unterstützen.
Mit einem Elektriker der Fachgruppe Elektroversorgung und weiteren sieben Helfern aus den Bergungsgruppen des 2. Technischen Zuges, fuhr diese Helferschar unter der Leitung von Verena Maaßen, stv. Zugführerin des 2. Technischen Zuges, zum Ort des Geschehens.


Foto Aachener Nachrichten, Ralf Roeger

Nach mehreren Stunden schweißtreibender Demontagearbeiten in feucht - warmer Luft der Halle, konnten diverse Lampen, Ventilatoren, Lüftungsmaterial so wie Elektroteile zur Sicherstellung verladen und abtransportiert werden.


Jochem Brammertz
Ortsbeauftragter
OV Aachen


THW Bergungstaucher Aachen im Hilfeleistungseinsatz

Rurberg. Auch in diesem Jahr wurden die THW-Bergungtaucher Aachen auf Anforderung der Gemeinde Simmerath wieder am Eiserbachsee in Rurberg, einem Ortsteile von Simmerath, aktiv. Wiederum galt es, den übermäßigen Bewuchs des Eiserbachsees im Bereich der Freibadezone zu beseitigen, um die Sicherheit für die vielen Badegäste in dem attraktiven Gewässer zu gewährleisten.

Am Freitag, 24.07.09, wurden die THW-Bergungstaucher Aachen ganztägig am Eiserbachsee tätig und entfernten bei einer Vielzahl von Tauchgängen in dem zwischen 2 und 10 m tiefen Gewässer den Bewuchs. Auch in diesem Jahr wurde die Maßnahme durch die THW-Jugendgruppe des Ortsverbandes Simmerath unterstützt. Die engagierten Jugendlichen sammelten das auf dem Wasser treibende Grünzeug mit Hilfe des Schlauchbootes der Tauchergruppe ein und deponierten es in einem Abfuhrcontainer der Gemeinde Simmerath.

Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen

Fotos: Dirk Schmitz



Abschlußprüfung der Basis 1 Ausbildung in Aachen

Abschlussprüfung der Basis 1 Ausbildung in Aachen am 25.07.2009.
Die Abschlussprüfung der Basis 1 ist für die Helfer eine sehr wichtige Prüfung.
Sobald die Helfer und auch Helferinnen diese Prüfung bestanden haben werden sie von Helferanwärtern zu Helfer und leisten ab dann ihren Dienst in einer Einheit in der sie dann auch aktiv an Einsätzen teilnehmen.

Die Basis 1 Ausbildung (früher Grundausbildung) vermittelt den neuen Helferanwärtern die Grundlagen des THW. Dazu gehören einmal theoretische Grundlagen, woraus das Technische Hilfswerk entstanden ist und wie es sich in den Katastrophenschutz einfügt. Weiterhin gehört dazu die
notwendige Theorie wie das Technische Hilfswerk organisiert ist und die Grundlagen wie es als Bundesbehörde arbeitet. Neben dem wichtigen Hintergrundwissen zum Technischen Hilfswerk wird den Helfern beigebracht wie man sich im Einsatz verhalten muss und was es bei der Unfallverhütung alles zu beachten gibt.

Einen Großteil der Ausbildung macht der Umgang mit dem wichtigsten technischen Gerät im THW aus. Dazu gehören der Aufbau von Beleuchtung, der Umgang mit Pumpen, das sichere Arbeiten mit pneumatischen Hebekissen und das Benutzen der hydraulischen Schere und des Spreizer. Des Weiteren wird den Helfern das Basiswissen in der Holz, Metall und Gesteinsbearbeitung vermittelt. Dazu gehört unter anderem wie man mit Sägen, Feilen und Stechbeiteln umgeht bis hin zu schwerem Gerät wie zum Beispiel des Trennschleifers, der Kettensäge und des Aufbrechhammers. Die heutige Prüfung hat für 12 Helfer den Abschluss der Basis 1 Ausbildung bedeutet. Die Prüfung besteht aus einem 30 minütigen theoretischen Test sowie 24 praktischen Aufgaben und einer Teamprüfung zu viert.

Die Prüfung begann für die 12 Prüflinge um 09:00 Uhr und endete um 15:30 Uhr. Insgesamt waren 6 Prüfer, 10 Stationshelfer und 5 Helfer für die Versorgung aller beteiligt. Der Ortsverband Aachen möchte sich bei allen Beteiligten für die gelungene Prüfung bedanken. Wir gratulieren den Helfern zu Ihrer bestanden Prüfung und freuen uns, dass sie jetzt ihren Dienst in den Einheiten leisten.



Die Prüflinge und ihre zukünftigen Einheiten :
Marcus Hillgärtner (1. TZ B1), Dennis Phiesel (1. TZ B1)
Kai Parow-Souchon (1. TZ FGrE), Bernardin Amendt (2. TZ B1)
Silke Kalf (2. TZ B2B), Frederick Ratz (LogM), Hai Thong Ho (LogV)
Martin Lefevre (LogV), Sergej Narzerenus (LogV), Maximilian Spangenberg (LogV), Hendrik Husmann (VwHe)

Text:
Enno Bröring
Ausbildungsbeauftragter
OV Aachen

Foto:
Markus Kalf
Zugführer 2. Technischer Zug
OV Aachen


Aktuelle Infos

Aachener Zeitung

Bericht Aktuelle Stunde WDR vom 19.07.2009

Bericht in der Lokalzeit Aachen WDR vom 21.07.2009

Aachener Zeitung

WDR

www.thw-eschweiler.de

www.thw-nrw.de

Vermissten Sporttaucher lokalisiert und geborgen

Eschweiler. Der seit dem Mittagsstunden des 18.07.09 im Blausteinsee (Kreis Aachen) vermisste 27 jährige niederländische Sporttaucher wurde am Montag, 20.07.09 gegen 19.00 Uhr gefunden und von Kräften der Polizeitauchergruppe Köln nach der Beweismittelsicherung aus 32 m Tiefe geborgen.

Die dreitägige Suche nach dem Taucher gestaltete sich sehr schwierig und zeitaufwendig, da der Blausteinsee ein recht großes Gewässer ist und es keine Anhaltspunkte dafür gab, in welchem Bereich sich der Taucher bei seinem Tauchgang aufhalten wollte. Die THW Bergungstaucher OV Aachen – örtlich für Taucheinsätze im Kreis Aachen zuständig – waren mit 14 Helfern, davon 12 Bergungstauchern vor Ort. Die benachbarte THW-Bergungstauchereinheit Düren unterstützte den Einsatz zusätzlich mit 7 Bergungstauchern. Das THW setzte zwei Motorboote zum Tauchertransport auf dem Blausteinsee ein. Zudem stellte der örtlich zuständige THW-Ortsverband Eschweiler die Stromversorgung und Beleuchtung der Einsatzstelle sowie die Verpflegung aller Einsatzkräfte in Kooperation mit dem THW OV Aachen sicher.

Neben den THW-Bergungstauchern waren die Polizeitauchergruppen aus Köln, Bochum und Wuppertal vor Ort. Die taucherische Einsatzleitung lag in Händen der Polizeitaucher Köln. Unterstützt wurden die Suchmaßnahmen zudem von DLRG-Tauchern aus den Bezirken Düren, Heinsberg und Mönchengladbach. Eingesetzt wurde für die Personensuche auch ein Sonargerät der Berufsfeuerwehr Köln, welches Auffälligkeiten unter Wasser auf dem Monitor anzeigt. Es waren zeitweise bis zu 80 Einsatzkräfte vor Ort.

Bericht:
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen

Fotos:
Erwin Emmerich
THW OV Eschweiler und
Thomas Havertz
Jugendbetreuer
OV Aachen



Aktuelle Infos

mehr Infos hier auf www.thw.de

Neue THW-Einsatzfahrzeuge aus dem Konjunkturpaket II

Bonn – 17. Juli. Das Technische Hilfswerk (THW) erhält aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung in den kommenden Monaten mehr als 28 Millionen Euro. Mit den zusätzlichen Finanzmitteln sollen bis zum Jahr 2011 rund 250 Einsatzfahrzeuge angeschafft werden.

Heute übergab THW-Vizepräsident Rainer Schwierczinski in Hannover die ersten acht Mannschaftstransportwagen (MTW), die mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket finanziert wurden. Ebenfalls nahmen 15 weitere THW-Ortsverbände die Schlüssel für neue Fahrzeuge entgegen, die aufgrund der regulären Planung des THW angeschafft wurden.
„Die Berücksichtigung des THW beim Konjunkturpaket II zeigt das hohe Ansehen, das die Bevölkerungsschutzorganisation des Bundes genießt. Mit den Fahrzeugen wird nicht nur die Industrie unterstützt, sondern in erster Linie auch das ehrenamtliche Engagement im THW gestärkt“,
sagte Schwierczinski anlässlich der heutigen Fahrzeugübergabe.

Im Februar 2009 hatten Bundestag und Bundesrat das Konjunkturpaket II zur Belebung der Wirtschaft beschlossen. Durch die neuen Mannschaftstransportwagen, Gerätekraftwagen und Transportfahrzeuge, die zusätzlich zu den für das Jahr 2009 geplanten Beschaffungen in Dienst gestellt werden, kann der THW Fuhrpark schneller modernisiert werden als zuvor geplant.

Die Auslieferung der insgesamt 23 fabrikneuen MTW steigere das bundesweite Einsatzpotenzial des THW deutlich, betonte der THW-Vizepräsident. Die Fahrzeuge werden vor allem beim Transport von Einsatzkräften genutzt. Die neuen MTW gehen an Ortsverbände aus den THW Landesverbänden Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Bremen, Niedersachsen und Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland.

Als Einsatzorganisation der Bundesrepublik Deutschland im Bevölkerungsschutz wird das THW zu 99 Prozent von ehrenamtlichen Kräften getragen, die in 668 Ortsverbänden organisiert sind. Es ist
in Not- und Unglücksfällen mit Technik und Know-how in Deutschland und rund um den Erdball tätig. In den vergangenen sechs Jahrzehnten war das THW weltweit in mehr als 120 Ländern bei humanitärer Soforthilfe, Projekten und Hilfsgütertransporten im Einsatz.

Quelle www.thw.de

Wir waren in der glücklichen Lage, auch solch einen MTW für unseren Ortsverband in Hannover zu übernehmen. Dies taten für uns aus unserem Ortsverband, Heinz Vonderstein (EF ÖGA-T) und Marcel Schmelzer (Bergungstaucher). Früh um 4:00 Uhr ging Ihre Fahrt in Aachen los um pünktlich um 9:00 Uhr zur Übernahme in Hannover zu sein. Nach der feierlichen Übernahme und der Rückfahrt inklusive Stau, konnten wir die beiden gegen 19.00 Uhr im Ortsverband empfangen und die neue Erungenschafft sofort bestaunen.

Jochem Brammertz
Ortsbeauftragter
OV Aachen

Fotos: THW Archiv

Vermisstensuche am Blausteinsee

Eschweiler. Seit den Mittagsstunden des 18.07.09 wird ein 27-jähriger Taucher vermisst. Der junge Niederländer ist gegen 13 Uhr im Blausteinsee abgetaucht und seitdem verschwunden. THW-Bergungstaucher aus Aachen und Düren suchen gemeinsam mit Polizeitauchern und Tauchern der DLRG nach dem Vermissten. Der THW-Ortsverband Eschweiler unterstützt die Einsatzmaßnahmen mit Logistik- und Technikleistungen für alle Einsatzkräfte.

Die Suche wird am Montag, 20.07.09 von den Einsatzkräften fortgesetzt.

Stand: 19.07.09 – 21.30 Uhr

Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen


Aktuelle Infos

Weitere Fotos gibt es auf der Homepage von Markus Kalf

Überführung der zweiten SEA (Strom-Ersatz-Anlage)

Am 17.Juni fuhren Stefan Ranglack und ich, Markus Kalf, beide 2. Technischer Zug Ortsverband Aachen, in das 500km entfernte Ehingen zur Übernahme und Überführung der zweiten, Ersatzbeschafften, SEA (Stromersatzanlage).

Das erste Aggregat hatten wir für den Einsatz in Myanmar am 01.Mai 2008 abgegeben.

Nach etwa acht Stunden Fahrt durch Wind und Wetter sowie zahlreichen Staus ließen wir uns im Gasthof-Hotel Hirsch nieder.
Hier trafen wir Hans-Wolfgang Hempel von der THW-Leitung mit dem wir gemütlich das Abendessen verzehrten.

Nach einer erholsamen Nacht starteten wir am Samstagmorgen die Fahrt zur Firma AVS. Die Mitarbeiter empfingen uns, wie gewohnt, sehr freundlich und führten uns gleich in die Montage-Halle. Nach sorgfältiger Überprüfung der SEA nach bekannten, alten, Fehlern und Mängeln, nahmen wir das Aggregat zum Test in Betrieb. Hierbei wurden dann auch die zugehörigen Lastwiderstände angeschlossen, der Lichtmast ausgefahren und die Scheinwerferbrücke eingeschaltet.

Letztendlich hatten wir die Formalitäten erledigt und nahmen die übliche Vesper ein.
Ohne Mampf kein Kampf ist auch das Motto der Firma AVS. So gab es auch wieder den leckeren, warmen, Leberkäse auf Brötchen und eine gemütliche Unterhaltung mit viel technischer Fachsimpelei.

Für die Heimfahrt nahmen wir Abschied mit Proviant und dem nagelneuen SEA. Die Heimreise führte uns diesmal durch weniger Staus dafür vorbei an Sehenswürdige Landschaften an der Weinstraße in der Pfalz.

Nach erneuten 500km Fahrt stellten wir uns um 19:30 zum „Gruppenfoto“ mit dem neuen SEA dem Selbstauslöser zur Verfügung.

Ich bedanke mich bei Kamerad Stefan Ranglack für 100% Hilfe und Gastfreundschaft als Kraftfahrer und Helfer.

Text und Fotos:
Markus Kalf
Zugführer 2. Technischer Zug
OV Aachen


175 Jähriges Jubiläum der Feuerwehr Vaals

Die freiwillige Feuerwehr aus Vaals hat am vergangenen Wochenende ihr 175 jähriges Jubiläum gefeiert und das THW-Aachen war herzlichst eingeladen sich bei dieser Gelegenheit zu präsentieren, um den Besuchern ein möglichst breites und interessantes Spektrum aus dem Bereich der Rettungsdienste zu bieten.

Mit einer Fahrzeugparade quer durch Vaals wurden die Festlichkeiten am Sonntag eröffnet und anschließend wurden Fahrzeuge und Gerätschaften des THW und der Feuerwehren aus Vaals, Eupen und Deutschland ausgestellt.

Das THW-Aachen war mit der schweren Bergungsgruppe des 2.TZ und der Jugendgruppe Vertreten. Ausgestellt wurde die Ausrüstung der Bergungsgruppe, wie z.B. die Betonkettensäge, das Kernbohrgerät und vieles andere. Die Jugendgruppe hat mit ihrem Labyrinth-Spiel, wobei es darauf ankommt mit Hilfe von Hebekissen eine Kugel durch ein Labyrinth zu befördern, bei den kleinen Gästen für Spannung gesorgt.

Besonderes Interesse bei groß und klein zogen das Löschfahrzeug der NATO-Airbase in Geilenkirchen und der Panzer der niederländischen Nationalpolizei auf sich. Für Besucher, die etwas in der Vergangenheit schwelgen wollten, wurden Oldtimer Feuerwehrfahrzeuge ausgestellt.

Abgerundet wurde das Programm durch etliche Vorführungen. Als Beispiele seien genannt, die Demonstration einer Fettexplosion, und eine amüsante Vorführung, wie ein Autobrand nicht zu löschen ist. Letztere Vorführung machte den Besuchern deutlich wie wichtig eine gute Ausbildung und Disziplin der Rettungskräfte, für einen reibungslosen Einsatz ist.

Nach einem interessanten und erfolgreichen Festtag, mit vielen Besuchern, die sich auch durch einen kleinen Schauer nicht haben den Spaß verderben lassen, wurde schließlich alles zusammengepackt und der Heimweg wurde angetreten.
Bei der Feuerwehr Vaals möchten wir uns herzlichst für die Einladung und gastliche Verpflegung bedanken und wünschen auf diesem Wege nochmals alles erdenklich Gute zum 175 Jährigen Bestehen.

Text und Bilder
Grzegorz Kubik
Truppführer 2.TZ B2B
OV Aachen

Lehrtaucherfortbildung in Berlin

THW Bergungstaucher NRW bei der Berliner Feuerwehr zu Gast

Berlin – Eine Lehrtaucherfortbildung der Berliner Feuerwehr am Wochenende 03. – bis 05.Juli nutzten die THW-Bergungstauchergruppen NRW für die Fortbildung ihrer Führungskräfte sowie zum fachlichen Gedankenaustausch. Aus dem OV Aachen mit dabei: Heinz Vonderstein, Joachim Mülly und Wolfgang Friebe. Sie starteten mit weiteren Lehrtauchern des THW aus NRW am Freitagmorgen nach Berlin.


Vorführung der Wasserretter der BF Berlin unter Einsatz des Berliner Polizeihubschraubers

Lehrtaucher nennt man die Tauchlehrer der Einsatztauchgruppen der Feuerwehren, der Polizei und des Technischen Hilfswerk. Sie sind für die fachliche Aus- und Fortbildung der Mannschaft der Einsatztauchgruppe zuständig. Und auch die Lehrtaucher müssen sich regelmäßig fachlich fortbilden, um auf dem neuesten Wissensstand zu bleiben.


Der Polizeihubschrauber landete anschließend auf der Arbeitsplattform des THW auf der Havel

Die rund 60 Teilnehmer der Lehrtaucherfortbildung kamen aus dem gesamten Bundesgebiet aus den Feuerwehren, der Polizei sowie dem THW. Der Landesbeauftragte des THW Länderverbandes Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Herr Manfred Metzger, ließ es sich nicht nehmen, die tatkräftig von den Berliner THW-Ortsverbänden unterstützte Veranstaltung zu besuchen und die Teilnehmer in Berlin willkommen zu heißen.


Das Helmtauchgerät der Berliner Feuerwehr konnte im Rahmen der Fortbildung betaucht werden

Im Verlauf der Veranstaltung im Berliner Stadtteil Alt Gatow, an der Havel gelegen, wurden den Teilnehmern Neuerungen aus dem Bereich der Tauchtechnik und der Unterwasserortung ebenso vermittelt wie das Verhalten beim Fund von Sprengmitteln unter Wasser. Übungstauchgänge in der Havel schlossen sich der Theorie an. Weiterhin nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, das Helmtauchgerät der Berliner Feuerwehr Probe zu tauchen.


THW-Bergungstaucher zum Ende des Erkundungstauchganges an der Arbeitsplattform aus Jetfloat-Schwimmelementen

Am Sonntagabend trafen die 3 Aachener Kameraden wohlbehalten wieder in Aachen ein.

Bericht:
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher und Tauchlehrer
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen


125-Jähriges Jubiläum bei der Feuerwehr Eupen

Am Sonntag den 14.06.2009 war der 2. Technische Zug mit der Schweren Bergung und der Jugendgruppe des Ortsverbandes Aachen beim 125-Jährigen Jubiläum der Feuerwehr Eupen.

Um 11:45 Uhr ging es mit dem Mehrzweckkraftwagen (MzKW) der Schweren Bergung und dem Mannschaftstransportwagen (MTW) in Richtung Eupen. Dort angekommen, baute die Jugendgruppe gleich ihr Labyrinthspiel mit Hebekissen auf. Durch das Anheben und Senken der Hebekissen wird versucht die Kugel vom Start in das vorgegebene Ziel zu lenken. Dabei kommt es sich auf gute Verständigung mit seinem Gegenüber an. Somit zeigte die Jugendgruppe auf spielerische Art und Weise, über welche technischen Geräte das THW unter anderem verfügt.

Die Schwere Bergung stellte ihre Rollcontainer mit Betonkettensäge, Kernbohrgerät, Aufbrechhammer, und vieles mehr, für groß und klein aus. Schon nach kurzer Zeit kamen die ersten interessierten Besucher und stellten Fragen Rund um das Technische Hilfswerk und deren Geräte.

Im Laufe des Tages wurden Vorführungen von der Höhenrettung Belgien gezeigt. Dazu zählte beispielsweise, wie verletzte Personen die in einem Seil hängen gerettet werden können.
Des Weiteren präsentierte die Freiwillige Feuerwehr Laurensberg, wie Fettbrände Richtig gelöscht werden, indem man den passenden Deckel auf die Pfanne legt. Aber niemals einen Fettbrand mit Wasser löschen, da dieses sofort verdampft und eine riesige Flamme entsteht.

Die Feuerwehr Vaals zeigte den Besuchern, wie Personen aus einem Fahrzeug befreit werden, dass sich überschlagen hat und auf dem Dach liegt.

Der Höhepunkt für die ganze Familie war die Landung des ADAC Helikopters Christoph Europa I auf dem Werthplatz in Eupen. Nach einer halben Stunde musste dieser aber wieder im wahrsten Sinne des Wortes Durchstarten, da er zum nächsten Einsatzort fliegen musste.

Gegen 18:00 Uhr ging es für die Helfer des Ortsverband Aachen in Richtung Unterkunft, dort wurden das Labyrinthspiel der Jugend weggeräumt und die Fahrzeuge in der Halle gefahren.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Eupen für die Einladung, für einen ereignisreichen Sonntag und die gute Rundumversorgung.

Bis zum nächsten Jubiläum

Daniel Weber
Helfer 2. Technischer Zug
Schwere Bergung
Ortsverband Aachen

Unterwassersprengungen in Wuppertal

Unterwassersprengungen in Wuppertal

THW-Sprengberechtigte und Bergungstaucher Hand in Hand.

Wuppertal: Im Training bleiben – das ist wichtig. Auch und gerade beim Sprengen. Und so trainierten jetzt die Sprengberechtigten des THW OV Ratingen gemeinsam mit den THW-Bergungstauchern aus Aachen die Durchführung von Unterwassersprengungen.

Am Pfingstsamstag wurden in einem Steinbruch in Wuppertal-Dornap mehrere Übungssprengungen unter Wasser durchgeführt. Nach einer Erkundung der zu sprengenden Objekte durch die THW-Bergungstaucher und der Berechnung der erforderlichen Lademengen durch den Sprengberechtigten brachten die THW-Bergungstaucher die Ladung unter Wasser an dem Sprengobjekt an. Nach der Fixierung der Sprengladung am Objekt führten sie die Zünderdrähte nach oben. Die Unterwassersprengungen wurden in einer Tiefe von ungefähr 15 m erfolgreich durchgeführt. Gesprengt wurden Holzelemente, Stahltrossen und Stahlketten.


Sorgfältige Vorbereitung vor dem Tauchgang ist äußerst wichtig
Foto: Sandra Schäfer-Koll

Vier THW-Bergungstaucher der Aachener THW-Tauchergruppe sind durch entsprechende Sonderlehrgänge für diese besonderen Aufgaben zusätzlich ausgebildet. Dies sind die Kameraden Heinz Vonderstein, Jo Mülly, Sönke Rath und Wolfgang Friebe. Hinzu kommt Thomas Johnen vom OV Stolberg, der bei Bedarf die Aachener THW-Taucher in diesem Spezialgebiet unterstützt. Auch die THW-Sprengberechtigten müssen ebenfalls eine Sonderqualifikation vorweisen, um solche besonderen Sprengungen durchführen zu dürfen.


Der THW-Bergungstaucher wird mit einer Sicherungsleine abgesichert und geführt.
Foto: Wolfgang Friebe

Unterwassersprengungen werden dann durchgeführt, wenn in Einsatzsituationen die Beseitigung von Unterwasserhindernissen in manueller Arbeit durch THW-Bergungstaucher zu gefährlich bzw. technisch nicht durchführbar erscheint. Die notwendigen Rahmenbedingungen müssen gegeben sein. Um die Fertigkeiten der Sprengberechtigten wie auch der THW-Bergungstaucher in diesem speziellen Einsatzsegment zu erhalten und weiter auszubauen ist die Durchführung von Übungssprengungen wie der am Pfingstsamstag in regelmäßigen Abständen unabdingbar.

Bericht:
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher und Tauchlehrer
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen


Aktuelle Infos

Weitere Fotos gibt es auf der Homepage von Markus Kalf

Artikel aus der AZ am 27.05.2009

Hunde-Event mit Tag der offenen Tür (Teil 2)

Fortsetzung

• In den Unterrichtsräumen lief eine Präsentation:
"Rund um den Hund"
Außerdem hielt die Tierärztin Silke Lafarré einen Vortrag über die 1.Hilfe beim geliebten Vierbeiner.

• Die Fachgruppe Ortung bot den Gästen eine kleine Einsatzübung im Übungsgelände. Die Hunde bekamen den Auftrag Personen im Gelände zu suchen. Dies machten sie eigenständig. Es gab drei Arten von vermissten Personen: Sichtbare, Halbsichtbare und Unsichtbare. Rettungshunde können bis zu 6m unter der Erde Personen wittern. Hat der Hund ein Opfer gefunden, zeigte er es durch bellen an. Als die Opfer geortet waren kam eine Bergungsgruppe vom 2.TZ und rettete die Personen mit Hilfe eines Schleifkorbs.

• Das Team Agility Eifel - stellte uns den Hundesport vor. Die Mitglieder liefen erst ohne ihre Hunde einen Parcours mit Slalom, Wippe, Tunnel und Sacktunnel ab. Anschließend lotsten sie ihre Hunde durch die Anlage. Unsere Lieblinge lernten hier spielerisch die Unterordnung und den Gehorsam.

• Die Spezialrettungsgruppe SRG der Berufsfeuerwehr Aachen simulierte eine Höhenrettung. Hierzu wurde der Hundeführer samt Hund mit einer Seilbahn über unser Trümmergelände auf die erste Etage des Holzturms gebracht, um zu zeigen dass beide auch in schwer zugängliches Gelände befördert werden können.

Hundevorführung des Zolls und der Polizei:
• Ein flüchtender Täter wurde von einem Schutzhund gestellt. Der Täter hatte zwar die Waffe weggeworfen, dennoch konnte ein Sprengstoffspürhund die Waffe und Munition auffinden. Die gefundene Waffe wurde vom Hund durch Hinlegen angezeigt. Wenn der Hundeführer eines ausgebildeten Diensthundes angegriffen wird, schreitet der Hund auch ohne Weisung direkt ein, um seinen Diensthundeführer zu beschützen. Unter anderem wurden noch der Passivspürhund, Rauschgiftspürhund und der Sprengstoff-Spürhund in verschiedenen Vorführungen präsentiert.

Gegen 18 Uhr endete ein gelungener Tag.


Auf diesem Weg möchten wir uns nochmals bei den Ausstellern und Gästen bedanken.

• Hundeschule Saus Langerwehe
• Agility-Team-Eifel e.V.
• Tierärztin Silke Lafarré
• Hauptzollamt Aachen
• Mobile Kontrollgruppe Zoll
• Polizei Aachen
• Bundespolizei Aachen
• JUH Regionalverband Aachen

Unser Dank geht ebenfalls an den Eigentümer des ehemaligen Gelände der Firma Hüpchen der uns dieses kostenlos als Parkplatz zur Verfügung gestellt hatte, sowie den Anwohnern der Eckenerstraße für Ihr Verständnis für den „Radau“

Wenn Sie Anmerkungen und Fragen zum Hunde-Event oder Interesse an der Fachgruppe Ortung haben ,
dann senden Sie uns einfach eine E-Mail Wir werden uns umgehend bei Ihnen melden.

Text:
Verena Maaßen
Zugtruppführerin
2.Technischer Zug
und Helfersprecherin
Ortsverband Aachen

Fotos:
Markus Kalf
Zugführer 2. Technischer Zug
OV Aachen

Aktuelle Infos

Weitere Fotos gibt es auf der Homepage von Markus Kalf

Artikel aus der AZ am 27.05.2009

Hunde-Event mit Tag der offenen Tür (Teil 1)

Ein toller Tag für Mensch & Hund !

Am 17.Mai fand der große Rettungshunde-Event und ein Tag der offenen Tür im Ortsverband Aachen statt.

• Die Vorführung der Hundeschule Saus ließ viele begeisterte Gesichter der Zuschauer sehen. Hier wurde die Bindung zwischen Hundeführer und Hund präsentiert. Die Gäste konnten eine Rollstuhlfahrerin mit ihrem ausgebildeten Servicehund sehen. Die Beziehung zwischen Hund und Herrchen wurde in einer Gruppenarbeit vorgetragen.

• Am Tauch-Container der Bergungstaucher Aachen war viel Action. Eine Menge Kinder und Erwachsene beobachteten die Taucher beim arbeiten. Unter Wasser sägen , so etwas sieht man nur selten! Der Tauchergerätewagen mit Ausrüstung, ein Dummy und das Schlauchboot standen zur Schau. Außerdem wurde der Hebesack zum Bergen (bis zu 500 Kg) gezeigt. Er dient z.B. zur Bergung von Autos, Betongewichten, Tresoren und einigem mehr.

• Die Technische Ortung hatte das Ortungsgerät ausgestellt. Ein Radio unter den Trümmern simulierte eine verschüttete Person. Die Gäste konnten über Kopfhörer oder Lautsprecher das Klopfen oder Kratzen des Verschütteten empfangen.

• Die Jugendgruppe führte die "kleinen" und "großen" Besucher durch einen Zugang aus Dreiböcken in das Kinderland. Hier konnten sie einen Ball durch ein Labyrinth manövrieren indem sie die mit Pressluft gefüllten Hebekissen auf und ab bewegten.
In der Bergung dienen diese Hebekissen normalerweise um bis zu 40 Tonnen schwere Trümmer zu bewegen. Um überschüssige Kräfte abzubauen hämmerten die Kinder Nägel um die Wette in einen Balken. Weitere Spiele rundeten das Vergnügen ab.

• Die Fachgruppe Logistik stellte den Werkstattanhänger aus, eingerichtet mit Werkbank, Schleifbock, Schweißgerät, einfach allem, was man zur Reparatur unterwegs benötigt, auch diverse Ersatzteile werden mitgeführt. Weiterhin gibt es die Logistik-Verpflegung, die für das leibliche Wohl der Besucher und Helfer sorgte. Es gab Kassler, Sauerkraut, Püree, Hot Dogs und Kuchen, sowie allerlei Getränke.

• Die Fachgruppe Elektro hatte eine Stromverteilung aufgebaut. Die NEA (Netz-Ersatz-Anlage) mit einer Leistung von 200 kVA lieferte den Strom für einen Powermoon, einen Halogenstrahler und eine Zeltheizung. Hier konnten die Gäste die Geräte, wie Einspeisekabel, Verteiler, Erdungsspieße und Beleuchtungsmittel betrachten.

• Im Zugtruppfahrzeug des 1.Technischen Zug liefen alle relevanten Infos aus der Leitstelle und den vor Ort eingesetzten Helfern zusammen. Daraus wurde ein Gesamtschadensbild erstellt, um die Helfer und das Material bestmöglich einzusetzen.

• Die Fahrzeuge der Bergungsgruppe 1 und B2B (schwere Bergung) hatten viel zu bieten. Diverse Bearbeitungsmöglichkeiten für Holz, Stahl und Stein, verschiedene Pumpen bis zu 5000l Leistung, Stromerzeuger, Schwere Hebekissen zum anheben und bewegen von schweren Lasten bis 132 Tonnen bis hin zur Beleuchtung und den Spezialausrüstungen wie Betonkettensäge und Plasmaschneidgerät. Für die sichere Handhabung all dieser Geräte wird von den Helfern ein umfangreiches und breit gefächertes Fachwissen abverlangt.

Weiter geht es im Teil 2



Abstützen und Sichern von Gebäuden

Am Samstag 18.04.09 traten die Bergungsgruppen des 1 Technischen Zuges zur monatlichen Ausbildung mit dem Thema Abstützen und Sichern von Gebäuden an. Mit insgesamt 14 Helfern der ersten und zweiten Bergungsgruppe ging es in das Übungsgelände Münsterbusch mit dem Ziel die Abstützung einer Außenwand unter Verwendung hölzerner Behelfskonstruktionen durchzuführen. Eigens hierzu wurde mit Unterstützung des Ausbildungsbeauftragten Enno Broering zusätzliches Kantholz und Dielenmaterial in entsprechender Länge beschafft.

Nachdem die Ausbildung im März durch einen Einsatz mit Personensuche unterbrochen wurde, konnte Vormittags mit teilweise vorbereitetem Material eine zweigeschossige Abstützung aus vier Stützböcken aufgebaut und so eine Breite von 6m abgestützt werden. Handwerkliches Geschick war dabei besonders bei der passenden Bearbeitung der Kanthölzer sowie dem Bau von Knaggen unter Verwendung von Gewindestangen erforderlich. Die Arbeiten zur Ausrichtung und Herstellung der Treibladen sowie der Streichbohlen und Strebstützen gingen dabei Hand in Hand.

Zum Mittagessen wurde kurzerhand ein Stehtisch aus dem Einsatz Gerüstsystem aufgebaut, an dem alle Helfer sowie der Zugtrupp, der das Essen gebracht hatte, Platz finden konnten um sich für den Nachmittag zu stärken. Als besondere Herausforderung wurde die Abstützung im Anschluss auf eine Gesamthöhe von 6m umgebaut. Dabei wurden die verwendeten Kanthölzer durch Verschraubungen verlängert. Insbesondere Herstellung und Handhabung der Strebstütze mit einer Gesamtlänge von 7m erforderten einen großen Einsatz, den alle gerne erbracht haben.

Das Endergebnis ließ sich sehen und war der Mühe sicher wert!

Max Funck
Gruppenführer 2. Bergungsgruppe
1. Technischer Zug
Ortsverband Aachen

Aktuelle Infos

Diese Datei (2009.05.29 Aachener Zeitung Bezirksjugendwettkampf Aachen.pdf) steht vorbergehend nicht zur Verfgung.://

Besuchen Sie auch die Homepage unserer Jugendgruppe. Dort erfahren Sie alles über die Nachwuchs-Organisation des Technischen Hilfswerks

Bezirksjugendwettkampf 2009 - Wir haben es geschafft!

Alle zwei Jahre findet der Bundesjugendwettkampf im Rahmen eines Bundesjugendlagers statt. Es werden auf Beziks- Landes und Bundesebene Ausscheidungskämpfe zwischen Jugendgruppen aus ganz Deutschland durchgeführt um letztendlich die beste Gruppe zu ermitteln.

Aber noch sind wir am Anfang, auf Bezirksebene. Die Entscheidung für den Regierungsbezirk Aachen wurde am 25.4.2009 um 10 Uhr auf dem Bolzplatz Comeniusstraße in Herzogenrath durchgeführt.
Folgende Jugendgruppen der Ortsverbände Stolberg, Aachen, Eschweiler, Euskirchen, Simmerath, Düren und Herzogenrath sowie zwei Jugendgruppen aus dem Bezirk Köln traten gegeneinander an.


Unsere Gruppe bei der Siegerehrung

Das Ergebnis fiel nach Stunden der Nervosität, Anspannung, Arbeit, Geschicklichkeit, Können und vor allem viel Spaß wie folgt aus:

1. Aachen
2. Eschweiler
3. Euskirchen


Die gesamte Mannschaft

Von allen jugendlichen Teilnehmern wurde wieder eine hervorragende Leistung erbracht.

Ganz besonders Stolz sind wir auf unsere Jugendgruppe, die wieder den ersten Platz geholt hat.
Nun geht das Üben weiter, für den Landeswettkampf!

Einen großen Dank an alle Helferinnen und Helfer des OV Aachen, die unsere Jugendgruppe während der Vorbereitungen und am Wettkampftag selber, unterstützt und betreut haben. VIELEN DANK!

Jochem Brammertz
Ortsbeauftragter
OV Aachen

Fotos: Silke Kalf
He Anw Basis 1
OV Aachen

Aktuelle Infos

Mehr Infos zu den Bergungstauchern und zu deren Ausstattung

Schnuppertauchen für Befreundete Jugendgruppen

Wie bereits im März 2008, für die Aachener Jugendgruppe, erfüllten gleich sieben Tauchlehrer und Übungsleiter der Aachener Bergungstaucher nun auch den Jugendgruppen aus Eschweiler und Stolberg einen großen Wunsch.










Hier der Vollständige Bericht

Wolfgang Friebe
Bergungstaucher und Tauchlehrer
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen


Aktuelle Infos

Artikel aus der AZ

Vermisstensuche im Aachener Wald

Vermisstensuche im Aachener Wald

Am Samstag, den 14. März beteiligte sich das THW Aachen an der Suche
nach einer vermissten Jugendlichen.

Angefordert wurde der OV Aachen gegen Samstag Mittag durch die Polizei
Aachen. Darauf hin zog der OV Helfer des 1.TZ-E am Waldstadion
zusammen. Der Zugtrupp errichtete dort eine Führungsstelle, da auch
die anfordernde Polizei ihren Einsatz von dort aus leitete. Zur
Verstärkung wurde noch die Fachgruppe Ortung sowie weitere Helfer des
2.TZ-O alarmiert.

Gemeinsam wurden dann der Waldfriedhof sowie der Nellessen-Park
durchsucht.

Leider blieb die Suche erfolglos, das Mädchen wurde erst am Sonntag
tot von Spaziergängern aufgefunden.

Dirk Szagunn
Zugtruppführer
(Stellvertretender Zugführer)
1. Technischer Zug
Ortsverband Aachen

Aktuelle Infos

Mehr zum ESS-System

Bau-Fachberater bei Einsturz des Stadtarchiv in Köln im Einsatz

Bau-Fachberater Albert Willekens war am letzten Wochenende vor Ort.

Hier ist sein Bericht :

Wie aus den Fernsehberichten bekannt, ist es durch den Einsturz des Historischen Stadtarchivs in der Severinstraße in Köln zu einem enormen Schadensereignis gekommen. Das Ausmaß wird einem jedoch erst richtig bewusst, wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat. Unmittelbar vor der Schadensstelle kann man in das U-Bahn-Bauwerk, ca. 20 bis 25 m tief, nach unten sehen.

Auf dem beigefügten Foto ist die Auffindestelle zu erkennen. Die vermisste Person ist mit dem Dachgeschoss der Gebäudes Nr. 230 in die Tiefe gestürzt und wurde in ca. 4 m unter dem Gehwegniveau gefunden.

Das Foto wurde von der gegenüberliegen Straßenseite aus dem alten Polizeipräsidium gemacht. Im Vordergrund ist die Messeinrichtung des ESS (Einsatz-Sicherungs-Systems) zu erkennen. In kurzen Abständen werden vollautomatisch und motorisiert bis zu 40 Messpunkte angepeilt und jegliche Veränderungen der Höhe und Lage registriert. Die Werte werden elektronisch gespeichert und können grafisch ausgewertet werden. Hierdurch ist es möglich, über ein Zeitintervall alle Veränderungen oder Tendenzen zu erkennen. Hier ist eine Technik im Einsatz, welche die Einsatztaktik entscheidend beeinflusst.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die zweite vermisste Person und die Kulturgüter zeitnah geborgen werden und die Einsatzkräfte unversehrt den Einsatz beenden.

Bericht und Foto :
Albert Willekens
Baufachberater
Ortsverband - Aachen

Historisches Stadtarchiv in Köln eingestürzt

Köln – 3. März. Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs und zwei benachbarter Wohngebäude am Dienstagmittag in der Kölner Innenstadt unterstützt das THW die Berufsfeuerwehr. THW-Einsatzkräfte leuchteten über Nacht die Unglücksstelle aus, rissen Garagen ein und führten Bergungsarbeiten durch.

Mit einem Radlader legte das THW zwei Garagen nieder, um von hinten einen Zugang zur Schadensstelle zu schaffen. Bei der Sicherstellung von Archivbeständen aus nicht zerstörten Gebäudeteilen unterstütze das THW die Bergungsarbeiten. Insgesamt waren 50 THW-Einsatzkräfte an der Unglücksstelle tätig. Das THW hatte im Großraum Köln weitere 250 Einsatzkräfte aus 20 Ortsverbänden mit Spezialtechnik zusammengezogen und in Bereitschaft versetzt.

Michael Kretz
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Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
Leitungsstab/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Einsatz ? für die Fachgruppe Ortung in Köln !

Nach dem Einsturz des Stadtarchiv in Köln wurde um 15:00 Uhr die Fachgruppe Ortung des Ortsverband Aachen alarmiert.
Um 16:00 Uhr rückten sowohl die Biologische Ortung, mit 3 Rettungshunde-Teams und 4 Helfern mit Elektronischem Ortungsgerät aus.

Bei Alarmfahrt wurde die Ortung in den Bereitstellungraum gelotst. Dort sammelten sich rund 300 Helfer des THW.

Ohne Einsatz wurde die Ortung dann um 00:20 Uhr nach Hause geschickt.
Zurück in der Aachener Unterkunft wurden Geräte und Fahrzeug sofort für einen möglichen weiteren Einsatz wieder vorbereitet.
Helfer und Hunde begaben sich zur Wohlverdienten Nachtruhe nach Hause.

Text:
Jens Jacobs
Gruppenführer und Rettungshund-Führer Fachgruppe Ortung
2.Technischer Zug Ortsverband Aachen

Bilder :
Dieter Schäfer
Rettungshund-Führer Fachgruppe Ortung
2.Technischer Zug Ortsverband Aachen


XXL Elektro-Fachgruppentreffen 2009 (Teil 2)

Elektro-Fachgruppentreffen 2009 in Aachen am 13./14. Februar 2009 (Teil 2):

Unmittelbar nach dem Mittagessen begannen die Helfer aller Gruppen, die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen. Ein kleiner Überraschungseffekt entstand dadurch, dass bereits um kurz nach 13:30Uhr die Einsatzübung durch Ausgabe des Einsatzbefehls an den Zugführer Rainer Haas begann und nicht - wie im Ablaufplan vorgesehen - erst um 14:30Uhr.

Es stellte sich folgende Lage:
"In einem Wohngebiet hat sich am Samstag, 14. Feb. 2009, ca. 12.30Uhr eine schwere Explosion eines Blindgängers ereignet.
Durch die Explosion sind mehrere Wohngebäude zerstört.
Feuerwehr, Bergungsgruppen und Rettungsdienste sind im Einsatz.
Ebenfalls völlig zerstört wurde eine 10kV-Trafostation, die auch ein ansonsten unbeschädigtes
Wohn-/Industrie-Mischgebiet aus den 1960er Jahren versorgt.

Nach anfänglicher Evakuierung werden die Bewohner in die dort befindlichen Wohnungen kurzfristig zurückkehren können. Die Trafostation ist jedoch kurzfristig nicht reparabel, die Verbindungsleitung zum Wohngebiet ist durch den örtlichen Versorgungnetzbetreiber ordnungsgemäß abgeklemmt worden."

Der Einsatzauftrag für den Zugtrupp bestand zunächst darin, eine Einsatzabschnittsleitung für den Bereich Elektroversorgung/Beleuchtung einzurichten, die Fachgruppen Elektroversorgung und Beleuchtung zu alarmieren, ihnen einen Bereitstellungsraum zuzuweisen und deren Funkkommunikation zu organisieren.

Anschließend sollten zunächst umfangreiche Erkundungs- und Planungsmaßnahmen ergriffen werden, auf deren Grundlage dann die Elektroversorgung des Wohn- und Industriegebietes sowie der Einsatzstelle vorzunehmen war. Die Fachgruppe Beleuchtung sollte für die Nacht die Ausleuchtung der Einsatzstelle vornehmen.

Zugführer Rainer Haas übernahm die Leitung und Koordination dieses Einsatzabschnittes mit seinem Zugtrupp. Die Fachgruppenführer Christian Küpper (FG-E Düsseldorf), Horst Hillemacher (FG-E Übach-Palenberg) sowie Truppführer Markus Langenberg (FG-E Aachen) planten und erkundeten die Lage mit ihren Helfern. Etwas später wurde die Fachgruppe Beleuchtung aus Herzogenrath unter Leitung von Jeremias Wollschläger ins Einsatzgeschehen eingebunden.

Für alle Helfer war nun viel zu tun: Verteiler ausladen, Kabel verlegen, Kabelverteilerschränke für die Einspeisung vorbereiten, Erdungsfelder aufbauen, Anlagen einmessen, Protokolle führen, Kommunikation zur Einsatzabschnittsleitung sowie zwischen den Gruppen und Informationen vom Energieversorger oder der Bevölkerung einholen.

Im Verlauf der Übung sollte dann auch ein Hubschrauberlandeplatz eingerichtet und eine Beleuchtung für die Nacht vorbereitet werden. Nachdem dieser eingerichtet war, war die Überraschung unter allen Teilnehmern groß, als tatsächlich der Rettungstransporthubschrauber der ADAC Luftrettung aus Würselen eintraf.

Die Übung wurde dazu unterbrochen und alle Teilnehmer konnten sich über die Maschine, das Personal und die Ausstattung informieren. Eigentlich war die Präsentation für etwa eine halbe Stunde vorgesehen, tatsächlich blieb der Hubschrauber fast 90 Minuten vor Ort, bis er kurz vor Sonnenuntergang wieder Richtung Heimatflugfeld in Würselen abhob.

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und da fast alle Übungsziele bereits vor der Landung erreicht waren, wurde die Übung anschließend von der Übungsleitung beendet. Die Fachgruppen begannen mit dem Rückbau und Verlasten des Materials. Etwa eine Stunde später war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und alle Übungsteilnehmer freuten sich auf das Abendessen, mit dem das Fachgruppentreffen zu Ende ging.

Insgesamt waren
- 7 Helfer der FG-E, OV Übach-Palenberg
- 7 Helfer der FG-E, OV Düsseldorf
- 4 Helfer der FG-Bel, OV Herzogenrath
- 2 Helfer der FG-E, OV Köln-NordWest
- 7 Helfer der FG-E, OV Aachen sowie
- 4 Helfer des Zugtrupps 1.TZ, OV Aachen
aktiv beteiligt.

Als Organisator des Treffens und Leiter der Ausbildung und Übung möchte ich mich sehr bei Jens K. für die Mithilfe bei der Ausbildung bedanken, sowie bei Ursula Ortmanns und ihrem Team der Log-V für die ausgezeichneten Mahlzeiten, Uta Küchen und dem Blockteam für die Verpflegung und den Service an den beiden Abenden.

Ebenfalls einen schönen Dank an den AB Enno Bröring für die Begleitung der Übung, der OV-Führung, der Geschäftsstelle Aachen und dem Bezirksamt Aachen-Brand für die Landeerlaubnis sowie dem ADAC, insbesondere dem Stationsleiter der ADAC-Luftrettung in Würselen Herrn Horst Dorr und seinem Team für die Präsentation des Hubschraubers.

Aus den bisherigen sehr positiven Rückmeldungen ist zu entnehmen, dass es allen sehr viel Spaß gemacht hat, an dieser vierten Auflage des Fachgruppentreffens der drei Elektrofachgruppen im OV Aachen teilzunehmen und ein hoher Lerneffekt zu verzeichnen war.

Bericht:
Dominik Hölscher
Gruppenführer Fachgruppe Elektro
1.Technischer Zug Ortsverband Aachen

Bilder:
Christian Rottländer

XXL Elektro-Fachgruppentreffen 2009 (Teil 1)

XXL Elektro-Fachgruppentreffen 2009 in Aachen am 13./14. Februar 2009 (Teil 1):

bereits zum vierten Mal fand das Treffen der Elektrofachgruppen aus
Aachen, Düsseldorf und Übach-Palenberg in diesem Jahr statt.
Nachdem in jedem der drei Orte in den letzten drei Jahren je einmal das Treffen durchgeführt wurde,
begann der Turnus wieder von neuem am Standort in Aachen.

In diesem Jahr war neben dem rein kameradschaftlichen Teil am Freitag
abend, 13. Februar 2009,an dem es sportlich in der Halle beim Fußballspiel zuging, und anschließend der Tagesausklang im
Block 16 in der Unterkunft gemütlich begangen wurde, ein zweigeteilter Samstag, 14. Februar, geplant.

Der erste Teil am Samstag Vormittag hatte einen reinen
Ausbildungshintergrund, während der zweite Teil am Nachmittag aus einer Einsatzübung bestand.

Neben den drei 'Elektro-Fachgruppen aus Übach-Palenberg, Düsseldorf und Aachen war die Fachgruppe Beleuchtung aus
Herzogenrath und zwei Helfer der Fachgruppe Elektroversorgung aus Köln-Nord-West angereist.
Am Nachmittag beteiligte sich auch der Zugtrupp des 1.TZ aus Aachen an der Übung.

Unmittelbar nach dem Frühstück begann um 08:30Uhr der Theorieteil zum Thema "Messtechnik" im Unterrichtsraum.
Es wurde u.a. vermittelt, welche Messungen bei der Inbetriebnahme einer provisorischen Energieverteilung erforderlich sind,
welche Einstellungen an den Messgeräten vorgenommen werden müssen und welche Messtoleranzen zu beachten sind.

Anschließend folgte der praktische Teil, der in zwei Gruppen stattfand.
Die erste Gruppe sollte sich mit dem praktischen Teil zum Thema Messtechnik auseinandersetzten, während sich die anderen
Teilnehmer mit dem parallelen Einspeisen der Leistung von drei mobilen Netzersatzanlagen (NEA) in einen Kabelverteilerschrank beschäftigten.

Im messtechnischen Teil stand neben dem STAN-Messgerät (BEHA Unitest 0100 Expert plus) auch als alternatives
Messgerät das Gossen Metrawatt ProFItest 0100 sowie eine Erdungungswiderstandsmesszange zur Verfügung.

Die im Theorieteil angesprochenen Messaufgaben konnten nun praktisch
durchgeführt werden. Jeder Teilnehmer hatte ausreichend
Zeit, ausführlich die unterschiedlichen Messaufgaben durchzuführen.

Währenddessen arbeitete die zweite Gruppe daran, die Einspeiseleitungen anzuschließen,
die Erdungsanlage herzustellen und diese anschließend einzumessen.
Darauf konnten die drei NEA nacheinander aufgeschaltet werden.
Mit Hilfe der Datenkommunikation zwischen den NEA über den sog. CAN-Bus
wurde die angeschlossene Last auf die drei Aggregate automatisch gleichmäßig aufgeteilt.
Ohne Verwendung dieses Datenbusses konnte alternativ individuell die Last jeder NEA eingestellt werden.

Anschließend wurden die Gruppen getauscht.
Um kurz vor 13.00Uhr war es dann Zeit für das Mittagessen.
(weiter im zweiten Teil)

Bericht:
Dominik Hölscher
Gruppenführer Fachgruppe Elektro
1.Technischer Zug Ortsverband Aachen

Bilder:
Christian Rottländer
Helfer des Zugtrupp
1.Technischer Zug Ortsverband Aachen


„Hier Übungsleitung, Lehrgang erfolgreich beendet, alle bestanden“

So hätte die Durchsage nach der abschließenden Funkübung der Bereichsausbildung Sprechfunk 1/2009 im GFB Aachen lauten können. Der 24 Ausbildungsstunden umfassende Lehrgang versammelte 12 THW-Helfer aus Aachen (4), Eschweiler (2), Herzogenrath (1) und Stolberg (5) an drei Samstagen (18./24./31.01) in der Unterkunft des OV Aachen.

Unter Leitung der Bereichsausbilder Gerhard Escherich und Andreas Boblenz (beide OV Aachen) bemühten sich die Teilnehmer, in die Geheimnisse der physikalischen Grundlagen des Funks wie Frequenzen, Wellenlängen und –ausbreitung einzudringen und die notwendigen Kenntnisse für Sprechfunkbetrieb und –abwicklung in Theorie und Praxis zu erlernen.

Am ersten Tag lag der Schwerpunkt auf der Theorie und umfasste die Lehrgangsthemen Aufgaben der Sprechfunker im THW, die Kommunikations-Ausstattung, Führungsstrukturen und Sprechfunkverkehrskreise, gesetzliche Grundlagen, Betriebsabwicklung, technische und physikalische Grundlagen. Den Abschluss bildete eine Sprechfunkübung im 2m-Band.

Am zweiten Samstag machten sich die Teilnehmer am Vormittag im Rahmen der Gerätekunde ausgiebig mit den im THW verwendeten Funkgeräten, deren Stromversorgung und den verschiedenen Antennen und deren Bedienung vertraut. Am Nachmittag folgte praktische Nachrichtenübermittlung, es wurden Sprechfunkverkehrskreise, Betriebswörter und Buchstabiertafel theoretisch und praktisch erarbeitet sowie Betriebsunterlagen und Grundsätze der Betriebssprache behandelt.

Bei der Kartenkunde mussten die Teilnehmer in Zweier-Gruppen anhand von vorgegebenen Koordinaten mit dem Planzeiger Punkte auf der topografischen Karte finden oder Koordinaten für bestimmte Punkte festlegen. Im Einsatzfall muss der Sprechfunker in der Lage sein, genaue Angaben über seinen Standort zu machen oder Einheiten präzise einzuweisen. Alle Teilnehmer waren auch hier mit Spaß und Eifer bei der Sache.

Der dritte Tag begann mit dem Ausfüllen der Fragebögen für die Lernerfolgskontrolle. Sinn und Zweck dieser Fragebögen ist es festzustellen, ob die Teilnehmer die für einen Sprechfunker nötigen Kenntnisse erworben haben und auch, ob die Ausbilder die Lehrgangsinhalte entsprechend vermitteln und die Teilnehmer motivieren konnten. Aus der Auswertung der Fragebögen war zu erkennen, dass beides gelungen ist.

Nach einer Wiederholung der Grundsätze für die Durchführung des Sprechfunkverkehrs startete die abschließende Sprechfunkübung. Die Teilnehmer wurden in sechs Teams zu je 2 Helfern aufgeteilt und jedes Team bildete eine Sprechfunkstelle im 4m-Band. Vom THW-Landesverband in Düsseldorf wurde auf Antrag über die Geschäftsstelle Aachen ein Kanal zugewiesen, auf dem auch Relaisbetrieb geschaltet werden konnte. Die Funkstellen verteilten sich im Gelände und richteten sich mit ihren Funkgeräten häuslich ein. Bei dem für die Übung genutzten MTW und den beiden GKW war die Standheizung außer Betrieb, doch die Helfer hielten trotz der Kälte tapfer durch.

Nur unterbrochen von einer kurzen Mittagspause herrschte drei Stunden lang reger Funkverkehr. Jedes Team hatte Vordrucke mit vorbereiteten und nummerierten Durchsagen erhalten, die in einer festgelegten Reihenfolge nach den Regeln des Sprechfunkverkehrs abgesetzt werden mussten. Dabei mussten von den Empfänger-Stationen die für sie bestimmten Durchsagen mitgeschrieben und die Betriebsunterlagen geführt werden. Auch Kanalwechsel und Umschalten auf Relaisbetrieb gehörten zum Übungsablauf.

Alle Teilnehmer gaben sich große Mühe und nach anfänglichen Schwierigkeiten vor allem bei der Übermittlung schwieriger Wörter verlief die Übung zügig und zum Ende fast professionell. So konnte die letzte Meldung noch vor dem festgelegten Übungsende übermittelt werden.

Als Letztes wurden die Teilnehmer gebeten, anonym einen Beurteilungsbogen über den Lehrgang auszufüllen. Sie konnten zu den Lehrgangsinhalten Stellung nehmen, vor allem ob einzelne Themen z.B. ausführlicher behandelt, so bleiben oder gekürzt werden sollten und auch zu Organisation und Ablauf. Die Auswertung hilft den Ausbildern, die Ausbildung so praxisnah wie möglich zu gestalten und an den Bedarf anzupassen. Zu diesem Lehrgang ist festzustellen, es gab durchweg nur positive Stellungnahmen.

Der Lehrgang schloss mit der Überreichung der Teilnehmerurkunden ab. Alle Teilnehmer haben ihn erfolgreich bestanden. Es hat ihnen Spaß nach eigenen Angaben Spaß gemacht und der GFB Aachen verfügt über 12 weitere ausgebildete Sprechfunker.

Ein herzliches Dankeschön an den OV Aachen für die Bereitstellung der Unterkunft und der Küche des OV ein Merci für die Versorgung.

Gerhard Escherich
Bereichsausbilder Sprechfunk
OV Aachen


Bau des neuen Ausbildungs- und Übungsgeländes Elektro (Teil 7)

Der weitere Ausbau des Übungsgeländes verzögerte sich im Oktober 2008 von unerwarteter Seite: Der große Baum auf dem Gelände, von dem bereits einige Monate zuvor ein dicker Ast abgebrochen war und nun Schieflast hatte, war nun komplett gefallen.

Die Beseitigung erforderte den Eisatz von schwerem Gerät sowie Kettensägen. Insbesondere der Wurzelteller musste nun vollständig ausgegraben werden, der sonst dem weiteren Ausbau des Geländes im Weg gestanden hätte. Aus dem OV Eschweiler kam daher das Bergungsräumgerät zum Einsatz.

Stefan und Christian Gach schnitten den Baum mit der Kettensäge in Stücke.

Es dauerte bis in den Nachmittag, bis der in Teilen morsche Baum letztlich abseits des ursprünglichen Standortes auf dem Boden lag und das Wurzelloch wieder verfüllt war.

In den Folgewochen musste dann das Geäst entsorgt, die größeren Äste und der Stamm zerkleinert, sowie der Wurzelteller beschnitten werden.

Dominik Hölscher
GrFü Fachgruppe Elektroversorgung
OV Aachen

Aktuelle Infos

mehr Infos zu den Bergungstauchern

Anspruchsvolle Ausbildung bei Extremtemperaturen

1. TZ und Bergungstaucher üben bei arktischen Temperaturen in Rurberg

Aachen - Tauchen bei deutlichen Minusgraden und zugefrorenem Gewässer – auch das ist eine wichtige Aufgabe der THW-Bergungstaucher im Rahmen der Gefahrenabwehrtätigkeiten. Denn auch und gerade bei Eisunfällen werden zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen die THW-Bergungstaucher angefordert. Und solche äußerst anspruchsvollen Tauchgänge müssen geübt werden, damit im Alarmfall alles klappt. Aufgrund der derzeit herrschenden Witterung mit bis zu 18 Grad unter Null bot sich für Fachausbildung im Januar die Ausbildungsthematik „Eistauchen“ geradezu an.


Die Einstiegsöffnung wird mit der Motorkettensäge ins 11 cm dicke Eis geschnitten

Die anspruchsvolle und aufwändige Einsatzübung unter Leitung von Heinz Vonderstein (Gruppenführer der Bergungstauchergruppe) wurde in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Institutionen im Beisein des Leiters der Feuerwehr Simmerath, Jürgen Förster, am Eiserbachsee im Simmerather Ortsteil Rurberg in der Eifel durchgeführt.


Vor den Eistauchgängen erfolgte eine sorgfältige Einweisung der Einsatztaucher

Mit dabei die Kameraden des 1. Technischen Zuges des OV Aachen mit beiden Bergungsgruppen sowie die Fachgruppe Elektroversorgung. Die Mannschaft unter der Leitung von Dominik Hölscher und Stefan Gach errichtete für die Einsatztaucher zwei Mannschaftszelte einschließlich Bestuhlung und sorgte für die Beheizung mit Elektrowiderständen der Fachgruppe Elektroversorgung. In den warmen Zelten konnten sich die Taucher umziehen und einsatzfertig machen, ehe sie dann in die kalten Fluten mussten. Zudem dienten die Zelte als Aufenthaltsräume und zur Verpflegungsaufnahme.


THW Bergungstaucher mit Trockentauchanzug und Vollgesichtsmaske vor dem Eistauchgang

Die beiden Bergungsgruppen und sowie die Fachgruppe Elektroversorgung des 1. TZ absolvierten derweil im Laufe des Samstages bei strahlendem Sonnenschein aber „knackigen Temperaturen unter 0 Grad C ihr anstehendes Ausbildungsprogramm. Dazu gehörten unter anderem auch das Aufziehen von Schneeketten auf die Einsatzfahrzeuge und der Bau einer Transportseilbahn über den Eiserbachsee.


Die Helfer des 1.TZ erstellten im Rahmen der Ausbildung eine Materialseilbahn. Hier ein Dreibock zur Bahn.

Des Weiteren erhielten die Kameraden des 1. TZ Erläuterungen zu den Aufgaben der THW-Bergungstaucher und konnten sich die Arbeit der Bergungstaucher in Natura ansehen.


Den Kameraden des 1. TZ werden die Besonderheiten beim Einsatztauchen erläutert.

Die Unterwasserspezialisten absolvierten Eistauchgänge im kalten Wasser des Eiserbachsees, der im Sommer als Badesee zur Naherholung dient. Die Vermittlung der Besonderheiten beim Eistauchen und insbesondere der ganz speziellen Sicherheitsvorkehrungen bei diesen sehr anspruchsvollen Tauchgängen stand im Vordergrund der fachlichen Aus- und Fortbildung. Angeleint absolvierte jeder Taucher seine Tauchgänge; aufmerksam geführt von seinem Leinenführer und unter Beisein eines ständig zum sofortigen Eingreifen bereiten Sicherungstauchers, der ebenfalls von einem Leinenführer gesichert war. Maximal 30 m betrug der Radius, in dem der Bergungstaucher seine Erkundung durchführen konnte. Gut geschützt durch den Trockentauchanzug und die Vollgesichtsmaske wurden die Taucher dabei vollständig vom Wasser isoliert und somit nicht nass. Aber kalt wurde es trotzdem!


Bergungstaucher vor dem Abtauchen unter das Eis

Vor dem Abtauchen stand jedoch die Vorbereitung der Einsatzstelle und des Umfeldes an. Die zur Durchführung der Einsatztauchgänge im Eis notwendigen Einstiegslöcher wurden von Kameraden des THW Ortsverbandes Simmerath mit der Motorkettensäge erstellt und dann fachmännisch gesichert.


Nach dem Tauchgang: der Leinenführer hilft dem Bergungstaucher aus dem Wasser.

Die bei dieser besonderen Einsatzübung unverzichtbaren Heißgetränke und auch warme Verpflegung sorgte die Verpflegungsmannschaft des OV Aachen in bewährter Manier.

Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen

Fotos:
Dirk Schmitz


Zugtrupps des GFB Köln üben im Geisterdorf

Bergheim/Alt-Holz. Durch die heftige Explosion einer erdgasführenden Pipeline wurde ein Wohngebiet teilweise zerstört. Mehrere Bergungs- und Fachgruppen des THW wurden über die Kreisleitstelle an den
Unglücksort alarmiert. Können die nachrückenden Zugtrupps Ordnung ins Chaos bringen und eine Einsatzabschnittsleitung einrichten? - Das Ziel der Jahresabschlussübung war zugleich auch eine Bewährungsprobe für die Teilnehmer der gemeinsamen Zugtruppausbildung 2008 im
Geschäftsführerbereich Köln.

Erkundung, Meldewesen, Erstellen von Einsatztagebüchern und Lagekarten, Einrichten von Führungsstellen, Meldeköpfen und Bereitstellungsräumen waren die Schwerpunkte der Ausbildung gewesen. Im zweimonatigen Rhythmus fand an wechselnden Standorten die Basisausbildung II der Zugführer mit ihren Zugtrupps statt. Neben den theoretischen Aspekten wie gesetzliche Grundlagen und Dienstvorschriften wurde ein besonderes Augenmerk auf die praktische Umsetzung des Erlernten in Form von Übungen gelegt. Immer wieder nahmen auch befreundete Zugtrupps aus Aachen, Euskirchen und
Remscheid teil. Am 8. November fand die letzte Veranstaltung für 2008 im Ortsverband Bergheim statt.

Für den ersten Vortrag hatten die Bergheimer einen DB-Notfallmanager eingeladen, der das Hilfeleistungssystem bei Unfällen im Schienenverkehr erläuterte. Da diese Einsätze aufgrund ihrer Größe
häufig nur mit mehreren Technischen Zügen zu bewerkstelligen sind, war es für die Zugtrupphelfer interessant zu erfahren, wie die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG geregelt ist. Anschließend
folgten Vorträge über das Erstellen von Lagekarten in Führungsstellen und das Kennzeichnen von Schadensstellen nach INSARAG-Richtlinien.
Nach dem Mittagessen machten sich die Teilnehmer im geschlossenen Verband auf den Weg ins Übungsgelände nach Alt-Holz bei Jüchen. Der Ort im Rhein-Kreis Neuss muss bald dem Tagebau Garzweiler II weichen und eignete sich daher ausgezeichnet als Kulisse.

Um die anfangs beschriebene Situation so realistisch wie möglich darzustellen, wurde die Übung der Zugtrupps mit der Ausbildung mehrerer Gruppen verknüpft. Bereits am Morgen trafen sich drei Bergungsgruppen und eine Fachgruppe Infrastruktur aus dem GFB Köln und begannen mit Ausbildungsmaßnahmen an den verlassenen und teils beschädigten Wohnhäusern dieses Geisterdorfes. Das Deutsche Rote Kreuz aus Mönchengladbach sorgte mit Theaterschminke für die nötigen Verletztendarsteller. Auch Brandpaste und Knallkörper wurden
eingesetzt, um die Gefahren an einer Einsatzstelle darzustellen.
Die eintreffenden Zugtrupps erkundeten das Schadensgebiet, kontaktierten die Gruppenführer und richteten daraufhin eine THW-Führungsstelle ein. An den Hauswänden wurden die Schadensstellen gekennzeichnet.

Doch nicht nur Schreibzeug und Funkgeräte waren dabei die Hilfsmittel, die Zugtrupphelfer drangen mit Hilfe von Leitern und Brechwerkzeug selbst in die Gebäude ein und koordinierten das Einsatzgeschehen. Gegen Abend begannen die Gruppen mit dem Rückbau des Materials und die Übung endete somit auch für die Zugtrupps. Bei einem Rundgang stellten die Teilnehmer fest, dass die einzelnen Führungsstellen zwar alle auf ihre Art und Weise gearbeitet hatten, aber die erfasste Lage bei allen identisch war. In einer Abschlussbesprechung war der allgemeine Tenor, dass die regelmäßigen Treffen sowohl den Ausbildungsstand der Zugtrupps als auch die Motivation der Helfer deutlich steigern. Für 2009 wurden schon
einige Termine und Themen beschlossen.

08.11.2008
Von: Armin Edalat, OV Bergheim

THW-Bergungstaucher am Oerkhaussee

Hilden. Eine Gemeinschaftsveranstaltung der THW-Bergungstauchergruppen NRW wurde am 8. November in Verbindung mit dem Polizeisportverein Mettmann am Oerkhaussee (bei Hilden) durchgeführt.

Bei strahlendem Wetter trafen die vier teilnehmenden Bergungstauchergruppen aus den THW-Ortsverbänden Wetter, Remscheid, Düren und Aachen morgens am Oerkhaussee ein. Nach einer Einweisung in die Örtlichkeiten erfolgten dann verschiedene Übungstauchgänge der Unterwasserspezialisten des THW in dem Gewässer. Am Rande der Veranstaltung hatten die 25 THW-Taucher die Möglichkeit, sich näher kennen zu lernen und fachlich auszutauschen.

Für die Logistik während der Veranstaltung sorgten die Kameraden der umliegenden THW-Ortsverbände sowie die Mitglieder des PSV in vorzüglicher Weise.

08.11.08
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen



Aktuelle Infos

Aachener Nachrichten

Video des WDR

Gemeinsames Training für den Erstfall

internationale Einsatzkräfte üben das Zusammenwirken in der Gefahrenabwehr

Eschweiler - Ein gemeinsames Training in der Bewältigung von Schadenereignissen wurde am heutigen Samstag, 25.10.08 im Bereich des RWE Kraftwerkes Weisweiler durchgeführt.

Angenommene Lage war der Unfall eines Güterzuges im Bereich der Zubringerstrecke zum RWE Kraftwerk Weisweiler.

Aus ungeklärter Ursache verunglückte der Güterzug in Höhe der Unterquerung der Landstraße L 241. Der Güterzug umfasste mehrere Waggons mit Gefahrgütern.

Der Güterzug beschädigte bei dem Unfall die Straßenbrücke über die L 241 nach Inden stark. Zwei Waggons blieben beschädigt im Bereich der Unterführung liegen. Die Lok mit mehreren Waggons fuhr noch ca. 200 m weiter Richtung Kraftwerksgelände und kam dort zum Stehen. Mehrere Waggons des Zuges wurden bei dem Unfall so beschädigt, dass das Transportgut austrat. Es handelte sich um verschiedene Gefahrstoffe.

Die Werkfeuerwehr des RWE Kraftwerkes Weisweiler wurde von Passanten über den Unfall in Kenntnis gesetzt. Sie rückte sofort aus und alarmierte unmittelbar nach Ankunft an der Schadenstelle und Erkennen des Ausmaßes der Schadenlage über die Leitstelle des Kreises Aachen weitere Einsatzkräfte.

Es ergaben sich zwei Einsatzschwerpunkte. Zum einen an der Hauptschadenstelle ein Gefahrgutszenario mit Austritt von gefährlichen Stoffen und zum anderen die Gefahr des Einsturzes der Straßenbrücke über die L 241.


Blick auf die Schadenstelle mit den leckgeschlagenen Kesselwaggons

Die eingesetzten Feuerwehren sowie Einsatzkräfte der Protection Civile aus Belgien legten den Schwerpunkt der Sofortmaßnahmen auf die Niederschlagung der gefährlichen Stoffe mit Wasser und die Abdichtung der leckgeschlagenen Kesselwagen mit speziellen Geräten. Darüber hinaus sind kontinuierliche Messungen auf eventuelle Schadstoff in der Luft erfolgt. Die Einsatzkräfte im Gefahrenbereich trugen sogenannte Chemikalienschutzanzüge, um sich vor den austretenden Gefahrstoffen zu schützen. Das Arbeiten unter diesen hermetisch abschließenden Schutzanzügen ist körperlich äußerst anstrengend.


Dekontamination der eingesetzten Kräfte

Nach dem Einsatz mussten die Einsatzkräfte fachmännisch dekontaminiert (= entgiftet) werden. Dazu wurde jeweils ein Dekontaminationsplatz für Personen von der Protection Civile und der Feuerwehr errichtet und betrieben.

Im Bereich der Straßenbrücke über die L 241 führten speziell geschulte Helfer des Technischen Hilfswerks Abstützungen an der Straßenbrücke durch, um den Einsturz zu verhindern. Hierzu verwenden sie das so genannte Abstützsystem Holz (ASH) aus vorbereiteten Holzelementen. Schwierig war hier der Transport der benötigten Einsatzmittel und des Bauholzes zur Schadenstelle. Diese lag in einem Taleinschnitt ohne unmittelbaren Zugang.


Abrollcontainer der Protection Civile mit Dekontaminationsausstattung

Gemäß der Übungsannahme fand der Einsatz während der Dunkelheit statt. Daher wurden mehrere Fachgruppen Beleuchtung des THW zur Ausleuchten von Einsatzstellen eingesetzt.

Die Verpflegung der Einsatzkräfte erfolgte während der Einsatzübung durch die Fachgruppe Logistik des Technischen Hilfswerks. Nach dem Ende der Übung wurde durch die Kantine des RWE Kraftwerkes Weisweiler ein Mittagessen gereicht.

Bei der vorgegebenen Übungslage handelte es sich nicht um ein typisches Einsatzszenario, welches in einem Braunkohlekraftwerk stattfinden kann, da dort keine Gefahrstoffe auf der Schiene angeliefert werden. Das Kraftwerk hat lediglich sein Schienennetz für diese Übung zur Verfügung gestellt.


Einsatzkräfte unter CSA an der Einsatzstelle; im Hintergrund eine Fachgruppe Beleuchtung des THW

Warum diese Einsatzübung?

Diese besondere Einsatzübung diente dem Training der gemeinsamen Abwehr von Schadenereignissen unter Beteiligung von Einsatzkräften der Feuerwehren aus dem Kreis Aachen (Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Würselen), der Werkfeuerwehr RWE Kraftwerk Weisweiler, der Protection Civile aus Belgien und des Technischen Hilfswerks aus dem Aachener Raum.


im Vordergrund Schaum-Wasserwerfer der Werkfeuerwehr RWE Weisweiler, im Hintergrund Fachgruppe Beleuchtung THW

Diese Übung diente insbesondere dem gegenseitigen Kennen lernen der Einheiten, der Ausrüstung und der Arbeitsweise besonders mit Blick auf die Einsatzkräfte der Protection Civile aus Crisnée, einem kleinen Ort in der Nähe von Lüttich. Diese Einheit ist für den Bereich Lüttich bis zur deutschen Grenze hin zuständig.

Die Protection Civile aus Belgien ist eine staatliche Einrichtung der Gefahrenabwehr, die dem Innenministerium Belgiens untersteht. Sowohl hauptberufliche wie freiwillige Einsatzkräfte sind in der Protection Civile tätig und wirken dort in der Gefahrenabwehr mit. Die Aufgaben der Protection Civile sind vielfältig. So werden die Einheiten sowohl bei Öl- und Chemieunfällen gerufen, werden bei Großbränden eingesetzt und sind im Hochwasserfall tätig. Kurzum: die Einheiten der Protection Civile sind neben den belgischen Feuerwehren zur Verstärkung und Unterstützung in Spezialaufgaben in der belgischen Gefahrenabwehr tätig.


Der Dekontaminationsplatz wird gemeinsam von Protection Civile und Feuerwehr betrieben

Die THW-Geschäftsstelle Aachen hält im Rahmen des Anrainerstaatenkonzeptes des THW Kontakt mit der Protection Civile und intensiviert die Zusammenarbeit unter anderem mit Hilfe solcher Einsatzübungen.

Hier die Aufstellung der übenden Einheiten:

Bezeichnung Personenzahl
Werkfeuerwehr RWE Kraftwerk Weisweiler 24
Feuerwehr Eschweiler 67
Feuerwehr Herzogenrath 6
Feuerwehr Monschau 10
Feuerwehr Würselen 2
Protection Civile, Crisnée (Belgien) 15
Technisches Hilfswerk Eschweiler, Hürtgenwald, Herzogenrath, Jülich, Düren, Stolberg, Aachen 55
Gesamt 179


Der neue Hubsteiger mit 32 m Arbeitshöhe des THW OV Düren wurde für Dokumentationszwecke eingesetzt.

Somit waren insgesamt rund 180 freiwillige Helferinnen und Helfer bei dieser Gefahrenabwehrübung beteiligt.

Über 50 Gäste, unter ihnen der Inspekteur der Feuerwehr, Herr Probst, der Bezirksbrandmeister Manfred Savoir und der Referent Einsatz des THW-Landesverbandes NRW, Klaus Dieter Büttgen beobachteten die Einsatzübung und erhielten von dem Leiter der Werkfeuerwehr RWE Kraftwerk Weisweiler, Michael Kürschgen und THW-Geschäftsführer Wolfgang Friebe fachkundige Erläuterungen zum Geschehen.

Bericht: Wolfgang Friebe, THW GSt Aachen

Fotos: Erwin Emmerich, THW OV Eschweiler


Aktuelle Infos

Bericht in den Aachener Nachrichten

Einsatzübung an der ICE/Thalys-Strecke (Buschtunnel, Aachen-Ronheide)

Die Übung begann im Bereitstellungsraum an der Lütticher Str., in den wir uns bis 20.30Uhr am 25. Oktober einfinden sollten. Wir, die Fachgruppe Elektroversorgung stand der Einsatzleitung für Beleuchtung und Stromversorgung zur Verfügung. Insgesamt 11 Helfer (Markus Langenberg, Jonas Schulte-Coerne, Paul-Martin Steffen, Christoph
Berning, Rainer Haas, Dirk Szagunn, Christian Rottländer, Andreas
Boblenz, Stefan Ranglack, Daniel Weber und ich) sind mit 3 Fahrzeugen
in diesen Bereitstellungsraum gefahren.

Ein Übungsziel war, das geordnete Zusammenspiel der Einsatzkräfte in
einem realitätsnahen Szenario (Zugunglück in einem Tunnel) zu trainieren. Die große Zahl an Einsatzkräften (ca. 350 Helfer verschiedener Rettungsorganisationen aus Deutschland und Belgien) mit einer Vielzahl an Fahrzeugen musste in rel. beengten Arbeits- und Zufahrtsbereichen zusammenwirken, ohne sich gegenseitig zu behindern.

Um ca. 22.25Uhr, etwa eine Stunde nach Übungsbeginn wurde es für uns
ernst, wir bekamen den Einsatzauftrag, den Verletztenablageplatz an der Tunnelwestseite für den Rettungsdienst, sowie die An- und Abfahrt der Rettungstransportfahrzeuge auszuleuchten.

Nach kurzer Vorab-Besichtigung der Einsatzstelle im Führungsfahrzeug
(MTW) wurde schnell klar, dass unser Beleuchtungsfahrzeug hierher
vorrücken musste. Dies erforderte die Einholung einer Durchfahrtsgenehmigung bei der Einsatzleitung.
Diese Zufahrtskontrolle war wegen der sehr beengten Verhältnisse
eingerichtet worden und diente dazu, eine Behinderung durch unnötige
Fahrzeuge zu vermeiden. Kurze Zeit später lag die Genehmigung vor, sodass wir anschließend zügig mit dem Aufbau der Beleuchtung beginnen konnten.

Stromerzeuger aufbauen, Kabel legen, Stative in Position bringen und die Leuchtkörper aufsetzen, dies alles ging wie immer Hand in Hand.
So konnte mit Hilfe sog. Powermoon der entsprechende Bereich hell
und großflächig ausgeleuchtet werden.

Die Abstimmung mit den anderen Einheiten sowie der Einsatzleitung funktionierte einwandfrei.

Um ca. 23.30Uhr wurde die Übung durch den Einsatzleiter beendet.
Mit dem Rückbau der Beleuchtung begannen wir - wie üblich - erst
nachdem praktisch alle Einheiten die Einsatzstelle verlassen hatten.

Anschließend konnten wir noch eine warme Mahlzeit einnehmen, und
kehrten gegen 01.00Uhr zur THW-Unterkunft zurück.
Nach Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft konnte jeder schließlich gegen 02.00Uhr nach Hause fahren und durfte sich durch die Zeitumstellung auf Winterzeit, die eine Stunde später folgte, auf
etwas mehr Ruhezeit freuen.

Ich bedanke mich für die engagierte Mithilfe bei allen Helfern!

Dominik Hölscher
Gruppenführer Fachgruppe Elektroversorgung
OV Aachen

Fotos:
Christian Rottländer
Helfer Zugtrupp 1. Technischer Zug
OV Aachen


Aktuelle Infos

Artikel in den Aachener Nachrichten

Artikel in der Aachener Zeitung

mehr zur Fachgruppe Elektroversorgung

Einsatz nach Verkehrsunfall: Ausleuchtung der Roermonder Str.

Am 04. Oktober ereignete sich auf der Roermonder Str., Fahrtrichtung stadtauswärts, zwischen Turmstr. und Kühlwetterstr. ein schwerer Verkehrsunfall, an dem zwei Fahrzeuge beteiligt waren.

Die Fahrbahn war in der Folge durch die Polizei in beiden Fahrtrichtungen auf einer Länge von ca. 500m gesperrt worden.

Unser Einsatzauftrag, der uns um 22.15 Uhr erreichte, war die Ausleuchtung des Unfallbereiches zur fotographischen
Dokumentation des Unfallherganges.
Wir rückten mit dem Beleuchtungs-IKW und dem GKW I des 1.TZ zur Einsatzstelle aus.

Vor Ort kamen vier Powermoon zum Einsatz, um für den Fotographen helles aber blendfreies Licht bereitzustellen.

Die Powermoon wurden so plaziert, dass die vorab durch die Polizei auf die Straße gezeichneten Linien und dort noch
befindliche Autoteile gut beleuchtet wurden.

Um Mitternacht konnte mit dem Rückbau begonnen werden und anschließend die Rückfahrt zur Unterkunft angetreten werden.
Der Einsatz war um 0:30Uhr nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft beendet.

Dominik Hölscher
Gruppenführer Fachgruppe Elektroversorgung
OV Aachen

Fotos: Christian Rottländer
Helfer Zugtrupp 1. Technischer Zug
OV Aachen

NetCologne Domspringen am 24. September 2008

Bereits zum vierten Mal fand das NetCologne Domspringen auf dem Katschhof in Aachen statt. Ein Wettkampf in dem sich einige
der besten Stabhochspringer der Welt messen.
Wie in den Vorjahren sollte auch diesmal die Wettkampfanlage mit blendfreiem Licht ausgeleuchtet werden, dazu zielgerichtet die Latte
und der Einsteckpunkt des Stabes.
Der Aufbau begann bereits um ca. 13.00 Uhr, da vor dem offiziellen Wettkampf noch ein Nachwuchsspringen ausgetragen wurde. Die
Beleuchtung musste somit bereits um 14.30Uhr aufgebaut und verkabelt sein.

In diesem Jahr bauten wir erstmalig auch eine batteriegepufferte unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) auf, die bei Netzausfall
zwei 1000W-Leuchtmittel für ca. 7 Minuten in Betrieb halten kann. Zeit genug, um einen Stromerzeuger zu starten, sodass eine
Evakuierung der etwa 5000 Zuschauer vom Veranstaltungsplatz möglich gewesen wäre.

Dieser Notfall trat aber glücklicherweise nicht ein, die Veranstaltung konnte ohne größere Zwischenfälle durchgeführt werden. Mehrmals wurde ein Scheinwerfer durch eine fallende Sprungstange verstellt, was aber schnell und ohne Unterbrechung wieder behoben werden konnte.

Zu Schaffen machte den Springern der teils heftige Regen. Die Siegerhöhe des Weltjahresbesten Brad Walker lag schließlich bei
übersprungenen 5,70m.

Ich bedanke mich für die Mithilfe von Markus Langenberg, Christian Rottländer, Christoph Berning, Dirk Szagunn und Andreas Boblenz!

Dominik Hölscher
Gruppenführer Fachgruppe Elektroversorgung
OV Aachen

Fotos: Heiner Bach
Helfer Fachgruppe Elektroversorgung
OV Aachen



Aktuelle Infos

BerichtAusstTaucherStadtfestStolberg2008.pdf (642 kB)

THW-Bergungstaucher Aachen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit unterwegs

Stark besuchte Veranstaltung in Stolberg

Die THW-Bergungstaucher Aachen – zuständig für das Gebiet von Kreis und Stadt Aachen – präsentierten sich am vergangenen Wochenende am Bastinsweiher in Stolberg im Rahmen der Stolberger Stadtparty. Damit stellten sie ihre Arbeit, die in der Regel im Verborgenen geschieht, einem breiten Publikum anschaulich dar.


THW-Bergungstaucher mit Vollgesichtsmaske Typ Ocean Reef

Die Unterwasserspezialisten präsentierten ihre Arbeit in einem mobilen Tauchtank, der vor dem Bastinsweiher aufgestellt wurde. Die Besucher konnten unter anderem mittels der drahtlosen Unterwasser-Kommunikationseinrichtung mit dem Bergungstaucher im Wasser sprechen. Die Bergung von Gegenständen mit Hebesäcken wurde vorgeführt. Der Gerätewagen Tauchen der Tauchereinheit sowie einige Stehtische mit Informationsmaterialien rundeten den Ausstellungsstand ab.


Blick in den Tauchtank

Direkt daneben schloss sich der Ausstellungsbereich des THW-Ortsverbandes Stolberg an. Dort waren die Fahrzeuge des Technischen Zuges sowie der Lichtmastanhänger ausgestellt. Die Helferinnen und Helfer des OV Stolberg boten für die kleinen Besucher der Stadtparty Rundfahrten mit dem THW-Schlauchboot auf dem Bastinsweiher an. Das Boot war immer ausgebucht.


Der Ausstellungsbereich der THW-Bergungstaucher

Bei gutem und vor allem trockenem Wetter schauten besonders am Sonntag viele große und kleine Besucher beim THW vorbei und informierten sich über die humanitäre Hilfeleistungsorganisation des Bundes.


Moderation der Vorführungen

Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung mit einer großen Öffentlichkeitswirkung.


Blick aus der Perspektive des Tauchers in die Straße; die Unterwasserkamera machtŽs möglich.

Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GFB Aachen


Bau des neuen Ausbildungs- und Übungsgeländes Elektro (Teil 6)

Im August und September wurde der Ausbau fortgesetzt mit Fundamentarbeiten für eine Trafostation sowie einen Hausanschlussraum.
Letzterer bildet eine Schnittstelle zwischen den Aufgaben der Elektrofachgruppen und den Infrastrukturgruppen des Technischen
Hilfswerkes. Hier können demnächst somit gemeinsame Ausbildungen durchgeführt werden.

Das Gebäude wird im Südwesten des Geländes entstehen. Der Erdbereich für die Bodenplatte konnte mit Unterstützung des schon mehrfach
bereitgestellten Minibaggers der Fa. Hüpchen geglättet werden. Anschließend wurde in dem lehmigen und steinigen Boden das Streifenfundament ausgehoben.

Am gleichen Abend fertigten wir noch die Verschalung für die Bodenplatte an. Mit Planen sicherten wir den Fundamentbereich
gegen Regen. Die Kabel wurden gesichert mit einem KG-Rohr, das schräg durch die Bereiche von Bodenplatte und Fundament gelegt war.

In der Folgewoche konnte das Erdungsband eingelegt und die Verschalung durch Erdnägel für den Betonguss gesichert werden.
Schließlich musste noch die Bewehrung durch Mattenstahl eingebracht werden.

Am 09. September schließlich war es soweit, die Betonmischer rückten an. 15 cbm Beton fanden ihren neuen Platz.
Mit Hilfe eines Verdichters und eines Glätters bekam die Bodenplatte eine glatte Oberfläche, die in der Folgezeit immer wieder
gewässert werden musste, bis schließlich einige Tage später die Verschalung entfernt werden konnte.

Dominik Hölscher
GrFü Fachgruppe Elektroversorgung
OV Aachen

Fotos:
Christian Rottländer
He Zugtrupp 1. TZ
OV Aachen


Workshop "Maschinist NEA, Teil 2 für Fachkräfte" in Aachen, 29.-31. August 2008

Aufbauend auf den Lehrgangsteil 1 (Maschinist SEA, Teil 1 für Fachkräfte) fand am Wochenende 29.-31. August nun der zweite Teil der Maschinistenlehrgänge im Ortsverband Aachen statt. Teilnehmer aus ganz Nordrhein-Westfalen fanden sich um 15.00Uhr am Freitag ein, um vertraut zu werden mit den Netzersatzanlagen in der Leistungsklasse 200kVA.

Die Ausbildung wurde durchgeführt von den drei Ausbildern Jens K., Rainer Haas und mir. Neben der theoretischen Ausbildung
wurde bei diesem Lehrgang - an dem ausschließlich Elektrofachkräfte zugelassen waren - besonderer Wert gelegt auf den praktischen
Umgang mit den Netzersatzanlagen. Insgesamt 22 Unterrichtsstunden umfasste dieser NRW-Lehrgang.

Die Ortsverbände Hückeswagen (Kluth 175kVA), Köln Nord-West (Polyma, 175kVA) und Übach-Palenberg (AVS 200kVA) hatten ihre Unterstützung zugesagt und ihre Aggregate für die drei Tage nach Aachen verlegt, sodass zusammen mit dem am Standort Aachen vorhandenen baugleichen Aggregat (AVS 200kVA) vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten bestanden.

Insgesamt 15 Elektrofachkräfte zeigten reges Interesse, endlich die Netzersatzanlagen in Eigenverantwortung bedienen zu dürfen.
Auch das Wetter sollte sich von der allerbesten Seite zeigen, Sonne pur!

Am Freitag begann der Lehrgang mit einer kurzen Auffrischung der Grundlagen, die aber nun speziell für die sog. geerdeten Netzsystem
zugeschnitten waren. Anschließend konnten die Teilnehmer in zwei Gruppen alle Aggregate, deren Ausstattung und Funktionen kennenlernen.

Am Samstag stand zunächst die Motorentechnik sowie die Wartung und Pflege der Aggregate auf dem Programm. Anschließend nahm das
Thema Erdungsanlagen und Erdungsmesstechnik bei den Teilnehmern Kraft in Anspruch, da etwa 30 Schrauberder in verschiedenen Ausbildungseinheiten in den steinigen Boden geschraubt werden mussten. Zusammen mit einem vorhandenen Fundamenterdungsband konnte so der hervorragende Erdübergangswiderstandswert von 2,20 Ohm (siehe Bild) erreicht werden.

Am Nachmittag sollten die Teilnehmer eine Stromversorgung für ein vorgegebenes Einsatzszenario aufbauen. Zunächst musste eine Planung der Verteilungsstruktur in Kleingruppen durchgeführt werden, diese anschließend begründet und mit den anderen Vorschlägen verglichen werden. Derjenige Vorschlag mit dem meisten Zuspruch sollte anschließend realisiert werden. Nach Fertigstellung bestand nun die Aufgabe darin, alle erforderlichen Messungen für das derartig neu entstandene Netz vorzunehmen. Anschließend konnte das Stromversorgungsnetz in Betrieb genommen werden.

Vor dem Abendessen mussten noch die Vorbereitungen für den kommenden Tag getätigt werden. Alle Netzersatzanlagen wurden jeweils paarweise
an zwei Kabelverteilerschränke angeschlossen, die über ein Erdkabel verbunden waren. Nachdem auch die Erdverbindungen hergestellt
waren, konnten alle Teilnehmer um ca. 20.00Uhr den Ausbildungstag beenden.

Der Sonntag stand vollständig im Zeichen der großen Leistungen. Die Netzersatzanlagen wurden synchronisiert parallel geschaltet, Leistung konnte von einem neu in den Verbund integrierten Aggregat übernommen oder abgegeben werden. Zwei, drei oder vier Aggregate wurden zusammen geschaltet.

Nachmittags stand dann die mündliche und praktische Lernerfolgskontolle an, die alle Teilnehmer erfolgreich bestanden haben. Gratulation nochmal herzlich den 15 Teilnehmern:
Ulf Lippe (Krefeld), Sebastian Heinzel (Siegen), Felix Siebel (Siegen), Stephan Kremer (Köln), Guido Antrecht (Hückeswagen), Thomas Müller (Hückeswagen), Stefan Treffer (Bochum), Dennis Kuschkewitz (Bochum), Stephan Dickmeis (Übach-Palenberg), Stefan Mohl (Aachen), Christian Küpper (Düsseldorf), Marco Eiteneuer (Waldbröhl), Siegfried Dohr (Vlotho), Stefan Eichhorn (Vlotho) und Tobias Schröder (Minden).

Nachdem die Urkunden verteilt waren, zeigten sich auch die Lehrgangsteilnehmer sehr zufrieden mit dem Erlernten der vergangenen Tage und verließen um 17.00Uhr die Unterkunft des Ortsverbandes Aachen in Richtung Heimat.

Zu der Durchführung dieses NEA-Maschinistenlehrganges sind wiederum viele Helfer erforderlich gewesen, denen an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön gesagt werden soll!
Einen schönen Gruss auch an die drei Ortsverbände Köln-NordWest, Hückeswagen und Übach-Palenberg für die Bereitstellung der Netzersatzanlagen. Für die Übernachtung der Teilnehmer hatte die nahegelegene Körner-Bundeswehrkaserne ausreichend Betten bereitgestellt. Bis auf zwei Teilnehmer, die aus der Aachener Umgebung kamen, haben alle Teilnehmer von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

Ich wünsche allen Teilnehmer allzeit gute und erfolgreiche Arbeit mit den Netzersatzanlagen!

Dominik Hölscher
GrFü Fachgruppe Elektroversorgung
OV Aachen

(Bilder: Stefan Tahn)

„Bäume fällen, Kabel schleppen und Bildchen malen“

Am monatlichen Zugdienst des 1.Technischen Zuges (TZ) stand auch dieses Mal ein volles Programm an. Der Tag begann mit einer etwas längeren Dienstbesprechung. Diese war nötig geworden, nachdem es einige Umstrukturierungen in den beiden Bergungsgruppen gegeben hatte. Unter anderem wurde dort die Berufung eines neuen Gruppen- und zwei neuer Truppführer verkündet.

Nachdem die Formalitäten zu Beginn des Dienstes abgehandelt wurden, fuhr der gesamte Zug - bestehend aus Zugtrupp (ZTr), den beiden Bergungsgruppen (BG) und der Fachgruppe Elektroversorung (FGr-E)- mit Mannschaftstransportwagen (MTW), Gerätekraftwagen 2 (GKW2) und Anhänger, Kipper sowie den beiden Fahrzeugen und der Netzersatzanlage (NEA) der E-Gruppe im geschlossenen Verband Richtung Düren. Auf dem dortigen Camp Bodant, einem alten Kasernengelände der belgischen Armee, sollte auch diesmal ein umfangreiche Ausbildung absolviert werden.

Nachdem die Fahrt nach Düren nicht auf direktem Wege, sondern über ein längeres Stück Bundes- und Landstraße, problemlos verlaufen war, konnte gegen 10:20 Uhr mit der Ausbildung begonnen werden. Während sich der Zugtrupp anfangs mit dem Zeichnen von Lagekarten unterschiedlicher Szenarien wie Gasexplosionen oder Hochwasser beschäftigte, begannen die beiden Bergungsgruppen mit der Kettensägenausbildung. Die Fachgruppe Elektroversorgung arbeitete währenddessen ein fiktives, aber realitätsnahes Szenario ab, bei dem verschiedenste Einsatzstellen mit Strom und Licht versorgt werden sollten.

Gegen 13 Uhr traf die OV-Köchin mit einem Helfer des Logistik Verpflegungstrupps ein und sorgte dafür, dass „das Loch im Magen gestopft wurde“. Nachdem bereits einige Lagekarten mit eingestürzten Häusern, überfüllten Krankenhäusern und verletzten THW-Fachberatern gezeichnet worden waren, die Bergungsgruppen schon diverse Bäume gefällt hatten und von den Helfern der E-Gruppe hunderte Meter Kabel gelegt wurden, war das auch bitter nötig. Ein großes Dankeschön dafür an die Küchencrew, die ohne Protest dazu bereit war, das Essen ins 40 Kilometer entfernte Düren zu bringen!

Nachmittags stand für den Zugtrupp eine Wiederholung im Umgang mit dem Gasspürgerät auf dem Programm. Neben Atemluft, Spritkanistern, Abgasen von Stromerzeuger und LKW, wurde auch die dortige Kanalisation „erschnüffelt“. Bei allen diesen Testobjekten löste das Spürgerät übrigens Alarm aus!

Die Bergungsgruppen beschäftigten sich währenddessen mit dem Fällen von Bäumen, die nicht ohne weiteres gelegt werden konnten, weil sie ungünstig standen oder andere Umstände gegen ein einfaches Absägen sprachen. Dabei kamen unter anderem der Kran des Kippers und auch der Greifzug zum Einsatz.

Die E-Gruppe hatte nach dem Mittagessen mit einem anderen Szenario begonnen, bei dem die NEA nicht im Iso-Betrieb, sondern mit einer Erdung betrieben wurde. Neben einigen Schrauberdern wurde dabei auch auf einen alten, nicht mehr benutzten Blitzableiter zurück gegriffen, der den Widerstandwert erheblich verbesserte.

Gegen 16 Uhr begannen die Helfer dann kollektiv mit dem Rückbau, so dass das Gelände pünktlich um 16:30 Uhr verlassen wurde. Vorher ließen es sich die Helfer des Zugtrupps jedoch nicht nehmen, zu beweisen, dass auch sie Bäume fällen können. Mit der Zugtrupp-Axt und einer kleinen Bügelsäge wurden so in kurzer Zeit ebenfalls zwei hochgewachsene Birken gefällt.

Die Rückfahrt erfolgte, wie schon auf dem Hinweg, im geschlossenen Verband und führte die Helfer über die Landstraße nach Jülich um von dort über die Autobahn zurück nach Aachen zu finden. In der Unterkunft angekommen, konnte, nach dem Reinigen der Fahrzeuge, des Materials und dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft, ein positives Fazit gezogen werden: Viel Spass! Viel gelernt! Gerne wieder!

Christian Rottländer
Helfer des Zugtrupps 1.TZ-E
OV Aachen


Auch Retten aus Fahrzeugen steht beim THW auf dem Ausbildungsplan

Nach dem Curriculum des THW müssen die Technischen Züge mindestens sieben Stunden Ausbildung in diesem Thema nachweisen um einen Teil der Qualifikation zum ausgebildeten Bergungshelfer zu erreichen.

Am 02.September 2008 wurde nun diese Ausbildung durchgeführt.

Doch zunächst mussten erst einmal Fahrzeuge beschafft werden an denen die Rettungsmaßnahmen geübt werden können. Hierzu fuhren Thomas Kowalski (Truppführer Technische Ortung des 2.TZ) und Markus Kalf (Zugführer 2.Technischer Zug-Ortung) einige Tage vorher zum vertrauten Schrottplatz. Die Mitarbeiter der Aachener Autorecycling GmbH richten uns jedes Jahr auf Bestellung zwei Autos her an denen das THW (und auch die Feuerwehren) üben kann. Alle Flüssigstoffe wie Benzin, Öl und Kühlmittel werden vorher gründlich entfernt damit keine Umweltschäden entstehen können. Auch die Batterie wird ausgebaut. Wir brauchen immer nur mit unserem Kipper auf den Platz zu fahren und schon steht der Fahrer eines Gabelstaplers mit einem Auto parat.

Hier ein großes „Dankeschön“ an die Geschäftsführer und das Team der Aachener Autorecycling GmbH , Aachen im Feldchen 11 !

Zur Ausbildung wurden die Schrott – PKW nacheinander von den Helfern des THW und erstmalig auch von den Kameraden der Johanniter Unfallhilfe (JUH) bearbeitet. Die JUH hatte bisher noch nie die Möglichkeit an einem Fahrzeug einfach mal die Erstmaßnahmen und die Versorgung von Unfallopfern zu trainieren. Da nahmen die Kameraden der Einsatzeinheit Aachen das Angebot des Ausbildungsbeauftragten Enno Bröring gerne an, die Helfer des THW zu unterstützen.

Die eigentliche Ausbildung jedoch wurde von den Kameraden des Ortsverbands Simmerath durchgeführt. Zu den Besonderheiten des Ortsverbands Simmerath in Lammersdorf gehört eine Spezialgruppe für die Rettung von Menschen bei Verkehrsunfällen. Hierzu haben die Kameraden einen Ford Transit zum „Verkehrs-Unfall-Kombi“ (VUK) umgebaut. In diesem Spezialfahrzeug befinden sich Gerätesätze mit Hydraulischen Spreizer, Schere und Rettungszylinder. Die Kameraden Alexander Wilden und Daniel Finke führten den Helfern des THW und der JUH zunächst die Ausrüstung und Besonderheiten vor bevor es in die Praxis ging.

Die Johanniter ließen es sich nicht nehmen ein Opfer aus Ihren Reihen in ein „Unfall-Auto“ zu setzen. Nachdem das THW Fachmännisch die Heckscheibe zertrümmert hatte stieg ein Rettungsassistent der JUH in das Fahrzeug, kletterte auf die Rückbank und versorgte die verletzte Fahrerin. Zur weiteren Versorgung und Rettung des Opfers musste nun eine ausreichen große Öffnung geschaffen werden.

Diese Öffnung wurde vom THW mit einem Federkörner geschaffen. Mit diesem Spezialwerkzeug wir die Scheibe geknackt. Eine selbstklebende Folie verhindert dass die Scherben in das Auto und auf die Verletzte Person fallen.

Der nächste Arbeitsgang war das entfernen der Türe. Mit dem Spreizer wurde Kurzerhand der Kotflügel zusammengedrückt (man kann auch den Spreizer als Zange einsetzen) um an der Fahrertüre einen Spalt zu schaffen. In diesen Spalt konnte nun der Spreizer eingesetzt werden um die Türe aus den Scharnieren zu sprengen. Zum Schluss noch einige Male am Schloss gedrückt und der Rettung stand nichts mehr im Wege.


Im Anschluss an diese erste Übung wurde nun auch das Dach entfernt. Auch dieses wurde Professionell durchgeführt. Hier kam dann die Schere zum Einsatz.

Auch die Kameradinnen und Kameraden der JUH hatten die Gelegenheit einmal mit Schere & Spreizer zu arbeiten. Alle waren von den Fähigkeiten der Geräte beeindruckt.

Nach einer kurzen Pause widmete sich dann die Mannschaft dem zweiten PKW. An diesem Fahrzeug wurde simuliert wie Personen gerettet werden deren Fahrzeug sich überschlagen hatte und auf dem Dach lag. Der PKW wurde zuerst einmal gesichert bevor man sich einen Weg zum Verletzten bahnte.

Unter dem Fahrzeug wurde dann ein Teil des Daches und die hinteren Säulen weg geschnitten. Durch diese Öffnung wurde dann der Verletzte gerettet.

Alle Helfer des THW und der JUH hatten an diesem Abend sehr eng und kooperativ zusammen gearbeitet. Zu später Stunde wurde dann der „Übungsplatz“ fein säuberlich aufgeräumt.

Markus Kalf
Zugführer 2. Technischer Zug
OV Aachen

Pilotlehrgang zum THW-Lehrtaucher erfolgreich absolviert

In der ersten Septemberwoche nahmen drei Helfer der THW-Bergungstauchergruppe Aachen an einem siebentägigen Pilotlehrgang der THW-Bundesschule Neuhausen teil. Durchgeführt wurde der Lehrgang im Taucherausbildungszentrum der Bundeswehr in Percha in Bayern. Fortbildung zum THW-Lehrtaucher der Stufe 3 war das Lehrgangziel für die 3 Aachener Kameraden in der Woche am Starnberger See.


auch Theorie muss sein; hier die theoretische Einweisung in die Helmtauchgeräte

Neben den täglichen Praxisübungen wie Tauchen von Arbeitsplattformen, Tauchen von Arbeitsbooten und Tauchen im Hafen standen auch theoretische Lektionen auf dem Programm des anspruchvollen Lehrganges. Getaucht wurde meist unter Einsatz von modernen Leichttauchhelmen. Die Sicherungstaucher waren mit Vollgesichtstauchmasken mit Überdrucksystem ausgestattet. Darüber hinaus hatten die angehenden Lehrtaucher Stufe 3 im Verlaufe des Lehrganges über im Vorfeld vergebene Themen zu referieren und ihre Qualität als Taucheinsatzführer bei der praktischen Ausbildung zu beweisen. Der THW-Landesbeauftragte für Bayern, Dietmar Löffler, überzeugte sich bei einem Besuch in Percha von dem hohen Niveau des Lehrganges, der ausschließlich durch ehrenamtliche Ausbilder konzipiert und durchgeführt wurde.


Tauchen mit dem Helmtauchgerät im Becken des Bundeswehrhafens Percha

Die derzeit in der endgültigen Abstimmung befindliche und in Kürze in Kraft tretende neue Dienstvorschrift für das Tauchen im THW (THW-DV Tauchen) bestimmt künftig eine veränderte und qualitativ gesteigerte Ausbildung der THW-Helfer zum Bergungstaucher. Es wird künftig – wie bei den Feuerwehrtauchern – 3 Stufen von THW-Tauchern geben, wobei die Stufe 3 die höchste Qualifikation ist.
Das Tauchen mit oberflächenversorgten Tauchgeräten, Helmtauchgeräten, Durchführung von Unterwasserbrennschneidarbeiten, Arbeiten mit Schere / Spreizer, Arbeiten mit Spüllanzen, die Bergung von versenkten Objekten und anderes mehr wird von THW-Bergungstauchern der Stufe 3 erwartet.


Die Unterwasserkettensäge ist pressluftbetrieben

Die Ausbildung der THW-Bergungstaucher wird künftig durch eigene THW-Lehrtaucher ( = Tauchlehrer) erfolgen. Wobei auch diese Lehrtaucher in 3 Stufen analog der THW-Bergungstaucher eingeteilt sind.


Ein Helmtaucher zum Ende des Tauchgangs an der Ausstiegsleiter

Die langjährigen und sehr erfahrenen THW-Bergungstaucher Heinz Vonderstein, Joachim Mülly und Wolfgang Friebe wurden als Teilnehmer für den ersten Pilotlehrgang benannt und nahmen gemeinsam mit dem Kameraden Herbert Merkens (stv. Gruppenführer der THW-Bergungstaucher Düren) erfolgreich an dem bundesweit ersten Lehrgang dieser Art teil.


Eine der schwimmenden Arbeitsplattformen der Bundeswehr auf dem Starnberger See

Sie sind nun als THW-Lehrtaucher der Stufe 3 qualifiziert und berechtigt, THW-Bergungstaucher der Stufen 1, 2 und 3 auszubilden sowie bei der Ausbildung der THW-Lehrtaucher maßgeblich mitzuwirken.


zwei Helfer werden benötigt, um den Tauchhelm korrekt aufzusetzen.

Das bei bisher bundesweit 12 ausgebildeten THW-Lehrtauchern der höchsten Stufe allein drei Aachener Bergungstaucher dabei waren zeugt von dem hohen Niveau und der Akzeptanz der Aachener THW-Unterwasserspezialisten auf Bundesebene.


Auch der hydraulische Spreizer wird unter Wasser erfolgreich eingesetzt

Die 3 frischgebackenen Lehrtaucher werden selbstverständlich die THW-Bergungstauchergruppen Kleve, Remscheid und Wetter, die derzeit noch nicht über einen Lehrtaucher verfügt, nach Kräften unterstützen.


Taucher mit Helmtauchgerät beim Arbeiten mit der Unterwasser-Kernbrennlanze (Sauerstofflanze)

Der THW Ortsverband Aachen gratuliert den 3 Kameraden zur bestandenen Prüfung und zum Titel „THW-Lehrtaucher Stufe 3“.


gemeinsam gehtŽs besser: die Ankerwinde der Arbeitsplattform verlangt viel Muskelkraft

Jochem Brammertz
Ortsbeauftragter
OV Aachen


Frankreich-Urlaub einmal völlig anders

13 Aachener THW-Helfer beim CMS-Lehrgang „Technicien de Catastrophes".

„Bonjour – guten Morgen – buenos dias“ – dieser morgendliche Gruß galt dem Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Lehrgangs „Technicien de Catastrophes“, die zum Morgenappell in Cuvry/Frankreich angetreten waren. Insgesamt 42 Teilnehmer aus Frankreich, Andorra und Deutschland, unter ihnen 13 Helfer des Technischen Hilfswerks aus Aachen (3); Stolberg (1); Düren (1); Hürtgenwald (3) und Hückelhoven (6) waren zu dem Lehrgang des Corps Mondial de Secours – CMS – angereist.

Das CORPS MONDIAL DE SECOURS ist eine vom französischen Staat anerkannte nichtstaatliche Hilfsorganisation (NGO) des französischen Katastrophenschutzes (Securité Civile) mit ausschließlich ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und den Aufgabenschwerpunkten Bergung und Rettung, insbesondere im Ausland. Zuletzt war das CMS bei der Überschwemmungskatastrophe in Birma im Einsatz. Seit 1985 bestehen zwischen dem CMS und dem THW Nordrhein-Westfalen enge freundschaftliche Kontakte. Seit 1987 haben mehr als 120 Helfer des THW an den Lehrgängen des CMS „Technicien de Catastrophes" teilgenommen, die einmal im Jahr stattfinden. Federführend für die Kontaktpflege zum CMS ist die THW-Geschäftsstelle Aachen. Geschäftsführer Wolfgang Friebe konnte sich auch in diesem Jahr vor Ort vom guten Verlauf des Lehrgangs überzeugen. Die Anreise der THW-Helfer erfolgte mit 2 GKW und 1 MTW. Ein THW-LKW Lbw mit den Fahrern Markus Kalf (OV Aachen) und Rainer Bergs übernahm den Transport der beim Lehrgang benötigten Gerätesätze aus dem CMS-Lager in Rouen zum Lehrgang und zurück. Bei der Ankunft am Freitagabend im Basiscamp Cuvry wurden die THW-Helfer von den französischen Freunden herzlich begrüßt.

Am Samstagmorgen ging es direkt los mit Vorstellung der Teilnehmer und des Lehrgangs und der Bildung der Gruppen. Die Helfer wurden in zwei Einsatzgruppen - Franzosen, Deutsche und Andorraner gemischt - mit jeweils zwei Trupps (Equipes) eingeteilt. Die Ausbildung erfolgte wie beim THW durch die Gruppen- und Truppführer, die bei Bedarf durch einen Ausbilder unterstützt wurden. Der Lehrgang fand unter einsatznahen Bedingungen statt, die Unterbringung erfolgte in Zelten auf Feldbetten. Eine Nacht verbrachten die Teilnehmer in einem selbst errichteten Biwak in freier Natur mit Planen und Schlafsack. Das Schlafen auf dem Waldboden war sicherlich für viele ungewohnt. Das Wetter spielte einigermaßen mit, wenn auch das Biwak wegen starkem Regen um einen Tag verlegt werden mußte. Theoretische und praktische Ausbildung in der Bergung und Rettung von Verletzten und von sonstigen Hilfsmaßnahmen bei Katastrophen sowie Übungen bei Tag und bei Nacht ließen die Helfer nicht zur Ruhe kommen, sie mußten mit nur wenigen Stunden Schlaf auskommen.

Am Sonntagmorgen wurden die Teilnehmer zur Einstimmung um 5 Uhr mit einer Alarmübung aus dem Schlaf geholt. Es galt, in einem schwer zugänglichen Gelände Vermißte zu suchen und zu bergen. Nach dem dreistündigen Einsatz schmeckte das anschließende Frühstück im Gelände besonders gut. Danach ging es dann in die Ausbildung. Das intensive Programm umfasste die vertiefte Erste Hilfe, die Techniken der Bergung aus Höhen und Tiefen wie Leiterhebel, Schiefe Ebene, Seilbahn, 4-Mann-Methode, Einsatz der Ablassacht, aber auch der technischen Geräte wie u.a. Motorsäge, Trennschleifer, Gesteinsbohrhammer, Beleuchtung und die Ortung von verschütteten Personen und deren Bergung. Theorie und Praxis wechselten sich ab, trotz einiger sprachlicher Probleme klappte die Zusammenarbeit zwischen den Helfern aus Frankreich, Deutschland und Andorra bestens. Die Verständigung erfolgte - wie ein Ausbilder feststellte – in 6 Sprachen: Französisch, Deutsch, Englisch, Spanisch, mit Händen und mit Füßen, aber immer erfolgreich. Es war manchmal faszinierend zu beobachten, wie sich die Helfer trotz fehlender Sprachkenntnisse sehr gestenreich, aber erfolgreich unterhielten und verstanden.

Die französische Lehrgangsleitung, zu der der ehemalige Aachener THW-Geschäftsführer Gerhard Escherich – auch Mitglied des Präsidiums des CMS - als stv. Lehrgangsleiter sowie Rainer Bergs (OV Hürtgenwald) und Frank Lafarré (OV Düren) als Ausbilder gehörten, bemühte sich mit Erfolg, die Teilnehmer ständig zu fordern und nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Fast jeden Abend wurden die Helfer bei einer Nachtübung gefordert, es gab nur wenige Stunden Schlaf. Das Ziel, den Teilnehmern die Grenzen ihrer Belastbarkeit aufzuzeigen, wurde voll erreicht ebenso wie die Absicht, die Integration der Helfer in einer gemischten Gruppe zu fördern, damit alle gemeinsam erfahren, unter Ausnahmebedingungen an Realeinsätzen teilzunehmen. Die Übungsmöglichkeiten waren ideal, in einem alten Fort und einer verlassene Siedlung konnten alle Arten der Bergungsmethoden geübt werden.

Am Mittwochnachmittag kurze Zensur des Lehrgangs. Die Teilnehmer fuhren gemeinsam nach Metz und hatten Gelegenheit, bei einer Fahrt mit der „Bimmelbahn“ die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu entdecken und einen Stadtbummel zu machen.

Eine hochrangige Kommission der nationalen Direction de Securité Civile aus Paris besuchte im Rahmen einer Inspektionsreise am Donnerstag den Lehrgang. General Kowalski, Colonel Trutmann und Inspektor Pichon zeigten sich sehr interessiert an den Ausbildungsinhalten des Lehrgangs und an der Zusammenarbeit von CMS und THW. Gerhard Escherich informierte sie ausführlich über Struktur und Aufgaben des THW und übergab ihnen die französische Fassung des THW-Films. Am Donnerstagabend erlebte der Lehrgang eine böse Überraschung. Eine Windhose mit starkem Regen fegte über das Zeltlager und riß die Zelte mit sich. Betten, Schlafsäcke und persönliche Sachen wirbelten durch die Gegend und waren total durchnäßt. In einem benachbarten Internat fanden die Teilnehmer ein Ausweichquartier, die Securite Civile konnte für die Nacht fast alle Helfer mit Decken versorgen. Zwei Helfer ohne Decke montierten die Vorhänge ab und konnten sich so für die Nacht behelfen. Am nächsten Morgen wurden mit Heißluftgebläsen der Securité Civile die Sachen getrocknet, so konnte der Lehrgang problemlos weiterlaufen.

Die Abschlußübung am Freitagabend in einem beeindruckenden Übungsgelände, das eine eingestürzte Autobahnbrücke darstellte, forderte nochmals alles von den Teilnehmern. Obwohl das Gelände eigentlich für die Ausbildung von Rettungshunden angelegt war, eignete es sich auch für eine Großübung hervorragend. Das Gelände erinnerte nicht wenige der Teilnehmer an die in den USA eingestürzte Highwaybrücke. Zwischen Schrottautos und –Bussen sowie Trümmern und scharfkantigen Eisenstangen machten vor allem der rutschige Boden sowie die Dunkelheit im Gelände den Lehrgangsteilnehmern zu schaffen. Eine große Anzahl von Verletztendarstellern war in schwierigen Lagen im Gelände versteckt und mußte gesucht und geborgen werden. Eine Gruppe von Bergungsspezialisten aus Luxemburg verfolgte sehr interessiert den Übungsablauf und äußerte sich sehr positiv. Erst in den frühen Morgenstunden des Samstags waren alle Verletzten geborgen und die Helfer am Ende ihrer Kräfte. Um 04.00 Uhr fielen die letzten ins Bett.

Nach kurzem Schlaf – um 08.00 Uhr war Frühstück - stand am Samstag, dem letzten Lehrgangstag, Fahrzeug- und Gerätepflege und Reinigen der Quartiere auf dem Programm. Am Nachmittag wurde der Lehrgang gemeinsam in den Gruppen ausgewertet, alle Teilnehmer stellten fest, dass die Woche sehr anstrengend, aber ein besonderes Erlebnis war und alle sowohl auf technischer als auch auf zwischenmenschlicher Ebene wertvolle Erfahrungen sammeln konnten. Dies kam auch bei der gemeinsamen Schlußbilanz zum Ausdruck. Zum gemütlichen Abschlußabend waren auch die Bürgermeister und die Verantwortlichen der Gemeinden, in denen die Ausbildungen und Übungen stattfanden, gekommen und zeigten sich beeindruckt von dem Einsatz der ehrenamtlichen Helfer. Sie versprachen ihre volle Unterstützung auch bei den künftigen Lehrgängen. Anschließend ging es dann recht fröhlich zu, auch gab es erstmals im Lehrgang Bier und Wein statt Wasser.

Alle Teilnehmer waren im Verlauf des Lehrgangs von den Ausbildern beurteilt worden, sowohl die technischen Fertigkeiten wie auch das persönliche Verhalten wurden bewertet. Bei der Aushändigung der Urkunde als „TECHNICIEN DE CATASTROPHES" wurde von der Lehrgangsleitung im Einzelgespräch jedem Teilnehmer auch die Beurteilung bekannt gegeben. Alle Teilnehmer waren erfolgreich, nur ein französischer Helfer hatte das Lehrgangsziel nicht erreicht. Nach einem herzlichen Abschied reisten die Teilnehmer am Sonntagmorgen müde, erschöpft, aber voller positiver Eindrücke von diesem neuntägigen Aufenthalt besonderer Art aus Frankreich in ihre Heimatorte zurück mit dem Versprechen, die geknüpften Kontakte weiter zu pflegen.

12.08.2008
Gerhard Escherich
Bereichsausbilder Funk
OV Aachen

Fotos:
Markus Kalf
Zugführer 2. Technischer Zug
OV Aachen



Unsere Ursula wurde 60 Jahre jung

Am 02.08.2008 feierte unsere OV-Köchin ihren 60zigsten Geburtstag.

Einen kurzen Ablauf Ihres THW-Lebens:

Ursula Ortmanns trat im Jahr 1980 dem THW Ortsverband Aachen bei und übernahm sofort die Position der OV-Köchin. In den 28 Jahren, sorgte Sie stehts hervorragend für das leibliche Wohl aller.

Alles was die Verpflegung im OV Aachen anging, hatte Sie fest im Griff und Überblick. Es gab auch nie Probleme beim zubereiten der Mahlzeiten, ob es 50 oder 500 Personen waren, in der OV-Küche oder auf dem Feldkochherd. Die Palette der Menüs reichte vom kalten Büffee bis zum Sauerbraten, vom Eintopf bis zum kreativen Nachtisch und alles wurde von Ursula fachmännisch sowie schmackhaft zubereitet. Sie hat über die Jahre, vielen Kameraden die ihren Dienst in dem Logistik- Verpflegungtrupp ableisteten, das kochen beigebracht, so das auch diese Gruppe immer Schlagkräftig war. Mit vier Ortsbeautragten hat Ursula über die Zeit immer gut zusammen gearbeitet und war stehts eine gute Beraterin in Sachen Verpflegung sowie Planung.

Für Ihren vorbildlichen und ehrenamtlichen Einsatz wurde Ursel in den Jahren mehrfach geehrt und ausgezeichnet.

  • Helferzeichen in Gold und Gold mit Kranz
  • Einsatzzeichen Ausland
  • Hochwassermedallie Sachsen-Anhalt
  • Einsatzmedallie Fluthilfe 2002
  • Urkunde 20 Jahre THW
  • Urkunde 25 Jahre THW


Ursula beim Verpflegen der Bevölkerung am Elisenbrunnen im Auftrag des Aachener Karnevalsprinz 2008

Durch Ihr Mitwirken bei vielen Einsätzen und Hilfeleistungen trug sie maßgeblich zum Erfolg bei. Hier seien nur einige genannt bei denen Ursula immer für das leibliche Wohl mit Speis und Trank sorgte:

  • Aufbau der Großen Fahrzeughalle auf dem THW-Gelände 1980.
  • Mehrere Einsätze am Rursee, Vermisste Personen.
  • Großbrand Eschweiler
  • Katholikentag in Aachen 1986
  • 90 Übersiedler aus der DDR die in unserer Unterkunft sechs Wochen untergebracht waren.
  • Hochwasser Maastricht 1995 und 96
  • Grenzschutzkontrollen mit dem damaligen Bundesgrenzschutz und bis heute mit der Bundespolizei.
  • Mehrere Events des OV Aachen, Rettungshundetag, 50 Jahre OV Aachen, 25 Jahre Jugendgruppe usw.
  • Gasexplosion Bendstraße.
  • Milenium 2000
  • Einsatz in Frankreich, Stromversorgung. Über vier Wochen Verpflegung der durchreisenden Einheiten im Meldekopf OV Aachen.
  • Elbehochwasser, zwei Wochen Verpflegung in Stendal.
  • Weltjugendtag
  • Taucherbiwak, Taucher aus NRW von verschiedenen Organisationen ein Wochenende versorgt.
  • Lehrgangteilnehmer die in Aachen an Lehrgängen teilnahmen jeweils an Wochenenden verpflegt.
  • Polizeiübung in Düren, 300 Beamte aus Deutschland und der Niederlande verpflegt.
  • Verlagerte Standortausbildungen in Wesel, Münster und Ahrweiler fast jährlich die Teilnehmer versorgt.
  • CHIO bis auf ein oder zwei Jahre jedes Jahr die Einsatzkräfte verpflegt.

Und noch viele weitere kleine und große Aktionen wo Sie immer für die gute Verpflegung sorgte, nach dem Wahlspruch „ohne Mampf kein Kampf“.

Wir wünschen unserer Ursula noch viele glückliche Jahre und dass Sie noch lange als OV-Köchin uns alle mit Köstlichkeiten verwöhnt. Ein großes Dankeschön gebührt Ihr für die Leistungen die Sie in den 28 Jahren für das THW und speziell für uns erbracht hat. Ursula war stehts eine hilfsbereite und zuverlässige Kameradin.

Danke Uschi!!

Jochem Brammertz
Ortsbeauftragter
OV Aachen


Verletzt im Bunker

Am 08. Juli 2008 hatte der 2. Technische Zug des Ortsverbandes Aachen Dienst, aber nicht auf dem Gelände, sondern dieses Mal außerhalb, nämlich in der Bunkeranlage Scheibenstraße in Aachen. Dort wurde seitens des Technischen Hilfswerks eine Übung durchgeführt. In dem Bunker mussten vermisste Personen gefunden und gerettet werden.

Dieser Bunker wird unter der Leitung von einem THW Helfer, Karl Kern, und Mitarbeiter des Schutzraumbetriebsdienstes namens Ralf Weber und Thomas Stellmach gewartet und instand gehalten.

Um 17:30 Uhr fuhren fünf freiwillige Helfer der ersten und zweiten Jugendgruppe nach Aachen zur Scheibenstraße und wurden dort im Bunker, mit Decken und Isomatten ausgestattet, in den Räumlichkeiten des Bunkers versteckt.

Gegen 19:30 Uhr fuhren dann die Helfer des 2. Technischen Zuges gemeinsam mit der Fachgruppe Ortung zur „Einsatzstelle“ in der Scheibenstraße. Dort angekommen, wurde das Vorgehen besprochen.
Manche Helfer waren bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht in dem Bunker und haben bis dahin auch noch nie mit der Fachgruppe Ortung zusammengearbeitet. Es wurde erklärt, wie die Ortung mit ihren Hunden arbeitet und das es dabei sehr wichtig sei, immer hinter den Hunden zu bleiben, damit man, wenn der Hund seine Fährte aufgenommen hat, diese nicht durch einen neuen Geruch überdeckt.
Nachdem dies geklärt war, gingen zwei Hundeführer mit einem Hund und drei Helfer der technischen Ortung in den dunklen Bunker. Die fünf THW-Helfer begannen im Untergeschoss mit der Suche nach den verletzten Personen.

Situationsbeschreibung, wie ein Hund in ungewohnter Umgebung arbeitet und auf sich aufmerksam macht, dass er etwas gefunden hat:

In einem großen Raum im Untergeschoss lief der Hund des Hundeführers Jens Jacobs umher und fing vor einer Wand an zu bellen, aber keiner von den Helfern sah eine Person. Der Hundeführer setzte daraufhin den Hund Feivel in einen zwei Meter Hohen Schacht und dort bellte der Hund permanent, dies ist das Zeichen, dass dort eine Person liegen muss. Daraufhin kletterte ein Helfer der technischen Ortung zu der verletzten Person und versuchte diese anzusprechen. Schnell stellte er fest, dass die Person bewusstlos war und schwanger dazu, sie wurde von ihm in die stabile Seitenlage gebracht und mit Decken zugepackt. Dies wurde dann notiert und an die Helfer der zweiten Bergung weitergegeben. Diese kamen mit der Trage und brachten die verletzte Person zur Sammelstelle im Erdgeschoss des Bunkers.
Während das geschah, wurde schon die zweite Person gefunden und dort blieb ein weiterer Helfer der technischen Ortung.
Im laufe der Übung wurden die Hunde getauscht und schnell fand der Hund von Hundeführer Dieter Schäfer zwei verletzte Personen im Bunker. Anschließend suchte Jens mit seinem zweiten Hund nach der letzten verbleibenden Person im Bunker.

Nachdem alle verletzten Personen gefunden und gerettet wurden, machten die ehrenamtlichen Mitarbeiter Karl Kern und Ralf Weber eine kurze Führung durch den Bunker und erklärten den Helfern des Technischen Hilfswerkes, wie die Turbinen beispielsweise früher betrieben wurden, nämlich mit Muskelkraft. Damit jeder sich das vorstellen konnte, durfte jeder, der wollte, die Turbine mit Muskelkraft antreiben.

Nach dem interessanten Rundgang wurden die gebrauchten Gerätschaften weggebracht und wer wollte, konnte auf das Dach des Bunkers gehen und dort die Aussicht genießen.
Gegen 22:00 Uhr war dann Abfahrt Richtung Ortsverband Aachen mit allen gefunden Jugendhelfern, den Helfern des 2. Technischen Zuges und der Fachgruppe Ortung.
Dort angekommen, wurden die Fahrzeuge in die Halle gefahren und die Tore für diesen Tag zugeschlossen.

Ein Dank geht an die verletzten Darsteller der ersten und zweiten Jugendgruppe und ein großer Danke geht an den Schutzraumbetriebsdienst mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern, ohne die eine solche Übung in einem Bunker, wie er in der Aachener Scheibenstraße steht, nicht möglich wäre.

Daniel Weber
Helfer im 2. Technischen Zug
Ortung
OV Aachen

Fotos von Dieter Schäfer
Helfer der Ortung
OV Aachen


Zugtrupp-Ausbildung des Geschäftsführerbereichs Köln in Bergisch Gladbach


.
Der Zugtrupp des 1. Technischen Zug des Ortsverband Aachen hat an der Fortbildung teilgenommen. Hier könnt Ihr mehr darüber lesen.

CHIO 2008

Aachener Nachrichten vom 10.07.2008

THW-Bergungstaucher – präventiv in der Gefahrenabwehr tätig

Simmerath. Die Bergungstaucher des THW Ortsverbandes Aachen beseitigten jetzt im Auftrag der Gemeinde Simmerath den Unterwasserbewuchs im Schwimmerbereich des Naturfreibades im Ortsteil Rurberg.

Nicht nur eine Belästigung sondern auch eine Gefahr für die zahlreichen Badegäste stellte der Unterwasserbewuchs im Badebereich des Eiserbachsees in Rurberg dar. Gerade jetzt – in der Hauptferienzeit und bei dem hochsommerlichen Wetter wird der Naturbadesee im Ferienort Rurberg sehr stark frequentiert.

Da der Gemeinde mit ihren technischen Mitteln eine Beseitigung der Gefahr nicht möglich war wandte sich diese wiederum an das Technische Hilfswerk mit der Bitte um Unterstützung. Bereits im Jahr 2006 wurde vom THW eine ähnliche Maßnahme am Eiserbachsee durchgeführt.

Die THW-Bergungstaucher entfernten den Bewuchs in dem bis zu 8 m tiefen Teil des Gewässers. Tatkräftige Unterstützung erhielten die THW-Taucher durch die Junghelfer des örtlich zuständigen THW-Ortsverbandes Simmerath. Die hoch engagierten und motivierten THW-Junghelfer unter der Leitung von Jugendbetreuer Christian Ruf unterstützten die Hilfeleistung maßgeblich, in dem sie abgetrennten Wasserpflanzen unter Einsatz eines Schlauchbootes von der Wasseroberfläche abfischten und in einem an Land stehenden Container entsorgten.

Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GFB Aachen

Bau des neuen Ausbildungs- und Übungsgeländes Elektro (Teile 4 und 5)

Teil 4:

Am 13./14. Juni wurden die Arbeiten zum Bau des Übungsgeländes Elektro weitergeführt. Die Firma Enwor GmbH aus Herzogenrath-Kohlscheid hatte uns zuvor zwei weitere Erdkabel geschenkt und - wie schon für das Kabelbett der ersten Erdkabelstrecke - haben uns die Nivelsteiner Sandwerke aus Herzogenrath einige Kubikmeter Sand
kostenlos überlassen.

An den beiden Tagen konnte nun der zweite Kabelgraben von ca. 15m Länge ausgehoben werden, und die Kabel in ein Sandbett dort eingelegt werden.

Teil 5:

Am Dienstag, dem 01. Juli haben wir einen Großteil der Kabelgräben
wieder verfüllt und des Geländes, das noch von vielen Furchen durchzugen war, im Groben eingeebnet. Dazu stand uns ein Minibagger der Fa. Hüpchen zur Verfügung. Herzlichen Dank hierfür.

Außerdem konnte nun der erste Sockel für einen Kabelverteilerschrank
plaziert werden. Der zugehörige Aufsatz soll in der nächsten
Ausbildungseinheit, am 12. Juli angeschlossen werden.

Herzlichen Dank an Jonas Schulte-Coerne (Helfer in der Fachgruppe Elektroversorgung OV Aachen) für die großartige Unterstützung und Mithilfe.

Dominik Hölscher
Gruppenführer Fachgruppe Elektroversorgung
OV Aachen

Fotos: Christian Rottländer
Helfer 1. Technischer Zug
OV Aachen


"Olympia Spaß für Alle"

Am 07. Juni fand in der Grundschule in Walheim ein Sommerfest unter dem Motto "Olympia Spaß für Alle" statt.

Zu diesem Anlass präsentierten sich einige Institutionen und Vereine.
Zwischen Musikkapellen, Chearleadern, Hip-Hop Tanz, Kick-Boxen, Ringern, DLRG, Feuerwehr, Polizei und Maltesern fand man natürlich auch das THW mit seiner Jugendgruppe.

Wir stellten unseren GKW (Gerätekraftwagen) aus und beantworteten viele Fragen der Kinder:
Warum habt Ihr keine Drehleiter?
Wieso sind Eure Autos blau?
Was macht Ihr denn so?
Und noch viele Fragen mehr; in dieser Zeit band die Jugendgruppe
freiwillige Kinder auf einer Trage ein und trug sie eine Runde über den Schulhof; sie verteilten Malbücher und Frisbees und gewannen hoffentlich Nachwuchs fürs THW!

Der Tag wird allen anwesenden THWlern noch lange in Erinnerung bleiben.

Verena Maaßen
stv. Zugführerin 2. Technischer Zug
OV Aachen


Aktuelle Infos

Bericht auf thw.de

Bericht auf thw-nrw.de

Ortsverband Bochum

Ruhrmarathon in Essen Mai 2008

Auch diese Jahr waren wir zur Unterstützung beim Ruhrmarathon in Essen. Es ging Sonntags morgens mit 7 freiwilligen Helfern im
Manschafts-Transportwagen (MTW) los. Stefan Ranglack sammelte die Helfer gegen 04:00 Uhr vor ihren Haustüren ein.

Wir trafen gegen 06:45 Uhr in Essen ein und wurden dann durch den Lotsen zur UEAL (Unter- Einsatz- Abschnittsleitung) geführt.
Dort gab es eine genaue Aufgaben-Einweisung. Wir belegten mit unseren
Helfer drei Kreuzungen, welche wir bestens absperrten. Das ganze Absperrmaterial war schon vor Ort.

Jetzt hieße es, auf die ersten Marathonteilnehmer zu warten; Die Zeit
verbrachten wir mit unseren Lunchpaketen, welche wir von der Log V (Verpflegung, Aachen) mitbekommen hatten. Hier ein großes Lob an die Küche!

Dann kamen auch schon die ersten Rollstuhlfahrer, Inlineskater und Läufer. Wir verteilten uns an der Strecke, so das wir alles im Blick hatten und notfalls schnell Hilfe leisten konnten.

Gegen 12:45 Uhr wurden wir von 6 Helfern aus Aachen abgelöst, sie
übernahmen unsere Posten und bauten nach dem Marathon die Absperrungen zurück. Dann begaben sie sich auf die Heimreise; So ging gegen 20:00 Uhr ein erfolgreicher Tag, ohne größere Verletzungen, zu Ende!

Verena Maaßen
stv. Zugführerin 2. Technischer Zug
OV Aachen

Foto: THW Bochum


Aktuelle Infos

OV Rüsselsheim

thw.de

Notstromaggregate für China

Am 23.05.2008 gegen 17.00 Uhr bekam der Ortsverband Aachen von der THW-Leitung einen Transportauftrag. Es mussten drei neue Notstromaggregate (18 kVA) in Hasselt (Belgien) geholt und nach Rüsselsheim in den Materialbereitstellungsraum für die im Moment laufenden Auslandseinsätze Birma und China, transportiert werden. Die Geräte werden am 24.05.2008 vom Frankfurter Flughafen nach China verschickt mit diversen anderen Einsatzgeräten aus dem ganzen Bundesgebiet.

Um 18.00 Uhr fuhren Markus Kalf und Jochem Brammertz mit dem Mehrzweckkraftwagen (MzKw) von Aachen aus Richtung Hasselt zu einer Firma die ausschließlich Aggregate baut.

Gegen 20.30 Uhr trafen wir dort ein und konnten zügig die drei Geräte verladen. Jedes einzelne hatte die Ausmaße 2m x 1m x 1m und ein Gewicht von ca. 450 kg. Nach dem verladen ging es sofort in das ca. 350 km entfernte Rüsselsheim. Um 01.30 Uhr trafen wir dort ein und mussten noch eine geringe Zeit warten. Es war reges Treiben im Ortsverband Rüsselsheim und das schon seit 14 Tagen, so die Aussage einiger Kameraden des Ortsverbandes. Zur Zeit wurde noch ein Gliederzug aus dem Landesverband Bremen - Niedersachsen entladen. Mit zwei Gabelstaplern und diversen Hubwagen ging diese Arbeit recht zügig von statten, so daß wir anschließend unsere Ladung übergeben konnten. Aus allen Teilen Deutschlands wurden Materialien, Geräte und Fahrzeuge angeliefert. Eine logistische Herausforderung für alle THW-Mitarbeiter.

Nachdem uns noch ein Imbiss bereitet wurde, konnten wir gestärkt die Heimreise antreten. Es wurde schon hell als wir in unserem Ortsverband ankamen und die Uhr zeigte uns 04.30 an.

Resume, nach ca. 12 Stunden und rund 700 km konnten wir uns gegen 05.30 Uhr müde ins Bett fallen lassen. Auftrag erledigt.

Jochem Brammertz
Ortsbeauftragter
OV Aachen

Aktuelle Infos

Weitere Fotos gibt es auf der Homepage unseres Kameraden Markus Kalf

Besuch des THW-Präsidenten Albrecht Broemme

Der Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Herr Albrecht Broemme, besuchte am 30.04.2008 in Begleitung des Landesbeauftragten für Nordrhein-Westfalen, Dr. Hans-Ingo Schliwienski, das Technische Hilfswerk in Aachen.

Er verschaffte sich bei einem Besuch in der Unterkunft in Aachen-Brand einen Eindruck von der Ausstattungsvielfalt und dem Leistungsvermögen des THW-Ortsverbandes Aachen mit seinen 2 Technischen Zügen den Fachgruppen Elektroversorgung, Ortung sowie der Fachgruppe Logistik und der Bergungstauchergruppe. Ein besonderes Augenmerk galt der Jugendgruppe des Ortsverbandes.

Ortsbeauftragter Jochem Brammertz stellte dem Besucher die Einbindung des Ortsverbandes in die örtliche Gefahrenabwehr dar. Durch die exponierte Lage im Dreiländereck Deutschland, Belgien und Niederlande sind enge Kontakte zur Bundespolizei sowie zur Landespolizei und regelmäßige Anforderungen zur technischen Unterstützung gegeben. Ebenso werden intensive Kontakte mit der Berufsfeuerwehr Aachen gepflegt. Bei entsprechenden Lagen werden die THW-Einheiten von der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Aachen alarmiert.

Wird spezielle Technik jenseits der Grenzen in den Niederlanden und Belgien benötigt, rückt das THW im Bereich Aachen auch grenzüberschreitend aus. Mehrere Einsätze (vermisste Person in Kelmis, Gasexplosion, Großbrand, Einsturz eines Hochregallagers in Beek) sind in der letzten Zeit zu verzeichnen. Die Zusammenarbeit des THW mit der Protection Civile sowie mit den Feuerwehren in Belgien erläuterte Geschäftsführer Wolfgang Friebe dem Präsidenten, der ebenfalls ein Gespräch mit den hauptamtlichen Mitarbeitern der THW-Geschäftsstelle Aachen führte.

Neben einem Rundgang der Gäste auf dem Unterkunftsgelände stand als wichtiger Punkt auch ein Gespräch des Präsidenten mit den Führungskräften des Ortsverbandes Aachen im Gemeinschaftsraum des Blocks 16 auf dem Programm.

Im Rahmen seines Besuches in Aachen besichtigte Herr Broemme auch das Floriandorf der Feuerwehr Aachen. Der Leiter der Berufsfeuerwehr Aachen, Herr Dr. Hans-Dieter Nüßler und sein Vertreter, Herr Franz-Joachim Schäfer, führten den Gast über das Gelände und gaben Erläuterungen zu den einzelnen Gebäuden und Einrichtungen.

Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen



Aktuelle Infos

Bundesministerium des Innern

Mehr Infos zum Einsatz Myanmar unter thw.de

Noch mehr Infos zum Einsatz Myanmar unter thw-nrw.de

Informationen für die Presse

Material für Myanmar

Pfingstmontag 02.05.2008, 07.30 Uhr - plötzlich ist es vorbei mit der sonst so ruhigen Feiertagsbeschaulichkeit. LKW-Türen klappern, Material wird durch die Halle geschoben, Fahrzeuge Marschbereit gemacht. Selbst der Ortsbeauftragte und ein Mitarbeiter der Geschäftsstelle Aachen hält nichts mehr im Bett. Zuviel war noch für Sie zu erledigen.

Auch der Aachener THW-Ortsverband bekam den Einsatzauftrag, Geräte, Fahrzeuge und Material bereit zu stellen. So werden vom 2. Technischen Zug dass SEA 50 KVA – Notstromaggregat (Anhänger) mit Zubehör und das Führungsfahrzeug der Fachgruppe Logistik (Geländewagen) den weiten Weg in das asiatische Land antreten. Um 09.00 Uhr ist es dann so weit. die vier Helfer treten den 250 Kilometer weiten Weg zur Sammelstelle nach Rüsselsheim an.

Pünktlich um 13.00 Uhr waren wir dort und wurden vom Eingangsposten registriert und eingewiesen. Einige andere Helfer aus verschiedenen Ortsverbänden erzählen, sie würden schon 2 Stunden warten. Naja verständlich, es kommt ja auch eine Menge an Fahrzeugen und Material im Bereitstellungsraum an und die Kameraden vor Ort haben alle Hände voll zu tun. Bevor dieses Gespräch zu Ende war, wurden wir schon vom Materialannahmeleiter aufgefordert eine bestimmte Stelle im Hof anzufahren. Dann ging alles ganz schnell, Fahrzeug-Eingangscheck des Geländewagens, Material vom Mehrzweckkraftwagen (MzKw) abladen, den SEA 50 KVA – Notstromaggregat (Anhänger) flugtauglich herrichten. Nach 30 Minuten waren wir mit Papieren versehen, abgefertigt und hatten unser Material übergeben. Was hat da nun lange gedauert? Alles perfekt geplant und durchgeführt.

Jetzt war noch Zeit, um sich in Ruhe bei der Essensausgabe zu stärken. Nach etwa 3 Stunden wird der Rückmarsch angetreten. Gegen 19.30 Uhr waren wir wieder in Aachen und hatten nach dem herstellen der Einsatzbereitschaft noch einen ruhigen Feierabend.

Stefan Ranglack
Kraftfahrer und Gerätewart 2. Technischer Zug
OV Aachen


Ausbildungswochenende in Wesel

Nach mehrjähriger Pause stand in diesem Frühjahr wieder einmal ein besonderes Event auf dem Terminplan des THW-Ortsverbandes Aachen. Zusammen mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aachen-Brand, der Regieeinheit sowie dem ABC-Zug der Aachener Feuerwehr und der Johanniter Einsatzeinheit Aachen-Heinsberg ging es für alle Teileinheiten des THW Aachen Richtung Wesel. Neben der Jugendgruppe waren so beide Technischen Züge, beide Fachgruppen (Elektroversorgung und Ortung), sowie die gesamte Logistikeinheit vor Ort. Einzig die Bergungstaucher-Gruppe blieb mangels entsprechender Tiefe des Löschteiches zu Hause.

Nach unzähligen Stunden der Vorbereitung in den vergangenen Wochen absolvierten nicht wenige Helfer noch in den letzten Tagen vor der Abfahrt einen wahren Marathon an Dienststunden. An allen Ecken und Enden waren noch Vorbereitungen zu treffen, damit das kommende Wochenende ein voller Erfolg werden konnte. So wurden aus Nachbarortsverbänden Feldbetten organisiert und verladen, nicht benötigtes Material abgeladen und gegen benötigtes getauscht, kleinere Reparaturen an den Fahrzeugen durchgeführt, defektes Material in Schuss gebracht und schließlich auch noch für ca. 190 Personen eingekauft.

Am frühen Freitagmorgen (2.Mai 2008) trafen sich dann die ca. 80 THWler auf dem Unterkunftsgelände in Aachen um ihr Gepäck für die kommenden drei Tage auf die Fahrzeuge zu verlasten, auf die Fahrzeuge verteilt zu werden und dann gegen 7 Uhr in den Bereitstellungsraum auf der Lützow-Kaserne der Bundeswehr abzurücken.
Dort angekommen, wurden die einzelnen Fahrzeuge und Personen von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr erfasst und zu Marschverbänden zusammengestellt. Mit fast 40 Fahrzeugen unterschiedlichster Motorisierung und Größe, davon nicht wenige mit Anhänger, sollte die Fahrt so entspannt wie möglich ablaufen.

So wurden insgesamt 3 Marschverbände gebildet, welche mit einer Verzögerung von ca.30 Minuten in Aachen losfuhren. Während der erste Verband fast nur aus Fahrzeugen mit roter Lackierung bestand, fuhren die Johanniter geschlossen im zweiten Abschnitt. Der dritten Verband bestand nur aus Fahrzeugen des THW, mit Ausnahme eines Rüstwagen der Feuerwehr Brand. Zusammen mit den Werkstattkomponente der Logistik des THW sollte dieses Fahrzeug als Schleppfahrzeug dienen, falls eines der Fahrzeuge aus den vorderen Verbänden liegen geblieben wäre.

Die Fahrt selbst gestaltete sich überwiegend ruhig, so dass alle Helfer entspannt in Wesel ankommen konnten. Der technische Halt auf den Rastplätzen Vierwinden (1-2 Verband) bzw. Ruraue (3. Verband) ermöglichte allen Helfern sich kurz die Beine zu vertreten und den Kraftfahrern nach ihren Fahrzeugen zu schauen. Durch den zeitlichen Abstand der einzelnen Verbände verlief auch die Ankunft auf dem THW-Ausbildungsgelände in Wesel entsprechend gesittet, ohne dass sich die Fahrzeuge gegenseitig im Weg gestanden hätten.

Unmittelbar nach der Ankunft der ersten beiden Verbände begannen die Aufbauarbeiten für die kommenden Tage. Neben dem Errichten der Zelte und dem Aufbau von Feldbetten, richtete sich auch die Küchencrew bestehend aus dem Verpflegungstrupp der THW-Logistik und der Regieeinheit der Aachener Feuerwehr häuslich ein, so dass bereits kurz nachdem alle Helfer angekommen waren, ein gemeinsames zweites Frühstück eingenommen werden konnte.

Bei dieser Gelegenheit richtete der Hauptorganisator Mark Vanicek der Freiwilligen Feuerwehr Aachen-Brand ein Grußwort an die knapp 190 Helfer der verschiedenen Organisationen und verkündete den weiteren Ablauf der kommenden Tage. Dazu gehörten auch das Vorstellen der Küchentruppe - die in den drei Tagen einen klasse Job gemacht hat - und des Zugtrupps des 1.TZ, welche in den nächsten Tage als Info-Punkt stets zur Verfügung stand.

Kurz danach begann für alle Einheiten die unterschiedliche Ausbildung. Dabei wurde darauf geachtet, dass auch organisationsübergreifend gearbeitet wurde und so beispielsweise die Helfer der E-Gruppe des THW einen Einblick in den Strombedarf eines Behandlungsplatz 50 der Johanniter bekamen. Für die Bergungsgruppen des THW standen unter anderem der Aufbau einer effektiven Beleuchtung für ein Schadensgebiet, das Abstützen und Aussteifen von von einsturzgefährdeten Gebäuden, der Umgang mit der Ausstattung der schweren Bergungskomponente und eine kleine Atemschutzübung auf dem Plan.

Zwischendurch wurden alle Helfer immer wieder durch die Küche bestens verpflegt, so dass jeder bei Kräften blieb. Neben Frühstück, warmen Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie einem warmen Abendessen, gab es in der ersten Nacht noch eine warme Suppe um die von der vorangegangenen Nachtübung erschöpften Helfer wieder zu stärken.

Diese Nachtübung stellte ein Szenario dar, nachdem ein starker Sturm über ein größeres Zeltlager einer Jugendorganisation hinweg gefegt war. Dabei waren die ca. 40 Kinder und Jugendlichen in Panik in die angrenzenden Wälder und Häuser geflüchtet. Dabei hatten sich die Kinder Verletzungen unterschiedlichster Art zugezogen.

Die Aufgabe der Hilfsorganisationen war es nun die Verletzten zu finden, zu retten und anschließend medizinisch zu versorgen. Dabei sollten die einzelnen Organisationen stark zusammenarbeiten und sich gegenseitig ergänzen. Es stellte sich heraus, dass die einzelnen Organisationen oftmals nur einen ungenauen Eindruck voneinander hatten. Insgesamt wurden bei der Übung an einigen Stellen Verbesserungsmöglichkeiten deutlich. In der Nachbesprechung der Führungskräfte am nächsten Morgen konnten so einige Schwächen aufgezeigt werden, welche bei der kommenden Übung am Samstag nachmittag ausgemerzt werden konnten.

Zuvor war jedoch wieder ein größerer Ausbildungsblock vorgesehen, welchen die Einheiten auf unterschiedlichste Weise nutzen. So baute der ABC-Zug der Feuerwehr eine Dekontaminationsschleuse auf, während die THWler einen alten Bus mittels Trennschleifer, Schere/Spreizer und Brennschneidgerät zerlegten. Die Jugendgruppen veranstalteten währenddessen einen Wettkampf in den verschiedensten Disziplinen, welche sich natürlich alle um Feuerwehr, Johanniter und THW drehten.

Nachmittags ging es dann an die schon erwähnte Übung. Szenario war diesmal ein Chemieunfall in einem Labor, welcher auch die angrenzenden Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen hatte. Dabei kümmerte sich die Feuerwehr um einen Bereich der unter Rauchentwicklung stand und stark kontaminiert war. Die Einheiten des THW wurden vom Zugtrupp des 1.TZ in einem eigenen Bereich geführt und beschäftigten sich mit der Rettung der Verletzten aus teil- und ganz zerstörten Gebäuden. Die Einsatzkräfte der Johanniter bauten während dessen einen Behandlungsplatz auf und kümmerten sich anschließend um die Behandlung der Verletzten.
Dabei arbeiteten die verschiedenen Organisationen sehr gut zusammen, so dass viele Schwächen der vergangenen Nachtübung bereits im Vorfeld ausgeräumt wurden und die Einheiten aus den Fehlern der vergangenen Nacht lernen konnten.

Im Anschluss an die Übung begann der eher gemütliche Teil des Wochenendes bei einem gemeinsamen Grillen aller Übungsteilnehmer. Dabei wurde organisationsübergreifend über das Erlebte bis in die frühen Morgenstunden diskutiert und gefachsimpelt.

Am frühen Sonntagmorgen begann dann der Rückbau der gesamten Ausstattung. Neben dem Verstauen der Feldbetten, der Zelten und der Küchenausstattung musste auch das gesamte Gelände samt Waschräumen und Toiletten einer Abschlussreinigung unterzogen werden. Nachdem dies alles erledigt war, wurden die Marschverbände wieder aufgestellt. Anschließend ging es zum gemeinsamen Fototermin.

Die Rückfahrt gestaltete sich ähnlich ruhig wie die Hinfahrt, so dass gegen 15 Uhr der erste Verband im Bereitstellungsraum in der Lützow-Kaserne eintraf. Anschließend rückten alle Einheiten zu ihren Unterkünften ab und stellten dort die Einsatzbereitschaft wieder her.

Im Rückblick kann das gesamte Wochenende als ein voller Erfolg gewertet werden. Alle Einheiten und Helfer haben für sich wichtige Erfahrungen machen können, welche in zukünftigen Einsätzen von unschätzbarem Vorteil sein werden.

Ein Dank gilt allen Organisatoren und Ausbildern, im Besonderen Mark Vanicek von der Freiwilligen Feuerwehr Aachen-Brand für die Gesamtleitung und phantastische Vorbereitung! Gleiches gilt für die fleißigen Helfer in der Küche, die stets schmackhafte Mahlzeiten auf den Tisch gezaubert haben!

Vielen Dank!

Christian Rottländer
Helfer im Zugtrupp des 1.Technischer Zug und
Helfersprecher
OV Aachen


Katastrophe in Myanmar: Weitere Einsatzvorbereitungen in vollem Gange

Bonn. Nach dem schweren tropischen Wirbelsturm „Nargis“ am vergangenen Wochenende bleibt die Lage in der Küstenregion Myanmars weiterhin unverändert. Basierend auf den zur Verfügung stehenden Informationen aus der Katastrophenregion bereitet das THW einen umfangreichen humanitären Soforthilfeeinsatz vor. In der Zentrale für Auslandslogistik Rüsselsheim bei Frankfurt werden zurzeit weitere technische Ausstattung, Material, Gerät und Fahrzeuge zusammengezogen, um sofort nach Myanmar aufbrechen zu können. Die Ausstattung der Schnell-Einsatz-Einheit-Wasser-Ausland (SEEWA) ist bereits seit Donnerstagabend abflugbereit. Im Auftrag der Bundesregierung befindet sich zurzeit ein THW-Logistikexperte zur Unterstützung des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) in Rangun.

Aufgrund der humanitären Lage in Myanmar hat die THW-Leitung in Bonn entschieden, die Einsatzvorbereitungen auszudehnen. Neben der seit Donnerstag abflugbereiten SEEWA werden nun Infrastrukturteams zur Instandsetzung und Entwässerung von Gebäuden sowie der Stromversorgung aufgestellt. Die komplette Ausrüstung wird nun beim THW in Rüsselsheim zusammengezogen und abflugbereit gemacht. Darüber hinaus wird ein Team von 50 Infrastrukturspezialisten aufgestellt.

Nach derzeitiger Einschätzung sind die Zerstörungen die „Nargis“ anrichtete weit schlimmer als die durch die Tsunamikatastrophe vom Zweiten Weihnachtsfeiertag 2004 angerichteten. Durch die Ausdehnung der Zerstörungen, die auf einer Breite von etwa 350 Kilometern bis zu 50 Kilometer ins Landesinnere reichen, ist mit einem sehr komplexen humanitären Soforthilfeeinsatz zu rechnen. Daher werden die THW-Einheiten bei einem möglichen Einsatz im Katastrophengebiet durch eine umfangreiche Hintergrundlogistik unterstützt. Neben der medizinischen Versorgung und der Verpflegung der Einsatzkräfte wird zudem auch die Treibstoffversorgung und die Instandhaltung der mitgeführten Fahrzeuge sichergestellt. Die THW-Logistik wird auch anderen Hilfsorganisationen zur Verfügung stehen.

Ansprechpartner:
Nicolas Hefner
Telefon: 0228-940-1777
Rufbereitschaft: 0172-2882928

Informationen zu aktuellen Einsätzen können Sie bequem über unseren RSS-Newsfeed abrufen. Fotos können, soweit nicht anders vermerkt, honorarfrei zu Medienzwecken verwendet werden.

Weiter Informationen zur Einsatzvorbereitung hier

Aachen. Heute morgen (12.05.2008) sind vier Kameraden aus dem OV Aachen nach Rüsselsheim gestartet um ein SEA 50 kVA (Notstromaggregat-Anhänger) und einen Geländewagen für den Einsatz Myanmar in den Bereitstellungsraum zu überführen.

Jochem Brammertz
Ortsbeauftragter
OV Aachen



THW entsendet Logistikexperten nach Myanmar / Pressemitteilung der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk

THW entsendet Logistikexperten nach Myanmar

Bonn. In Folge des verheerenden Wirbelsturms in Myanmar entsendet das THW heute
im Auftrag der Bundesregierung zunächst einen Logistikexperten nach Rangun. In
der Hauptstadt Myanmars wird er bei der Koordinierung der Hilfsgüterlieferungen
des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) eingesetzt.

Der Wirbelsturm "NARGIS" war am vergangenen Wochenende mit einer
Windgeschwindigkeit von mehr als 200 Stundenkilometern über die Küstenregion
Myanmars hinweggefegt und hat teilweise ganze Dörfer zerstört. Laut
Regierungsangaben kamen mehr als 22.000 Menschen ums Leben, Zehntausende werden
vermisst, Hunderttausende wurden obdachlos.

Bereits nach dem Tsunami in Südostasien 2004, dem Erdbeben in Pakistan im Herbst
2005 und während des Israel-Libanon-Konflikts im Sommer 2006 unterstützten
THW-Experten im Auftrag der Vereinten Nationen die weltweite Logistikabwicklung
von Hilfsgütern.

Seit seiner Gründung im Jahr 1950 leistet das THW technische Hilfe im In- und
Ausland. Im THW, das zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern
gehört, engagieren sich rund 80.000 Helferinnen und Helfer ehrenamtlich für in
Not geratene Menschen.

Ansprechpartner: Nicolas Hefner

mit freundlichen Grüßen

im Auftrag

Ihr THW-Presseteam

Weitere Informationen zu aktuellen THW-Einsätzen und Informationen rund um die
Einsatz- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes finden Sie im Internet
auf www.thw.de

Stimmen Ihre Angaben noch? Wenn Sie Änderungen haben, teilen Sie uns diese doch
bitte mit: presse@thw.de.


Lehrgang Maschinist SEA im OV Aachen

Vom 25.-27. April 2008 fand im Ortsverband Aachen erstmalig die Maschinistenausbildung für Stromerzeugungsaggregate (SEA)
und Netzersatzanlagen (NEA) in der Betriebsart Schutztrennung mit Isolationsüberwachung auf Standortebene statt.
Insgesamt umfasste der Lehrgang 20 Unterrichtsstunden mit abschließender mündlicher und praktischer Prüfung. Von hauptamtlicher Seite wurde der Lehrgang von der Partergeschäftsstelle in Olpe durch Herrn Johannes Feiter begleitet.

Zunächst stand für alle Teilnehmer ein umfangreicher theoretischer Teil im Unterrichtsraum auf dem Programm. Auf die theoretischen
Grundlagen (Ausbilder. Dominik Hölscher) und die Sicherheitsvorschriften (Ausbilder: Rolf Schnier, OV Castrop-Rauxel) folgte die Motorkunde (Ausbilder: Rainer Haas) und die Messtechnik. Zwischendurch konnte immer wieder anhand der fünf vor Ort befindlichen, unterschiedlichen Stromerzeugungsaggregaten das Erlernte praktisch demonstriert und ausprobiert werden.

Ich möchte mich für die Bereitstellung der externen Geräte beim OV Köln, dem OV Herzogenrath und dem OV Euskirchen recht herzlich
bedanken.

Am späten Samstagabend wurde noch eine Änderung in den Ablaufplan aufgenommen. Es wurden um ca. 21.30Uhr nochmal alle Stromerzeuger mit Lichtmast in Betrieb genommen um die Beleuchtungsmöglichkeiten im Dunkeln zu demonstrieren. Man konnte erkennen, dass die Teilnehmer mit Begeisterung diese Gelegenheit nutzten, das Erlernte nun umzusetzen.

Jeder Teilnehmer erhielt ein Skriptum, um die Grundlagen auch später nochmal nachlesen zu können.

Insgesamt 21 neue Maschinisten konnten am Ende die beiden Prüfungsteile erfolgreich absolvieren und sind nun berechtigt, die Stromerzeuger im Einsatzfall in Betrieb zu nehmen.
Für den OV Aachen sind nun 7 neue Helfer als Maschinisten ausgebildet: Oliver Sipply, Jan Twickler, Jan Schulz-Wachler, Stefan Ranglack, Markus Langenberg, Jonas Schulte-Coerne und Stefan Mohl.

Ein besonderer Dank gilt neben den Ausbildern auch denjenigen, die wirklich tatkräftig mitgeholfen haben, diesen Lehrgang so erfolgreich durchzuführen:
Die Verpflegung wurde von der OV-Küche unter der Leitung von Ursula und Hans Ortmanns mit Unterstützung der Logistik sichergestellt.
Das Blockteam Dirk Szagunn, Christian Rottländer und Andreas Boblenz sorgten für den Ausschank von Kaltgetränken an den Abenden.
Thomas Kowalski stand bereit, den Fahrdienst für die von weit angereisten Teilnehmer zur Körnerkaserne an der Lintertstaße durchzuführen.

Insgesamt hat auch das Wetter prima mitgespielt, sodass insgesamt ein sehr positives Fazit gezogen werden kann und sich der
hohe Vorbereitungsaufwand gelohnt hat.

Dominik Hölscher
Gruppenführer Fachgruppe Elektroversorgung
OV Aachen


Übung Wasserschaden/Pumpen im Rurtal bei Dedenborn am 19. April 2008

Am 19. April 2008 fand eine Übung der Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen (WP) aus Simmerath und Euskirchen statt. Die Einsatzleitung lag beim ZFü Lutz Förster aus Herzogenrath zusammen mit seinem Zugtrupp.

Die E-Gruppe aus Aachen war im Rahmen dieser Übung angefordert,
die Stromversorgung der Tauchpumpen in den Zwischenbecken sicherzustellen sowie entlang der ca. 1,3 km langen Schlauchstrecke Anschlussmöglichkeiten für eine Ausleuchtung bereitzustellen.
Weiterhin sollte zusammen mit der FG-Bel aus Herzogenrath die Beleuchtung der Strecke sichergestellt werden.

Um ca. 12.00Uhr mittags machten wir uns, d.h. Markus Langenberg, Jonas Schulte-Coerne, Christoph Berning, Stefan Mohl, Heiner Bach, Christian Rottländer, Andreas Boblenz und ich, mit dem Labo-E + NEA sowie dem IKW mit Beleuchtungsmaterial auf den Weg in den Bereitstellungsraum an der UK des OV Simmerath.

Nach Einreichen der Stärkemeldung sowie einer kurzen Vorbesprechung
fuhren die teilnehmenden Einheiten zum Meldekopf, der auf einem Parkplatz an den Serpentinen herunter zum Rurtal eingerichtet worden war.

Nach dem Registrieren schauten sich zunächst die Fachgruppenführer die Lage und das Gelände am Übungsort an.

Die Lage vor Ort war wie folgt anzunehmen:
Durch einen hefigen Sturm mit viel Niederschlag waren viele Bäume in die Rur gefallen und stauten diese auf. Eine Überschwemmung in der
näheren Umgebung drohte. Daher sollten die WP-Gruppen einen Bypass
legen, der die Verengung der Rur auf einer Länge von ca. 1,3km umging. Der Wasserdurchsatz des Bypasses sollte bei ca. 6000 Litern/min liegen.

Das Gelände neben dem Flussbett war weitgehend eben. Unweit der Rur
verlief ein einspuriger, befahrbarer Weg. Die Zufahrt zu diesm Weg war über eine Brücke etwa in der Mitte der Strecke zwischen der Entnahme-und Einleitungsstelle gegeben.
Im Bereich dieser Zufahrt wurde vom ZTr aus Herzogenrath
die Einsatzleitstelle aufgebaut. Ebenfalls konnte hier ein geeigneter Standort für unsere Netzersatzanlage (NEA) gefunden werden.

Die WP-Gruppen machten sich an die Arbeit, den Bypass herzustellen,
während wir die Elektroverteilung aufbauten.
An der Entnahmestelle befanden sich die Hanibal- und Börger-Pumpe.
Etwa 170m vom Standort der NEA entfernt standen die ersten Zwischenbecken mit 4 Elektro-Tauchpumpen (gesamte Anschlussleistung ca. 30kW). Weitere ca. 250m entfernt wurden die zweiten Zwischenbecken mit 3 Elektro-Tauchpumpen (Anschlussleistung
hier ca. 16kW) aufgebaut.

Da die Einsatzübung bis in die Nacht dauern sollte, legten wir auch gleich Anschlüsse für eine spätere Beleuchtung der Strecke.

Insgesamt wurden fast 800m Drehstromkabel ausgelegt.

Im Anschluss daran starteten wir zusammen mit der FG-Bel aus Herzogenrath den Aufbau der Streckenbeleuchtung mit Powermoons, Strahler sowie dem Lima-Anhänger aus Herzogenrath.

Zeitgleich wurden - nachdem alle Pumpensteuerungen getestet waren - die Pumpstrecken in Betrieb genommen. Es stellte sich als besonders schwierig heraus, einen gleichmäßigen Wasserdurchsatz in
jeder Teilstrecke sicherzustellen, immer wieder mussten daher Pumpen abgeschaltet werden, damit die Zwischenbecken nicht überliefen.
Auch das Schlauchmaterial gab hin und wieder der Kraft des Wassers nach und musste ausgetauscht werden.

Um etwa 20.30Uhr wurden alle Einheiten u.a von der Fachgruppe Logistik verpflegt, sodass jeder Helfer sich von dem anstrengenden Aufbau erholen konnte.

Anschließend wurde vom Einsatzleiter Lutz Förster (ZFü Herzogenrath) das Übungsende verkündet und der Rückbau konnte beginnen.

Unsere E-Gruppe konnten ein sehr positives Fazit aus dieser Übung ziehen, auch wenn das Säubern der Kabel in der Folgezeit einige Sonderschichten notwendig machen sollte.

Der neue Tag war bereits 2 Stunden alt, als wir die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt hatten und uns
erschöpft aber um einige Erfahrungen reicher auf den Heimweg machten.

Vielen Dank unseren Helfern für die tatkräftige Mitarbeit!

Dominik Hölscher
Gruppenführer Fachgruppe Elektroversorgung
OV Aachen


Aktuelle Infos

www.juh-aachen.de

Ausbildungsabend bei der Johanniter-Unfall-Hilfe

Seit Mitte 2005 gibt es zwischen der JUH und dem THW einen Vertrag zur
Strategischen Allianz. Das dies nicht nur ein Papier ist beweisen die
JUH Aachen und das THW Aachen immer wieder. Diesmal stand eine
gemeinsame Ausbildungsveranstaltung bei der JUH auf dem Dienstplan.

Am 14.04.2008 haben 20 Helfer an der Ausbildungsveranstaltung der JUH
zum Thema "Umgang und Transport von Verletzten" teilgenommen. Es gab
vier Stationen an denen jeweils kleine Gruppen, bestehend aus JUH und
THW Helfern, ausgebildet wurden.

An der ersten Station wurden die Helfer im Umgang mit Verletzten
ausgebildet Es wurden die KatS Methoden gezeigt und geübt. Viele der
Methoden gehören auch in den Ausbildungsplan des THW. Es war sehr
interessant die Methoden zu wiederholen und ein paar neue zu erlernen.
Es wurde geübt wie man einen Verletzten mit der Trage transportiert,
über Hindernisse trägt, eine Treppe herauf bzw herunter trägt und worauf man dabei achten muss. Wie man einen Helfer ohne Hilfsmittel allein, zu zweit und zu dritt transportiert wurde ebenfalls geübt. Neben der Trage wurde als Hilfsmittel auch ein Dreieckstuch zum Transport von einem Verletzten eingesetzt.

Als nächstes war der Krankentransportwagen an der Reihe. Zu Anfang
wurden die Aufgaben und die Ausstattung des KTW erläutert. Die Helfer
wurden im Umgang mit der Trage ausgebildet und wie eine Vakuummatratze
benutzt wird. Wie man einen Helfer mit der Schaufeltrage aufnimmt wurde nach kurzer Demonstration von den Helfern geübt.

Als drittes stand der Rettungstransportwagen auf dem Programm. Den
Helfern wurden die Ausstattung und die Aufgaben des RTW näher gebracht. Es wurde auf alle Fragen zu dem Fahrzeug ausführlich eingegangen.

Auf der letzten Station wurde das Spineboard präsentiert. Den Helfern
wurde gezeigt, wie man darauf einen Helfer einbindet und wie man mit dem Spineboard einen Verletzten aus einem Fahrzeug bergen kann. Zum Schluss wurde gezeigt wie man einem Verletzten einen Stifneck zur Stabilisierung der Halswirbelsäule anlegt wird.

Gegen 23:00 Uhr war die reguläre Ausbildung vorbei und man hat die
gemeinsame Ausbildung zusammen bei Pizza und Getränken in der Unterkunft der JUH ausklingen lassen.

Zusammenfassend war es eine sehr lehrreiche und interessante Ausbildung. Wir möchten uns herzlich bei der JUH für die sehr interessant gestaltete Ausbildung bedanken und für den gemütlichen Abend.

Wir freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Termin.

Enno Bröring
Ausbildungsbeauftragter
OV Aachen



1800 THWler im Phantasialand

Neuss/Brühl. Am 12.4.2008 trafen sich ca. 1800 THW Helfer aus 87 Ortverbänden, im Phantasialand, um zusammen einen Tag Abseits von Katastrophen, Einsätzen und Übungen zu verbringen.

Geboren wurde die Idee im OV Neuss um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Als die Aktion auch in anderen Ortsverbänden großes Interesse weckte wurde die Aktion erst auf den Landesverband und dann auf ganz Deutschland erweitert.

Sogar aus Hamburg und Stuttgart waren Helfer angereist um einen Tag voller Spaß und Freude zu verbringen.

Am Ende waren sich alle einig: Das muss wiederholt werden.

Text: Martin Dropmann
OV Neuss


Wo sind denn die Aachener?

Auch wir Aachener haben es uns nicht nehmen lassen an diesem Ausflug
teilzunehmen. Das Wetter hat gut mitgespielt, alle Attraktionen sind von uns besucht worden. Besonders für die Jugend war es ein gelungener Tag!

Verena Maaßen
stv. Zugführerin 2.Technischer Zug
OV Aachen


Basis 1 Prüfung am 29.03.2008

Jeder der Helferin oder Helfer im THW werden möchte, muss als erstes die Basis 1 Ausbildung durchlaufen. In der Basis 1 werden den Anwärtern die Grundlagen des THW, der Aufgabenstellung, die Bergungsmethoden und der Umgang mit der Ausstattung in Theorie und Praxis vermittelt.

Am Ende der Basis 1 Ausbildung steht eine Prüfung die in 3 Teile geteilt ist, eine theoretische Prüfung, eine praktische Prüfung und einer Teamprüfung. Diese Prüfungen wurde am 29.03.2008 im Ortsverband Aachen durchgeführt.

Bereits um 07:30 Uhr wurde mit dem Aufbau der Stationen für die Praktische und für die Teamprüfung begonnen. Um 09:00 Uhr, nach Ankunft der Prüflinge und der Prüfer wurde mit der theoretischen Prüfung angefangen. Im Anschluß gingen die ersten Prüflinge zu den Stationen um ihr erlerntes unter Beweis zu stellen.

Gegen 18.00 Uhr war die Prüfung vollzogen und in einem gemütlichen Rahmen mit Getränken, wurde den Anwärterinnen und Anwärtern die Urkunde zur bestandenen Prüfung überreicht. Hier danke ich dem Blockteam der Helfervereinigung Aachen, für die Bewirtung.

Insgesamt waren an dem Tag inklusive der Prüflinge ca. 75 Helfer an der Prüfung beteiligt. Darunter waren die Prüfer, die Stationshelfer, die Versorgungsgruppe, Betreuer die die Prüflinge zur Prüfung begleitet haben und zusätzliche Helfer zur Koordination aus dem OV Aachen. Die zu prüfenden Anwärterinnen und Anwärter kamen aus den Ortsverbänden des gesamten Geschäftsführerbereiches Aachen.

Vielen Dank an die Prüfer die nach Aachen gekommen sind, an die Einheiten des OV Aachen die die Stationshelfer und das Material für die Prüfung gestellt haben. Ebenso möchte ich mich beim Sachbearbeiter Ausbildung der Geschäftsstelle Aachen, Christian Schütze, für die gute Zusammenarbeit bedanken.

Wir gratulieren allen Helferinnen und Helfern die Ihre Prüfungen bestanden haben:
- Laura Offermann (OV STab)
- Joachim Kurz (Tech. Ort.)
- Daniel Weber (Tech. Ort.)
- Hans-Jürgen Zuraszek (Bio. Ort.)
- Sebastian Becker (FGr Log FüTr)
- Stefan Mohl (E-Gruppe)

Wir freuen uns sehr, dass sechs neue Helfer ihren Dienst im OV Aachen leisten und unsere Einheiten verstärken.

Enno Bröring
Ausbildungsbeauftragter
OV Aachen


Horst Tappert geht in Ruhestand

Der hauptamtliche Mitarbeiter der THW-Geschäftsstelle Aachen, Herr Horst Tappert, wurde am 31.03.08 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Horst Tappert kam über seine ehrenamtliche Mitwirkung beim THW-Ortsverband Eschweiler zum Juni 1978 als hauptamtlicher Kraftfahrer und Gerätehandwerker (KGHw) zur THW-Geschäftsstelle Aachen. In dieser Funktion wirkte Horst Tappert über viele Jahre engagiert im Team der THW-Geschäftsstelle Aachen mit.

Nach dem „THW-Urknall“ , d.h. der völligen Neuorganisation des THW mit dem Wegfall der Bergungs- und Instandsetzungszügen und der Schaffung von einheitlichen Technischen Zügen mit variablen Fachgruppen zum 01.01.1995 wurde auch die Struktur des THW in der Fläche deutlich verändert. Aus bisher 26 THW-Geschäftsführerbereichen in NRW wurden zum 01.07.1996 dann 12 neue, annährend groß geschnittene, THW-Geschäftsstellen gebildet. Zum Beispiel wurde im Zuge dessen auch die Geschäftsstelle Düren aufgelöst und deren Zuständigkeitsbereich der THW-Geschäftsstelle Aachen zugeschlagen.

Neben vielen anderen hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen war auch Horst Tappert von der Neustruktur betroffen. Der Arbeitsplatz des Kraftfahrers und Gerätehandwerkers fiel weg. Es gab nur noch eine Stelle als Gerätehandwerker der Geschäftsstelle. Horst Tappert besuchte in der Folge Seminare an der Fachhochschule des Bundes in Brühl, um für die Aufgaben des Bürosachbearbeiters Ausstattung gerüstet zu sein. Sein Arbeitsplatz war jetzt für die nächsten Jahre die THW-Geschäftsstelle in Mönchengladbach.

Zum November 1999 wechselte der Kollege Horst Tappert dann nach Ausscheiden des Bürosachbearbeiters Manfred Neumann wieder zur Geschäftsstelle Aachen, um dort bis zu seinem altersbedingtem Ausscheiden aus dem THW die Funktion des Bürosachbearbeiters Ausstattung wahrzunehmen.

50 Jahre – auf den Tag genau – war Horst Tappert berufstätig. Mit 14 Jahren in die Schlosserlehre gegangen und mit 64 Jahren dann in den wohlverdienten Ruhestand.
Wir danken Horst Tappert für seinen immer zuverlässigen und kompetenten Einsatz – auch wennŽs manchmal etwas turbulent war - und wünschen ihm für die vor ihm liegende Zeit des „Un-Ruhestands“ alles Gute, viel Freude mit seinen Enkeln und vor allen Dingen Gesundheit.

Jochem Brammertz
Ortsbeauftragter
OV Aachen


Aktuelle Infos

Mehr Infos zu den Bergungstauchern und zu deren Ausstattung

Mehr Infos zur Jugendgruppe

THW Jugend Aachen unter Wasser unterwegs

Einmal schwerelos unter Wasser schweben und dabei ganz normal atmen… das wollten die Jugendlichen der THW-Jugendgruppe Aachen mal ausprobieren. Und wozu hat man schließlich eine THW-Bergungstauchergruppe im Ortsverband?!

So wurde am vergangenen Samstag ein „Schnuppertauchen“ für die THW-Jugend Aachen angeboten. 4 Tauchlehrer und Übungsleiter (Hans Priesent, Rene Brandt, Horst Dondorf und Heinz Vonderstein) aus den Reihen der THW-Bergungstaucher Aachen standen bereit, den Jugendlichen das Wissen in Theorie und Praxis zu vermitteln.

Vormittags erfolgte zuerst eine theoretische Einweisung in das Tauchen und in die Handhabung der Tauchgeräte. Videofilme rundeten die Theorieeinweisung ab. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fuhr man mit den Einsatzfahrzeugen der Taucher und der Fachgruppe Ortung zur Gallwitzkaserne ins dortige Schwimmbad. Das große Hallenbad bot ideale Voraussetzungen für die Durchführung der Übungen. Während der 3-stündigen Nutzungszeit wurden die Jugendlichen einzeln in das Tauchen mit Presslufttauchgerät eingewiesen und konnten erste Erfahrungen unter Wasser sammeln. Auch Ortsbeauftragter Jochem Brammertz schaute bei dieser besonderen Veranstaltung vorbei und überzeugte sich von dem besonderen Engagement sowohl der THW-Jugend wie auch der Taucher.

Parallel zu den Übungen der Jugendgruppe nutzte die restliche Mannschaft der THW-Bergungtaucher die Gelegenheit und übte in der Schwimmhalle unter der Leitung von Joachim Mülly den Umgang mit besonderen Ausstattungsgegenständen wie z.B. der drahtlosen Unterwasserkommunikation in Verbindung mit Vollgesichtstauchmasken.

Leider viel zu schnell ging die Zeit um und es hieß aufräumen und einpacken.

Nach der Rückkehr in die THW-Unterkunft mussten alle Mann mit anpacken, um die umfangreiche Tauchausstattung zu pflegen und weg zu räumen.

Zum Abschluss des Tages erhielt jeder Junghelfer aus der Hand von Heinz Vonderstein, Gruppenführer der THW-Bergungtaucher Aachen, eine Teilnahmeurkunde als Erinnerung an das Schnuppertauchen.

Wolfgang Friebe
Bergungstaucher und Tauchlehrer
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen

Liebe Kameraden der Bergungstauchergruppe Aachen, Ich möchte mich für Eure Mühen, vor und während des Schnuppertauchens für die Jugendgruppe, ganz herzlich bei Euch bedanken. Es war mit Sicherheit eine Erfahrung und ein Erlebnis für die Jungs, die sie so schnell nicht mehr vergessen werden. Nochmals herzlichen Dank!

Jochem Brammertz
Ortsbeauftragter

Aktuelle Infos

www.thw-taucher.de.

www.tauchwolly.de

Seite der Bergungstaucher Aachen und deren Ausstattung

THW-Bergungstaucher auf der Elsaßstrasse im Einsatz

Die THW-Bergungstaucher des Ortsverbandes Aachen waren jetzt zu einer ungewöhnlichen Hilfeleistung im Stadtgebiet Aachen unterwegs.

Durch einen technischen Defekt in der Löschwasserzisterne des künftigen EDEKA-Centers in der Elsaßstraße (ehemalig Wal Markt) strömte dort permanent Wasser in den Großbehälter. Um die Schadenbehebung von außen durch eine Fachfirma durchführen zu können war die Lokalisation des Wassereinlaufbereiches erforderlich.

Mit 6 Helfern rückte am späten Nachmittag ein Teil der Bergungstauchereinheit unter Leitung von Taucheinsatzführer Wolfgang Friebe zur Einsatzstelle aus und begann mit der Erkundung sowie der unabdingbaren Risikoanalyse vor dem eigentlichen Einsatz in dem geschlossenen Wasserreservoir. Nach entsprechenden Vorbereitungsmaßnahmen stieg der Taucher Sönke Rath, abgesichert durch zwei Sicherungstaucher, durch das enge Einstiegsloch in die Zisterne ein. Nach der Erkundung des runden Wassergroßbehälters führte er dann in der Zisterne mit einer Leine Messungen zur anschließenden überirdischen Bestimmung der Lage des Einlaufbereiches durch.

Bei trübem Wasser mit sehr geringer Sicht, wurde die gestellte Aufgabe in vollem Umfang erledigt.

Bericht:
Jochem Brammertz
Ortsbeauftragter
OV Aachen

Fotos:
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen



Aktuelle Infos

www.thw-eschweiler.de

www.thw-ov-huertgenwald.de

www.thw-stolberg.de

www.thw-alsdorf.de

Sturmtief „Emma“- Transportaufgabe für die Fachgruppe Logistik

Ausgelöst durch eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes wurde der Ortsverband Aachen am Freitagnachmittag in erhöhte Rufbereitschaft gesetzt. Die Nacht zum Samstag verlief für das THW Aachen trotz des heftigen Regens und Orkanböen ruhig. Erst am Samstagmittag kam die Fachgruppe Logistik mit einer Transportaufgabe zum Einsatz. Es ging darum die im Ortsverband vorgehaltenen Sandsäcke zu einer Einsatzstelle in Würselen zu befördern.

Der dort neu gebaute „Recker Park“, ein mehrteiliges Gebäude mit Einzelhandelsgeschäften, hatte „ Emma“ vereinzelt nicht standgehalten. Ein Fassadenteil des Gebäudes wurde durch die Wucht der Sturmböen nach außen gedrückt. Zur ersten Sicherung kam hier ein Kran zum Einsatz der mit seinem Ausleger das herausgedrückte Teil stabilisierte. Zur endgültigen Absicherung wurde durch den leitenden Ortsverband Alsdorf der Ortsverband Hürtgenwald mit seinem ASH (Abstützsystem Holz) nachgefordert. Nach kurzer Anrückzeit wurde die beschädigte Wand fachgerecht durch die Helfer mit ihrem System gesichert.

Ein weiteres Schadensbild bot sich auf den Dächern des Gebäudes. Hier hatten sich vereinzelt die Randabdeckungen und große Styroporteile gelöst und wurden durch die Sturmböen in den Einfahrtsbereich des „Parks“ geweht. Aufgrund dieser Gefahren hatte man kurzerhand die anliegenden Geschäfte geschlossen um eine Gefährdung der Bevölkerung auszuschließen. Die Helfer des OV Alsdorf und der Kameraden der Feuerwehr befestigten bzw. entfernten anschließend die gelösten Dachteile. Die restliche ca. 200m lange Dachumrandung sowie Teile des Daches sicherte man im nächsten Zug mit ca. 1500 Sandsäcken gegen weiteres wegfliegen.

Im Einsatz waren die Ortsverbände Aachen, Alsdorf, Stolberg, Eschweiler, Hürtgenwald mit zeitweilig bis zu 50 Helfern. Einsatzende vor Ort war gegen 18.00 Uhr.

Bericht: Frank Jammers
Einheitsführer Logistik
OV Aachen

Fotos: Simon Tiffert
BÖH OV Alsdorf



Tief „Emma“ droht mit schweren Sturmböen

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 130 Stundenkilometern. In der Nacht zum Samstag und am Samstag ist mit Sturm im gesamten Bundesgebiet zu rechnen. Die Einsatzoptionen des THW bei Stürmen und deren Folgen umfassen das Beseitigen von umgestürzten Bäumen, Sicherungsmaßnahmen an beschädigten Gebäuden, Deichverteidigung und vieles mehr. (Stand: 29. Februar)

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THW-Einsatzoptionen bei Sturmfluten
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THW-Einsatzoptionen bei Orkan
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THW


Bau des neuen Ausbildungs- und Übungsgeländes Elektro (Teil 3)

Am 23. Februar 2008 konnten bei schönem sonnigen Wetter die Tiefbauarbeiten auf dem Gelände beginnen. An diesem Tag sollte ein Kabelgraben entlang der Fahrzeughalle (ca. 1m tief) erstellt werden. Die Fachgruppe Räumen aus Eschweiler hatte ihre Hilfe zugesagt und war mit ihrem Anbaubagger ideal für die Erstellung des Kabelgrabens
geeignet.

Anfänglich gestaltete sich die Arbeit für den Bagger als sehr schwierig, da immer wieder große Beton- oder Stahlteile im Boden lagen, die offenbar bei der Umnutzung der Liegenschaft nicht entfernt wurden. Nach etwa 10m besserte sich aber die Situation im Boden und der Anbaubagger kam immer besser voran, sodass um ca. 16:30Uhr der gesamte Graben von fast 50m Länge ca. 1m tief und ca. 35cm breit ausgehoben war.

Im nächsten Schritt kann also das Erdkabel (4x150qmm) eingelegt werden, dass wir freundlicherweise als Spende von den Stadtwerken Düsseldorf erhalten haben.

Auch hier gilt der Dank an die Kameraden aus Eschweiler, die mit den anfänglich sehr zähen Bedingungen gut zurecht kamen und uns m weiteren Verlauf des Tages mit der wohl auch an diesem Tag gewonnenen Erfahrung routiniert und tatkräftig geholfen haben.

Dominik Hölscher
Gruppenführer Fachgruppe Elektroversorgung
OV Aachen


Aktuelle Infos

Anzeige aus der Aachener Zeitung Helmut_Martin.pdf (207 kB)

Das Technische Hilfswerk trauert um seinen langjährigen Helfer und ehemaligen Ortsbeauftragten für Aachen

Helmut Martin

† 23.02.2008

1958 kam er mit 16 Jahren als ehrenamtlicher Helfer zum 1952 gegründeten Aachener THW und war von Beginn an mit großem Engagement für dessen Weiterentwicklung tätig. Beim Aufbau des Luftschutzhilfsdienstes Anfang der sechziger Jahre war er an führender Stelle als Bereitschaftsführer überörtlich aktiv. 1976 übernahm er als Ortsbeauftragter die Führung des THW-Ortsverbandes Aachen und 1979 zugleich das Amt des Kreisbeauftragten.
1982 wurde er fachtechnischer Einsatzleiter bei der Stadt Aachen
und musste deshalb seine THW-Ämter niederlegen. Helmut Martin war aber weiterhin im THW sehr aktiv und brachte sein Fachwissen ein. Bei vielen Einsätzen im In- und Ausland war er an führender Stelle zu finden. Für seine Verdienste wurde er mit dem THW-Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Helmut Martin wurde im THW geschätzt und geachtet. Sein Tod macht uns alle sehr betroffen und wir trauern mit seiner Familie. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Jochem Brammertz
Ortsbeauftragter

Wolfgang Friebe
Geschäftsführer

Helmut Vanicek
1. Vorsitzender THW-Helfervereinigung

Aktuelle Infos

OV Übach-Palenberg

OV Düsseldorf

OV Duisburg

Geschäftsstelle Oipe

Feuerwehr Düsseldorf

JUH Düsseldorf

Stadtwerke Düsseldorf

Bundespolizei Düsseldorf

3. Treffen der Elektro-Fachgruppen 2008 in Düsseldorf

Das diesjährige dritte Treffen der drei Elektro-Fachgruppen aus Aachen, Übach-Palenberg und Düsseldorf fand im Ortsverband Düsseldorf statt. Anders als in den letzten beiden Jahren begann das Treffen bereits am Freitag abend um 19.00Uhr. Zusätzlich war in diesem Jahr die E-Gruppe aus Duisburg eingeladen. Die Helfer aus den vier Ortsverbänden konnten am Abend in zwei Gruppen je nach Kenntnisstand sich mit der Netzersatzanlage (NEA) vertraut machen bzw. das Parallelschalten zweier 200kVA-Aggregate einstudieren.
Um 21:30Uhr war dieser Übungsteil beendet und nach dem Abendessen war noch etwas Zeit, die neuen Helfer der Gruppen kennenzulernen und
Erfahrungen auszutauschen.

Am Samstag startete der Tag um 07:00 Uhr mit der Abfahrt von der Unterkunft zur Bergischen Kaserne am Stadtrand von Düsseldorf.
Hier trafen auch weitere Einheiten (FG Logistik, FG Beleuchtung, sowie Einheiten der Feuerwehr und der Johanniter Unfallhilfe) Düsseldorf ein.
Diese weiteren Einheiten sollten den Rahmen für einen Teil der Aufgaben an diesem Tag stellen. Als Verbindungsperson der örtlichen Stadtwerke Düsseldorf begleitete der sog. Gefahrenabwehrbeauftragte die Übung und für die Partnergeschäftsstelle der E-Gruppen (GSt. Olpe) traf der zuständige Sachbearbeiter ein.

Zunächst stand das Thema "Aufbau einer Erdung" auf dem Programm. Hier wurden insbesondere die neuen E-Gruppenhelfer in die Thematik
eingeführt. Anschließend konnte an zwei Stellen eine Erdungsanlage mit Hilfe der Schrauberder aufgebaut und Eingemessen werden. Das Thema Messtechnik sowie der Umgang mit den VDE-Messgeräten konnte somit direkt am praktischen Beispiel geübt werden.

Nach dem Frühstück wurden 4 Aufgabenteile vorgegeben:
1) Versorgung einer Netzstation auf dem Kasernengelände mit zwei NEA
2) Aufbau einer Energieverteilung für die Logistik sowie einen Behandlungsplatz (auf dem Kasenengelände) und Speisung durch eine NEA.
3) Notstromversorgung der Feuerwehrleitstelle in der Innenstadt von Düsseldorf mit einer NEA
4) Notstromversorgung einer Niederlassung der Bundespolizei mit einer NEA

Es wurden die Helfer aus den vier E-Gruppen gemischt und je ein Gruppenführer übernahm eine Teilaufgabe.

In meinem Zuständigkeitsbereich lag die Versorgung der Feuerwehrleitstelle. Hier konnte mit Hilfe der Einspeisekabel die Verbindung zwischen NEA und der Gebäudehauptverteilung über eine speziell dafür errichteten Einspeisepunkt hergestellt werden. Anschließend konnte die Notstromversorgung aufgenommen werden, nachdem der Ausfall des öffentlichen Stromnetzes durch Abschalten simuliert worden war. Die Übernahme funktionierte einwandfrei. Nach Rückkehr (Wiederzuschalten) der öffentlichen Stromversorgung konnte diese Übung erfolgreich beendet und das verwendete Material wieder verlastet werden.

Wie verabredet, traf um ca. 14.00Uhr ein PKW der Logistik ein, um uns zu verpflegen. Wir konnten dazu die Räumlichkeiten der FW-Leitstelle nutzen und während des Essens die Eindrücke mit den Kameraden der Feuerwehr vertiefen.

Anschließend fuhren wir zurück zur Kaserne, wo die Logistik der Feuerwehr Düsseldorf die Aggregate wieder betankte und so die Einsatzbereitschaft wieder herstellte.

Nach dem Abschiedsfoto traten alle Einheiten die Heimreise an und so erreichten wir um etwa 17:30Uhr die Unterkunft in Aachen. Kurze Zeit später war auch hier die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
Wir bedanken uns für die Organisation des Übungswochenendes bei den Gastgebern aus Düsseldorf und freuen uns auf das Treffen im nächsten
Jahr, das dann wieder in Aachen stattfinden soll.

Dominik Hölscher
GrFü Fachruppe Elektroversorgung
OV Aachen

Bau des neuen Ausbildungs- und Übungsgeländes Elektro (Teil 2)

Mit Unterstützung der Fachgruppe Räumen aus Nörvenich konnte am 02. Februar 2008 das Gelände planiert werden.

Ungünstigerweise hatte es in der Nacht zuvor geschneit, sodass sich die Arbeiten in dem tief durchnäßten Boden schwierig gestalteten.
Dennoch gelang es die noch vorhandenen Unebenheiten weitgehend zu glätten, Baumstümpe herauszuziehen, einen Stahlmast umzulegen und verbliebene Betonteile von dem Gelände zu entfernen.

Zwei Gartenhäuser mußten ebenfalls vom alten Standplatz weichen. Diese wurden mit der Palettengabel an einen provisorischen Ort verbracht.

Am Nachmittag konnte dann noch ein Kiesbett hinter unserem zukünftigen Holzlager angelegt werden, über dem dann der Baucontainer der Ortung seinen endgültigen Standplatz finden sollte. In einer Gemeinschaftsaktion zwischen den Ladekränen aus Jülich und Aachen konnte anschließend dieser Baucontainer plaziert werden. Anschließend war es schon dunkel geworden und das Aufräumen dauerte noch einige Zeit.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Kameraden aus Nörvenich für die tatkräftige Unterstützung, die uns beim Bau des Geländes sehr weitergeholfen hat.

Ebenfalls einen schönen Gruss an die Kameraden aus Jülich, die uns am Nachmittag wiederum den Ladekran zur Verfügung gestellt haben sowie vielen Dank an den Zugtrupp des 1.TZ, der insbesondere beim Aufräumen helfend zur Stelle war.

Dominik Hölscher
Gruppenführer Fachgruppe Elektroversorgung
OV Aachen

Einsatz nach LKW-Unfall und verlorener Ladung ; HundeleckerlieŽs

Am 09. Februar 2008 wurden um 06:45 Uhr die DME (Digitale Melde-Empfänger) des 2.Technischen Zug, Ortsverband Aachen, ausgelöst

Auf der BAB 44 ist am vorherigen Abend um 20:48 ein Sattelzug in der Ausfahrt zur A4 umgestürzt und hatte die Ladung verloren.
In Hunderten kleinen KartonŽs lagen etliche Tonnen Hundefutter LeckerlieŽs sowie Katzenfutter verteilt auf der Fahrbahn.

Um 07:15 konnte eine Bergungsgruppe ausrücken.
Zuvor wurde die Unfallstelle vom Stellvertretenden Ortsbeauftragten Cornel Scholl und Gruppenführer Oliver Sipply ausreichend erkundet.

Die Aufgabe des THW bestand in der Sicherstellung der noch verwendbaren Ladung. Per Hand mussten die Kartons in in zwei bereitgestellte Container gestapelt werden. Da sehr viel unbrauchbar war wurde diese Ware direkt von einer Kehrmaschine der Straßenmeisterei aufgenommen.

Nach knapp drei Stunden war die Arbeit getan, um 11:00 die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und die Helfer fuhren nach Hause frühstücken.

Hier noch ein Artikel aus dem "Super Sonntag" vom 10.02.2008

Markus Kalf
Zugführer 2. Technischer Zug
Ortsverband Aachen



Aktuelle Infos

www.juh-aachen.de

Gemeinsame Einsatzübung des THW und der Johanniter

Am Freitag den 08.02.2008 stand für den 1. Technischen Zug (TZ) des THW Aachen wieder einmal eine Nachtübung an. Bereits im Februar des Vorjahres wurde eine solche Übung statt dem üblichen Ausbildungsdienst veranstaltet.

Dieses Jahr konnte mit Hilfe der Geschäftsstelle Aachen ein altes belgisches Kasernengelände in Düren für die Übung gewonnen werden. Nach einer ausführlichen Erkundung einige Tage vor der geplanten Übung durch den Ausbildungsbeauftragten und Zugtrupp des ersten Zuges, konnte die genaue Übungsplanung nun beginnen.

Neben den beiden Bergungsgruppen und dem Zugtrupp des 1.TZ nahmen auch Teile der Johanniter Einsatzeinheit Aachen an der Übung teil. Nach gemeinsamer Verbandsfahrt Richtung Düren war es die Aufgabe der Bergungsgruppen des THW die Verletzten, dargestellt durch Helfer der Jugendgruppe und der Basis 1, zu bergen. Diese wurden zuvor vom Jugendgruppenleiter und dem Ortsbeauftragten entsprechend geschminkt.

Neben schwerem Gerät wie Aufbrechhammer und Kettensäge kamen dabei auch Techniken wie die der schiefen Ebene zum Einsatz. Anschließend wurden die Verletzten durch die Johanniter auf dem eigens eingerichteten Behandlungsplatz entsprechend versorgt und behandelt.

Nach einem Mitternachtsessen und dem anschließenden Rückbau, begann um ca. zwei Uhr morgens die Rückfahrt Richtung Aachen. Alles in allem kann diese Übung als wertvolle Erfahrung bewertet werden, bei der neben vielen positiven auch einige verbesserungswürdige Aspekte zu Tage traten.

Christian Rottländer
Zugtrupp 1. Technischer Zug
OV Aachen

Traditionelles Fischessen am Aschermittwoch im Block 16

Am diesjährigen Aschermittwoch stand für den Ortsverband (OV) Aachen wieder einmal das traditionelle Fischessen an. Dieses fand, wie die Jahre zuvor, im Gemeinschaftsraum Block 16 II statt. Neben allen Helferinnen und Helfern des Ortsverbandes Aachen waren auch alle Mitglieder der THW-Helfervereinigung Aachen eingeladen. Diese Einladung galt ebenso für befreundete Organisationen und die Familien der Helfer. So waren neben einer großen Anzahl THWler auch eine Delegation der Johanniter Einsatzeinheit Aachen und einige Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aachen - Brand dabei.

Bei leckerem Backfisch und lockerer Musik entwickelte sich schnell ein geselliges Besammensein, bei dem nicht nur die Erfahrungen der vergangenen Karnevalstage zu Sprache kamen, sondern auch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Organisationen gefachsimpelt wurde.

Veranstaltet wurde das Fischessen, bei dem knappe 70 Portionen Backfisch verzehrt wurden, vom Blockteam des OV Aachen. Insgesamt kann man sagen, dass es wieder einmal ein großer Erfolg war und nächstes Jahr bestimmt wieder stattfinden wird.

Christian Rottländer
Zugtrupp 1. Technischer Zug
OV Aachen

Aktuelle Infos

www.karnevalinaachen.de

Logistik Versorgung meets Karnevalsprinz Frank II – Erbsensuppenessen für einen guten Zweck

Am Freitag den 25.1.2008 unterstützte die Fachgruppe Logistik des OV Aachen den Aachener Karnevalsprinzen-Frank II Prömpeler- bei einer Veranstaltung der besonderen Art. Seine Session steht unter dem Motto:

„ Vür klammere Öcher Jecke – för Kenger dr Dösch ze decke“
(„Wir klammern die Aachener Jecken, um den Kindern den Tisch zu decken“)

Zum Einzug des Prinzen und seines Hofstaates in den Quellenhof initiierte er am Freitagmittag vor der Rotunde des Aachener Elisenbrunnens ein kostenloses Erbsensuppenessen. Ermöglicht wurde diese Aktion auch durch die Unterstützung eines Aachener Krankenhauses die gut 160 Liter selbst gemachte Erbsensuppe spendete. Diese wurde dann durch die Köche des OV Aachen in ihrer Feldküche (FKH) „verfeinert“, erhitzt und zusammen mit einem Brötchen an die Aachener Bevölkerung verteilt.

Die Aachener Bürger dankte es ihrem Prinz Frank II mit einer Spende für die Aktion
„ Aachener Kindern den Tisch decken“.
Diese Hilfsaktion wurde 2006 von der AZ (Aachener Zeitung) ins Leben gerufen.

Obwohl er an diesem Mittag ein sehr gefragter Mann war ließ es sich unsere Prinz nicht nehmen selber auch mal in der Suppe zu rühren.

Gegen 14.45 Uhr bestieg Frank II mit seinem Hofstaat dann einen alten Feuerwehr-Oldtimer um den Weg durch die Stadt zur „Residenz“ Quellenhof anzutreten. Eskortiert wurde er hierbei durch eine Abordnung der Aachener Stadtreiter.
Nachdem dann auch kurze Zeit später die letzte Suppe ihren Weg zu den Aachener Bürgern gefunden hatte konnten wir mit der Grobreinigung und dem Abbau unseres Verpflegungsplatzes beginnen. In der Unterkunft wurde dann noch die gebrauchte Ausstattung gereinigt sodass auch wir gegen 18.00 Uhr in den Feierabend gehen konnten.

Bedanken möchte ich mich nochmals bei unserer OV Köchin U. Ortmanns für die tatkräftige Unterstützung. Ein weiterer Dank gilt Herrn Helmut Koch, der uns freundlicherweise die Bilder zur Verfügung gestellt hat!

Wir wünschen Prinz Frank II und seinem Hofstaat noch eine tolle Session und für Rosenmontag viel Sonnenschein!

In diesem Sinne…

Oche Alaaf

Bericht: Frank Jammers
Führer der Fachgruppe Logistik
OV Aachen

Bilder: Helmut Koch
(www.karnevalinaachen.de)



Bau des neuen Ausbildungs- und Übungsgeländes Elektro (Teil 1)

Am Samstag, 09. Januar 2008 starteten die Arbeiten für das neue Ausbildungs- und Übungsgelände des OV Aachen. Das Gelände, das hinter der Fahrzeughalle einen fast keilförmigen Grundriss hat, soll
demnächst von den Fachgruppen Elektroversorgung sowie in Teilen auch von den Fachgruppen Infrastruktur für die Ausbildung und Übungen genutzt werden.

Bislang war der Bereich von einer Vielzahl unkontrolliert gewachsener Sträucher und Bäume überwuchert.
Etliche Baumaterialien, im Wesentlichen Steine, sowie eine ausgediente Übungsröhre der Fachgruppe Ortung waren in dem Dickicht nicht mehr sichtbar. Ein Bauwagen, der als Materiallager dient, sowie ein Wasserbecken sollten weichen.

Die Bergungsgruppen des 1.TZ hatten der Fachgruppe Elektroversorgung ihre Unterstützung zugesagt und traten fast in Gesamtstärke an. Insgesamt arbeiteten somit 24 Helfer den ganzen Tag lang tatkräftig und zielorientiert zusammen. Ein Teil der Helfer sorgte für den Freischnitt der Baumaterialien, das Verladen des Grünschnitts
sowie dessen Abfuhr mit Hilfe des Kippers der FGr Log.
Weitere Helfer begannen mit dem Beschneiden der Bäume und Stäucher, während die übrigen Helfer den Bauwagen für das Verladen und Umsetzen vorbereiteten. Alle darin und daneben gelagerten
Materialien mussten vorher an den neuen (zunächst provisorischen) Platz geschafft werden. Zur Unterstützung wurde uns bereits tags zuvor der LKW mit Ladekran der FGr Wassergefahren aus
Jülich zur Verfügung gestellt.

Nachdem zwei LKW-Ladungen Grün- und Strauchschnitt entsorgt worden waren, sollte am Nachmittag der Bauwagen umgesetzt werden und dieser dazu zunächst auf den Kipper verladen werden. Wie auf den
Bildern zu sehen, konnte mit Hilfe der beiden Ladekräne diese etwas spektakuläre Aktion durchgeführt werden. Am provisorischen Platz neben dem Block 16 wurde der Bauwagen dann in gleicher Weise
wieder abgeladen. Den endgültigen Platz wird der Bauwagen hinter dem Holzlager finden, wenn der dort lagernde Bodenaushub weggeräumt ist.

Vielen Dank an alle Helfer für die sichtbar erfolgreiche Mithilfe. Ein besonderer Dank auch an die
Bereitstellung des Ladekrans nach Jülich.

Dominik Hölscher
Gruppenführer Fachgruppe Elektroversorgung
OV Aachen

Aktuelle Infos

Pressebericht AN 31.12.07.pdf (322 kB)

THW Aachen unterstützt die Feuerwehr

Am 29.12.2007 wurde das THW Aachen gegen 00.30 Uhr, durch die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Aachen alarmiert.

Auf dem Gut „Kleine Gasse“ das am Soerser Weg, Ecke Berensberger Straße liegt, brannte eine Strohmiete. Die Berufsfeuerwehr sowie Löschzüge der freiwilligen Feuerwehren waren mit ca. 50 Mann vor Ort.

Nach Absprache zwischen dem Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Aachen und dem THW-Ortsbeauftragten, stand unsere Aufgabe fest. Die Einsatzstelle sollte großflächig ausgeleuchtet werden. Daraufhin wurde die Fachgruppe Elektroversorgung zur Einsatzstelle gerufen.

Unter der Leitung von Rainer Haas (Zugführer 1. Technischer Zug) wurden Powermoon, Aggregate und Kabel verbaut, so dass die gesamte Einsatzfläche hell erleuchtet war.

Da sich die Nachlöscharbeiten aufwändig gestalteten, dauert dieser Einsatz bis in die Morgenstunden.

Jochem Brammertz
Ortsbeauftragter
OV Aachen

Fotos:
Sebastian Brammertz
Junghelfer Jugendgruppe
OV Aachen


Aktuelle Infos

www.thw-taucher.de.

Mehr zu den Bergungstauchern und ihrer Ausstattung

Erkundungstauchgang in der Wehebachtalsperre

Die Kameraden der THW-Bergungstauchergruppe Aachen führten ihren letzten Übungstauchgang im Jahr 2007 in einem besonderen Gewässer durch.

Die Wehebachtalsperre, drittgrößte Talsperre in der Eifel im Tal des Wehebaches, 2 km oberhalb von Stolberg gelegen, war das Ziel der Aachener Taucher am Samstag, 29.12.07.

Diese Talsperre, in den Jahren 1977 bis 1981 erbaut, erfüllt folgende Aufgaben: Hochwasserschutz vor allem des Wehe- und Indetales, Trink- und Brauchwasserbereitstellung, Niedrigwasseraufhöhung. Eine wassersportliche Nutzung ist nicht gestattet, da aus der Talsperre Trinkwasser für den Aachener Raum gewonnen wird.

Um für eventuelle Einsatztauchgänge gewappnet zu sein, führten die THW-Taucher zur Gewinnung der Ortskunde in Abstimmung mit dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER) einen Tauchgang in dem kalten Gewässer – die Temperatur betrug 4 Grad Celsius – durch. Unterstützt wurden die THW-Taucher durch den Talsperrenverwalter des WVER, Herrn Prost, der mit dem dortigen Elektroboot den umweltfreundlichen Transport der Taucher zur Tauchstelle übernahm und auch die Einweisung der THW-Kräfte in der Örtlichkeiten durchführte.

Ein heißer Kaffee in den Betriebsräumen des WVER an der Staumauer der Talsperre rundete diese Ausbildungsmaßnahme ab.

Wolfgang Friebe
Bergungstaucher und Tauchlehrer
OV Aachen und
Geschäftsführer
GFB Aachen

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Mehr Fotos auf der THW Foto Website Markus Kalf 2.TZ OV-Aachen

Weiße Weihnachten für die Kinder in Maria im Tann

Vorgeschichte; Der Sender RTL mit der Sendung Explosiv, versucht jedes Jahr zur Weihnachtszeit ausgewählten Personen einen Wunsch zu erfüllen. In diesem Jahr fiel die Auswahl auf das Kinderheim Maria im Tann in Aachen. Die Kinder hatten den Wunsch geäußert, einmal weiße Weihnachten zu erleben. Dies griffen die Redakteure auf und versuchten diesen Wunsch zu erfüllen.

Am 20.12. kam die Anfrage seitens RTL an das THW in Aachen, diese Aktion zu unterstützen. Seitens des THW wurde die Hilfe zugesagt.

Nach einer Ortsbesichtigung in Maria im Tann mit dem Heimleiter, RTL und dem THW konnte in der Nacht zum 24.12. der Wunsch der Kinder in Erfüllung gehen.

Der benötigte Schnee kam aus der Gemeinde Samerberg Greinbach in der Nähe vom Chiemsee. Dort liegt jedes Jahr bis zu 80 cm Schnee zur Weihnachtszeit. Der Schnee wurde am 23.12. morgens durch Bagger verladen, insgesamt 35 Tonnen. Die Spedition spendete noch zehn Bobs, die ebenfalls mit dem LKW nach Aachen kamen.

Ebenfalls am 23.12. um 18.00 Uhr trafen sich die 35 freiwilligen Helferinnen und Helfer darunter auch ein Teil unserer Jugendgruppe aus dem Ortsverband Aachen in der Unterkunft und packten Schaufeln sowie Schubkarren ein. Um 18.30 Uhr fuhr der Konvoi los Richtung Maria im Tann um sich dort mit der Fachgruppe Räumen aus dem Ortsverband Eschweiler zu treffen.

Nach einigen Dreharbeiten mit RTL, z.B. Anfahrt mit den THW-Fahrzeugen, Aufbau der Beleuchtung usw. traf gegen 23.00 Uhr der LKW mit dem Schnee ein.

Unter der Bauleitung von Frank Jammers (Führer der Fachgruppe Logistik) wurde der angelieferte Schnee mit Radlader und viel schweißtreibende Handarbeit der Helferinnen und Helfer zu einer 100 Meter langen Rodelbahn verbaut.

Gegen 22.30 Uhr brachte die OV-Köchin Ursela Ortmanns mit ihrem Team eine frisch zubereitet Gulaschsuppe und Warmgetränke. Bei den nasskalten Wetterverhältnissen genau das richtige.

Gegen 01.30 Uhr konnte die erbaute Rodelbahn durch einige Junghelferinnen und Junghelfer getestet werden. Als Abschluss wurde seitens der OV-Küche noch Glühwein angeboten, was noch zu einer geselligen Runde führte.

Die gesamte Aktion wurde von RTL begleitet und mit Kameras festgehalten. Am 27.12. um 18.00 Uhr wurde eine fünfminütige Reportage darüber in der Sendung Explosiv ausgestrahlt.

Durch diese Ausstrahlung konnten auch wir die Freude der Kinder über die Rodelbahn sehen.

Wenn viele bereit sind mitzumachen, können Träume wahr werden!

Jochem Brammertz
Ortsbeauftragter
OV Aachen

Fotos:
Markus Kalf
Zugführer 2. Technischer Zug
OV Aachen


Nun sind sie Funk-fit

12 THW-Helfer und 3 THW-Helferinnen aus dem Geschäftsführerbereich (GFB)Aachen absolvierten erfolgreich den Lehrgang „Sprechfunker im THW“. Die Teilnehmer kamen aus Aachen (10), Eschweiler (3) und aus Nörvenich (2). Der 24 Ausbildungsstunden umfassende Lehrgang versammelte die Helfer an drei Samstagen in der Unterkunft des OV Aachen. Durchgeführt wurde der Lehrgang durch den Bereichsausbilder Sprechfunk Gerhard Escherich, (OV Aachen), zeitweise unterstützt durch David Clermont, Bereichsausbilder in der Fachgruppe FK des OV Jülich.

Der erste Tag umfasste die Lehrgangsthemen Aufgaben der Sprechfunker im THW, die Kommunikations-Ausstattung, Führungsstrukturen und Sprechfunkverkehrskreise, gesetzliche Grundlagen, Betriebsabwicklung, technische und physikalische Grundlagen wie Frequenzen, Wellenlängen und –ausbreitung.

Am zweiten Samstag machten sich die Teilnehmer am Vormittag im Rahmen der Gerätekunde ausgiebig mit den im THW verwendeten Funkgeräten, deren Stromversorgung und den verschiedenen Antennen und deren Bedienung vertraut. Am Nachmittag folgte praktische Nachrichtenübermittlung, es wurden Sprechfunkverkehrskreise, Betriebswörter und Buchstabiertafel theoretisch und praktisch erarbeitet sowie Betriebsunterlagen und Grundsätze der Betriebssprache behandelt.

Der letzte Lehrgangstag begann mit dem Thema Kartenkunde. Im Einsatzfall muss der Funker in der Lage sein, genaue Angaben über seinen Standort zu machen oder Einheiten präzise einzuweisen. Mit Hilfe topographischer Karten und Planzeiger hatten die Teilnehmer in Gruppenarbeit die Aufgabe, bestimmte Punkte auf der Karte nach Koordinatenangaben zu finden, was auch gut klappte.

Danach startete die abschließende Sprechfunkübung. Nach einer Wiederholung der Grundsätze für die Durchführung des Sprechfunkverkehrs wurden die Teilnehmer in fünf Teams aufgeteilt und jedes Team bildete eine Sprechfunkstelle. Die Teams verteilten sich im Gelände und richteten sich mit ihren Funkgeräten häuslich ein.

Drei Stunden lang, nur unterbrochen von einer kurzen Mittagspause, herrschte reger Funkverkehr. Jedes Team hatte eine Anzahl vorbereiteter Funksprüche erhalten, die in einer festgelegten Reihenfolge nach den Regeln des Sprechfunkverkehrs abgesetzt wurden. Dabei mussten von den Stationen die Funksprüche mitgeschrieben und die Betriebsunterlagen geführt werden. Auch Kanalwechsel gehörten zum Übungsablauf.

Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen gaben sich große Mühe, nach anfänglichen Schwierigkeiten vor allem bei der Übermittlung schwieriger Wörter verlief die Übung zügig und zum Ende fast professionell. So konnte die letzte Meldung noch vor dem festge-legten Übungsende übermittelt werden.

Nach dem Ausfüllen der Fragebögen für die Lernerfolgskontrolle schloss der Lehrgang mit der Überreichung der Teilnehmerurkunden ab. Alle Teilnehmer haben ihn erfolgreich bestanden, es hat ihnen Spaß nach eigenen Angaben gemacht und der GFB Aachen hat 15 ausgebildete Sprechfunker mehr

Gerhard Escherich
Bereichsausbilder Sprechfunk
OV Aachen


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