Technisches Hilfswerk
Ortsverband Aachen
Eckener Str. 52
52078 Aachen



Telefon 0241-9209336
Fax 0241-9209337
Email: info@thw-aachen.de

 
 

Technische Ausbildung zum Gemeinwohl

Im Rahmen einer Technischen Ausbildung hat der 1.Technische Zug (TZ) des Ortsverband Aachen zwei Drehkreuze und einen Stahlträger im Naturschutzgebiet Brand beseitigt.

Die Einbetonierten Objekte wurden sachgerecht mit dem Brennschneidgerät und der Säbelsäge entfernt.

Für das Naturschutzgebiet und die Helfer des 1.TZ eine sehr gute Sache.




Bericht:
Jörn Strauch
Gruppenführer B1
1.Technischer Zug

Bilder:
Peter Retterath
B2 1.Technischer Zug

beide Ortsverband Aachen


Ehrenzeichen in Silber für THW Helfer Markus Kalf

Am 7. April 2017 wurde unserem THW Helfer Markus Kalf im Ortsverband (OV) Aachen das Ehrenzeichen in Silber durch den Landesbeauftragten THW-NRW Dr. Schliwienski verliehen.

Unser Kamerad Markus, verpflichtete sich am 25. Januar 1982 als freiwilliger Helfer im THW-Ortsverband Aachen.
Dort wurde er als Kraftfahrer und Gerätewart im Bergungsdienst eingesetzt.

Schnell zeigten sich seine Führungsqualitäten und er wurde als Unterführer beauftragt. Durch weitere Seminare übernahm Markus 1997 die Aufgaben des Zugführers eines Bergungszuges im Ortsverband Aachen. Neben seiner Aufgabe als Zugführer stand er für Sonderaufgaben im OV und darüber hinaus stets zur Verfügung.

So nahm er an einigen Auslandseinsätzen teil und wirkte bei mehreren Hilfsgütertransporten für die GUS Staaten als Kraftfahrer mit. Beim Hochwassereinsatz 1993 in den Niederlanden sowie 1994 und 1995 in Goma/Zaire (Heute Republik Kongo) für Trinkwasseraufbereitung- Verteilung und den Rückbau/Rücktransport des THW-Lagers nach Mombasa. Natürlich setzte er sein Wissen für kleinere und größere Einsätze, auf lokaler oder regionaler Ebene ein.


v.l. Dr.Hans Ingo Schliwienski (Landesbeauftragter THW-NRW), Markus Kalf, Marion Kalf, Silke Kalf, Albert Willekens (Ortsbeauftragter OV-Aachen)

Als Zugführer ist man maßgeblich für den Ausbildungsstand und den Einsatzwert seines Zuges verantwortlich, so bildete er über die Jahre hinweg qualifizierte Unterführer aus, die einmal in seine Fußstapfen treten sollten. Am 1. Dezember 2015 war es dann auch soweit, er legte das Amt als Zugführer nach 18 Jahre nieder. Seine Schützlinge waren soweit um einen Einsatzfähigen Zug zu übernehmen. Neue Aufgaben gibt es im OV, so steht Markus für die Darstellung des OV Aachen im Internet, unterstützt mit Rat und Tat bei der Berichterstattung.

Markus,
deine Kameradinnen und Kameraden sowie das THW sagen mit dieser Auszeichnung Danke für deinen bis heute unermüdlichen Einsatz.




Weitere Bilder gibt es hier



Bericht & Bilder:
Horst Wipper
Beauftragter für
Öffentlichkeitsarbeit(BÖ)
Ortsverband Aachen


Nachruf Gerhard Escherich

Mit großer Bestürzung erreichte uns letzte Woche die Nachricht vom Tod unseres Kameraden
Gerhard Escherich, der im Alter von 80 Jahren am 24.03.2017 verstarb.

Im Jahr 1962, kam Gerhard Escherich zum THW. Er absolvierte die Ausbildungs-lehrgänge zum Gruppen-, Zug- und Bereitschaftsführer des LS-Bergungsdienstes. Im Jahr 1970 wurde er als hauptamtlicher Geschäftsführer für den Bereich Aachen eingestellt. Er blieb dem THW als Geschäftsführer bis zu seiner Pensionierung 1999 treu.

Ab 1978 war er auch für das THW im Ausland tätig. Insgesamt war er in 22 Ländern im Einsatz. Bei der Havarie des Öltankers „Amoco Cadiz“ vor der bretonischen Küste unterstützte das THW 1978 die Feuerwehr. Es folgten Erdbebeneinsätze in Algerien, Süditalien, Mexiko und Armenien sowie Hochwassereinsätze in den Niederlanden. Gemeinsam mit seinen Kollegen war er für Transporte nach Rumänien und Russland, für die Erkundung der Versorgungslage in der Ukraine und Weißrussland, für die Strom- und Wasserversorgung kurdischer Flüchtlinge sowie für den Bau von Wasserleitungen in Somalia zuständig.
Bei dem bisher größten Auslandseinsatz der Bundesanstalt THW in Goma/Zaire war er als Einsatzleiter tätig. Über seine eindrucksvollen Erfahrungen verfasste Gerhard Escherich zusammen mit Trude Rähse 2016 ein beeindruckendes Buch.

Zahlreiche Ehrungen und Ehrenmitgliedschaften, darunter unter anderem das THW-Helferzeichen in Gold mit Kranz, die Verdienstmedaille der Fédération Nationale de Protection Civile Francaise, die Ehrennadel der Feuerwehr der Stadt Aachen, die Ehrenmitgliedschaft in der mexikanischen Ehrenlegion, die Verdienstmedaille des niederländischen Katastrophenschutzes, das Bundesverdienstkreuz, das THW-Ehrenzeichen in Gold, das THW-Ehrenabzeichen des Präsidenten, die Verdienstmedaille 2. Klasse in Silber für Mut und Hingabe der Französischen Republik, erinnern an seine Einsätze und ein ereignisreiches Leben.

Bis zuletzt war Gerhard Escherich, im Ortsverband Aachen, einfach Gerd genannt, als Öffentlichkeitsbeauftragter tätig. Bei Einsätzen und Veranstaltungen war er dabei und hat mit interessanten Berichten die Arbeit des THW der Allgemeinheit nahe gebracht. Nicht zuletzt dieser Öffentlichkeitsarbeit ist es zu verdanken, dass viele Helferrinnen und Helfer sowie insbesondere auch zahlreiche Jugendliche den Weg zum THW gefunden haben.
Nach seiner Erkrankung im letzten Jahr hatte er sich aufgerafft und war wieder voll ins Tagesgeschäft eingestiegen. Für ihn war das Glas immer halb voll und niemals halb leer. Auf die Frage wie es im gehe, antwortete er, es geht mir nicht gut, es geht mir sehr gut.
Diese positive Einstellung war vorbildlich und Motivation für viele Mitglieder des Ortsverbandes Aachen. Gerd hatte noch viele Punkte auf seiner THW-Agenda. Leider können wir diese nicht gemeinsam mit diesem erfahrenen, stets respektierten THW-Helfer, unserem Gerd, angehen.

Schade

Unser Beileid gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und seinen Freunden.

Nachruf auf THW-Historische Sammlung

Aus den Familienanzeigen der Super Mittwoch vom 19.04.2017 :
Gerd Escherich - ein Leben im Dienst an den Menschen.pdf (354 kB)

Albert Willekens
Ortsbeauftragter
THW-Aachen


Eistauchen am Eiserbachsee

22.01.2017

Einsätze unter dem Eis stellen besondere Herausforderungen an die Taucheinheiten. Sobald Gewässer zufrieren, und sich Personen auf das Eis bewegen besteht die hohe Gefahr eines Eisunfalls.

Die Bergungstaucher Aachen nutzten die derzeitigen Wetterbedingungen um am Eiserbachsee den Einsatz im Eis zu üben.

Gesichert an der Leine bewegt sich der Taucher unter dem Eis. An schneefreien Stellen ist das Eis so klar, dass man dem Taucher von der Oberfläche aus dabei zusehen kann, wie er beginnt sein Suchmuster zu schwimmen.

Bis allerdings der erste Taucher ins Wasser geht, bedarf es einiger Vorbereitung – bei solchen Einsätzen und Übungen unter extremen Bedingungen üblich. In der Vorwoche begannen die Aachener mit der Planung der Ausbildung, um einen reibungslosen Ablauf sicher zu stellen.

Vor Ort wurden mehrere Arbeitstrupps eingeteilt, die damit begannen die Zugangswege zu räumen und zu streuen, Versorgungszelte mit Heizung und heißen Getränken aufzubauen und Löcher ins Eis zu schneiden.

Getaucht wurde an zwei Tauchstellen vom Schwimmponton aus. An jeder Tauchstelle standen dem Taucher jeweils ein Sicherungstaucher, zwei Signalmänner sowie weitere Tauchhelfer zur Seite. Zusätzlich wurde eine Sprechverbindung mit dem Taucher per Ultraschallkommunikation hergestellt.

Bei Eistauchgängen ist diese, sowie das Tragen von Vollgesichtsmasken Pflicht. Das, sowie weitere Sicherheitsvorkehrungen sorgen dafür, den besonderen Gefahren des Tauchens unter dem Eis sicher zu begegnen.
Die Organisation sowie Leitung und Durchführung der Ausbildung übernahmen die THW Bergungstaucher Aachen. Unterstützt wurden sie dabei von Kameraden des 2. TZ aus Aachen. Zu Gast waren bei der Ausbildung zusätzlich Taucher der THW Ortsverbände Düren und Beuel.



Text :
- Philipp Michel

Bilder :
- Valentin Schmitt

beide Bergungstaucher
Ortsverband Aachen




Dachstuhlbrand in Rurberg

In den frühen Morgenstunden des 22.01.2017 ist es bei einem Fachwerkhaus in Rurberg zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Anfänglich war man von einem Kaminbrand ausgegangen aber den alarmierten Löschzügen war schnell klar, dass sich der Brand bis in den Dachstuhl ausgedehnt hatte.

Bei der Alarmierung der Einsatzkräfte wurde auch das THW Simmerath ausgelöst. Vor Ort entschied der Ortsbeauftragte des THW Simmerath einen Baufachberater hinzuzuziehen.
Die Begutachtung durch den Baufachberater des Ortsverbandes Aachen, Dipl.-Ing. Albert Willekens ergab, dass eine Abstützung des betroffenen Gebäudeteils erforderlich ist.

Die Abstützarbeiten wurden daraufhin fachmännisch durch die Helfer des Ortsverbandes Simmerath vorgenommen.





Bericht & Bilder:
Albert Willekens
Ortsbeauftragter OV Aachen


Feivel ist über die Regenbogenbrücke gegangen

Hallo Feivel
Es ist nicht leicht einen guten Freund gehen zu lassen,
aber am Freitag mussten wir uns, von Dir, für immer verabschieden.
Fast 14 Jahre standest Du Jens immer treu zur Seite und hast selbst als
Rentner noch regelmäßig am Dienst teilgenommen.
Auch wenn es mit zunehmenden Alter mit dem Laufen nicht mehr so richtig funktioniert hat,
konnte wir immer deine Freude bei der Arbeit sehen.
Es hat mir immer viel Spaß gemacht deine Suchen zu beobachten. Selbst dann, wenn
Du dein eigenes Ding gemacht und uns einfach ignoriert hast.
Du wirst immer einen Platz in unseren Herzen haben.
Jetzt, wo Du auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke bist, wirst Du dich für
immer wohl fühlen.

Canis Major (Der Große Hund) ist ein Sternbild südlich des Himmelsäquators
Es ist ein auffälliges Sternbild südwestlich des Orion. Die drei Sterne des Oriongürtels zeigen direkt auf Sirius, den hellsten Stern am Nachthimmel.
Dort wirst Du für immer strahlen.

Danke, daß Du ein Teil in unserem Leben warst,
deine Ortung


Text:
Dieter Schäfer

Bild:
Sabine Lohkamp

beide 2. Technischer Zug - Fachgruppe Ortung
Ortsverband Aachen


Neujahrsempfang der FDP

Auf dem Neujahrsempfang in Düsseldorf am 15. Januar 2017 standen Themen wie Digitalisierung, Bildungspolitik und die Sicherheitslage im Fokus der Redner.
Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der FDP In NRW Christian Lindner sprach u. a. der Polizei, Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk seinen ausdrücklichen Dank für die ständige Einsatzbereitschaft aus.


v.l. Christian Lindner, Albert Willekens

Der Ortsbeauftrage des THW Aachen, Albert Willekens bedankte sich bei Herrn Christian Lindner für die Wertschätzung des THW.




Bericht & Bild:
Albert Willekens
Ortsbeauftragter OV Aachen


Dreharbeiten für das ZDF

Am 14. Januar 2017 war ein Drehteam aus Berlin im Auftrag des ZDF in Aachen.
Drehort war der Lousberg und hier nun die Geschichte dazu.

Die Fachgruppe Ortung wurde am 8. Juni 2013 zu einem Einsatz am Lousberg gerufen.
Dort hatte sich ein kleiner Hund in einem Kaninchenbau verfangen.

Die Feuerwehr Aachen die den Einsatz übernommen hatte, bat um Amtshilfe beim THW Aachen.
Im Ortsverband Aachen gibt es die Biologische Ortung mit ihren ausgebildeten Rettungshunden.

Mehr über den Einsatz soll hier aber nicht verraten werden.

Das ZDF sendet am 19. Februar 2017 um 18:30 Uhr im Rahmen der Sendereihe Terra Xpress.
Die Sendung lautet: „Rasender Eisbrocken & die Betrüger Falle“




Dreharbeiten für das ZDF-so war es am 14. Januar.



Bericht & Bilder:
Horst Wipper
Beauftragter für
Öffentlichkeitsarbeit(BÖ)
Ortsverband Aachen


Helferfest und Jahresabschluss 2016 THW Aachen

Traditionelles Treffen der Helferinnen und Helfer sowie deren Familienangehörigen am 10. Dezember 2016.

Der Ortsbeauftragte Dipl. Ing. Albert Willekens begrüßte den Geschäftsführer Wolfgang Friebe und besonders die Partnerinnen und Partner der Helferinnen und Helfer.
Zu Beginn des offiziellen Teils eröffnete Albert Willekens mit einem kurzen Abriss über die Aktivitäten des Ortsverbandes im Jahr 2016.




Geschäftsführer Wolfgang Friebe überbrachte die Grüße des Landesbeauftragten
und dankte auch persönlich den Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz.
Wie in jedem Jahr erhalten zum Jahresabschluss, Helferinnen und Helfer welche dem THW treu bleiben und sich durch hervorragende Leistungen verdient machen, eine Auszeichnung.




Helferzeichen Gold mit Kranz:
Heinz Vonderstein

Helferzeichen Gold:
Sabine Lohkamp, Sascha Manß, Daniel Schwarzer

Ehrenurkunde 30 Dienstjahre:
Jörg Flachskampf

Ehrenurkunde 20 Dienstjahre:
Jens Jacobs, Hartmut Franzen, Jan Schulz-Wachler

Ehrenurkunde 10 Dienstjahre:
Bettina Hallekamp, Viola Gruben, Jonas Schulte-Coerne, Andreas Scholz,
Marcel Kaltwasser, Franz Dieter Schäfer, Marcel Schmelzer

Nach dem offiziellen Teil konnten sich die Teilnehmer beim gemütlichen Beisammensein an einem leckeren Büffet ausgiebig stärken.
Für die Musikalische Stimmung sorgte Dominik Hölscher in Begleitung von Yasmina Hölscher
und Jonas Schulte-Coerne.




Weitere Bilder gibt es im Fotoalbum von Markus Kalf



Bericht & Bilder:
Horst Wipper
Beauftragter für
Öffentlichkeitsarbeit(BÖ)
Ortsverband Aachen


Jahresabschlussübung der Technischen Züge

Am Mittwoch den 07.12.2016 fand für die Technischen Züge (TZ) des Ortsverbandes Aachen die diesjährige Jahresabschlussübung statt.

Gegen 19:00 Uhr wurde das THW Aachen, unter Leitung von Zugführer Jan Schulz-Wachler, zu einem leerstehenden Bürokomplex in der Viktoriaallee zum folgenden Einsatzszenario alarmiert.

Schwere Explosion im Bürogebäude der Firma Vegla, unbekannte Anzahl an Verletzten, starke Rauchentwicklung in den oberen Etagen, Gebäude leicht beschädigt, Treppenhäuser rauchfrei, keine Einsturzgefahr.

Unmittelbar nach Alarmierung rückten die Einsatzkräfte der Technischen Züge mit einer Stärke von 1 / 3 / 20 = 24 aus. Zum Einsatz kam ein Mannschaftstransportwagen (MTW 1.TZ), zwei Gerätekraftwagen (GKW I 1.TZ und 2.TZ), sowie ein Mehrzweckkraftwagen (MZKW 2. TZ). Aufgrund der zu erwartenden Größe des Einsatzgebietes wurde außerdem die Fachgruppe Ortung (Typ A) mit einer Stärke von 0 / 3 / 1 = 4 und 4 Rettungshunden unter Verwendung eines Mannschafttransportwagens (MTW-0) und des Hundeanhängers in die Übung eingebunden.

Nach Eintreffen am Einsatzort wurde das Gebäude in einzelne Abschnitte eingeteilt.
Da die 5. und 4. Etage wegen (fiktiver) starker Verrauchung, nur unter Verwendung von schwerem (umluftunabhängigem) Atemschutz betreten werden konnte, richteten sich die Helfer in der 3. Etage einen Bereitstellungsraum für Ausrüstung und Koordination ein.
In den Etagen EG, UG und Tiefgarage rückten derweil Fachhelfer der Ortung mit Rettungshunden und unter Verwendung von technischem Gerät (Searchcam) zur Vermisstensuche vor.
Die Etagen 1, 2 und 3 wurden indes von kleinen Trupps auf weitere vermisste Personen untersucht.

Nach Auffinden einer vermissten Person wurde vom jeweiligen Team die direkte Erstversorgung von, vorher per Losverfahren festgelegten, Verletzungsmustern durchgeführt und danach der unmittelbare Abtransport aus dem Gebäude vorgenommen.
Dabei wurde insbesondere die Zusammenarbeit der einzelnen Einheiten, die Koordination verschiedener Einheiten und Schadensstellen, sowie die Navigation auf fremdem Gelände trainiert. Die Atemschutzgeräteträger des THW Aachen, mussten hierbei außerdem noch unter erschwerten Bedingungen (Nullsicht, Dunkelheit und abgeklebte Maske) vorgehen. Weiterhin wurde ein Atemschutznotfall mit einem verunfallten eigenen Helfer trainiert.

Gegen 23:30 Uhr waren alle Übungsziele erfüllt und alle 7 vermissten Personen aufgefunden und abtransportiert. Gegen 24:00 Uhr waren alle Einheiten zurück in der Unterkunft und die Einsatzbereitschaft konnte wiederhergestellt werden.

Ein besonderer Dank an dieser Stelle an Herrn Nesseler von der nesseler betrieb gmbh & co kg, der uns das Gebäude zur Verfügung gestellt hat. Sowie Herrn Küpper der uns eine Einweisung in die Räumlichkeiten gegeben und uns den Abend über als interessierter Beobachter begleitet hat.
Ein weiterer ganz besonderer Dank geht außerdem an die Kollegen der freiwilligen Feuerwehr Aachen -Löschzug Haaren (AC-14) für die tatkräftige Unterstützung und sehr überzeugende Darstellung als Verletztendarsteller.

Leitung THW-Einheiten: Jan Schulz-Wachler (Zugführer 2.Technischer Zug)
Organisation und Übungsleitung: Dieter Schäfer und René Königstein (beide Fachgruppe Ortung)



Text und Bilder:
Jan Schulz-Wachler, Zugführer
Sascha Manß, Gruppenführer B2B
beide 2. Technischer Zug
Ortsverband Aachen



THW Nachwuchs unter Wasser

05.11.2016

Tauchen mit den THW-Bergungstauchern

Mit einem Drucklufttauchgerät unter Wasser gehen – das war schon lange der Wunsch der Jugendlichen der THW-Jugendgruppe Aachen. Und so wurde am ersten Samstag im November ein „Schnuppertauchen“ für die Junghelfer des THW-Ortsverbandes Aachen durchgeführt. 5 Tauchlehrer standen bereit, den Jugendlichen die Grundlagen in Theorie und Praxis zu vermitteln.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der THW-Unterkunft Aachen erfolgte eine theoretische Einweisung in das Tauchen und in den Umgang mit den Tauchgeräten. Der Zusammenbau eines Tauchgerätes wurde geübt und zusätzlich wurden die Aufgaben der THW-Bergungstaucher anhand von Videofilmen vermittelt.

Mit mehreren Mannschaftstransportwagen ging es nach Kaffee und Kuchen in einstündiger Fahrt Richtung Schleiden-Vogelsang in die Eifel. In der historischen Schwimmhalle der ehemaligen „NS-Ordensburg Vogelsang“ startete dann „endlich“ um 17 Uhr der lange erwartete Praxisteil. Jeder der über 20 Teilnehmer konnte 30 Minuten in den Fluten des Hallenbades abtauchen und in einer Wassertiefe von 3,80 m das neue und besondere Gefühl des „Schwebens unter Wasser“ kennenlernen. Bei rund 28 Grad Wassertemperatur eine sehr angenehme Sache. Mit einem Drucklufttauchgerät auf dem Rücken schwebten die Junghelfer durch das klare Wasser der denkmalgeschützten Schwimmhalle; natürlich ständig begleitet, betreut und überwacht durch einen Tauchausbilder.

Parallel zu den Übungen der Jugendgruppe nutzte die restliche Mannschaft der THW-Bergungstauchergruppe die Gelegenheit und übte in der Schwimmhalle verschiedene Szenarien.

Leider viel zu schnell ging die Zeit um und der Rückbau der Ausrüstung musste um 20 Uhr erfolgen.

Zum Abschluss des Tages erhielt jeder Junghelfer eine Teilnahmeurkunde als bleibende Erinnerung an das Schnuppertauchen bei den THW-Bergungstauchern Aachen.

Besonderer Dank geht an den Schwimm- und Sportverein Vogelsang (http://www.vogelsang-ip.de/schwimmbad.htm) für die Bereitstellung der Schwimmhalle und an die beiden externen Tauchlehrer Martin Suschka und Albert Kather für die professionelle Unterstützung der Maßnahme.





Bericht & Bilder:
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer GSt Aachen


Amtshilfe für Zoll und Bundespolizei

Am 28. Oktober 2016 startete die Bundespolizeiinspektion Aachen mit den Beamten des Hauptzollamtes Aachen einen Großeinsatz in der Städteregion. Im Visier der Beamten standen Linienbusse, Fernreisebusse aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden sowie Pkw und Transporter.

Da mit einer Vielzahl von zu durchsuchenden Personen zu rechnen war, wurden seitens vom THW, Zelte mit Tische und Bänke zur Verfügung gestellt und aufgebaut. Auch der Platzbedarf der zu erwarteten Busse wurde berücksichtigt.

Seitens der Behörden hatte man sich für das Gelände des Ortsverbands Aachen entschieden. Hier sorgte das THW für eine gute Beleuchtung um auch die Sicherheit der Beamten zu gewährleisten.

Die erstmals gemeinsame Kontrolle der beiden Behörden Bundespolizei und Zoll, führte auch an diesem Tag zum Erfolg.
So wurden Waffen und Drogen gefunden sowie eine gesuchte Person festgenommen.





Bericht & Bilder:
Horst Wipper
Beauftragter für
Öffentlichkeitsarbeit(BÖ)
Ortsverband Aachen


Landesweite Übung der Fachgruppen Elektroversorgung

Mobile Elektrizitätswerke proben in Mönchengladbach für den Ernstfall

Mönchengladbach, 22.10.2016 Eine Notstromversorgung für Mönchengladbach wäre am Samstag das geringste Problem gewesen: Im Rahmen einer landesweiten Übung rückten 75 Helferinnen und Helfer der Fachgruppe Elektroversorgung aus zehn Ortsverbänden mit sechs Netzersatzanlagen (NEA) an und probten auf dem Gelände des ehemaligen Nato-Hauptquartiers (JHQ) für den Ernstfall.


Die »mobilen Elektrizitätswerke« des THW

Insbesondere für die Anwohner in Mönchengladbach-Peel dürfte es ein interessanter Anblick gewesen sein, als sich gleich mehrere der mobilen Elektrizitätswerke ihren Weg durch die kleine Ortschaft bahnten. Ihr Ziel: die Fire Station im JHQ. Dort fand unter Leitung der Geschäftsstelle Olpe, Patengeschäftsstelle der Fachgruppen Elektroversorgung in NRW, die landesweite Übung statt.


Parallelbetrieb von drei verschiedenen Netzersatzanlagen

Die 75 THWler aus zehn Ortsverbänden – Aachen, Beuel, Bochum, Duisburg, Düsseldorf, Mönchengladbach, Oberhausen, Oelde, Siegen, Werne – nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch.


Unterbrechungsfreies Verbinden von Kabeln mittels Muffen

Im Fokus der Übung standen die Themen Messtechnik, Parallelbetrieb von Netzersatzanlagen und das unterbrechungsfreie Verbinden von Kabeln. An den Ausbildungsstationen wurde unter anderem der Umgang mit verschiedenen Messinstrumenten, das Synchronisieren von mehreren, teils unterschiedlichen Stromerzeugern bei Lastwechsel mit und ohne Netzschalter / CANBus sowie die Herstellung von Giesharz-, Gel- bzw. Schrumpfmuffen vertieft.


Darstellung der verschiedenen Messtechniken und -geräte

Damit es selbst in der Hektik eines Einsatzes nicht zu einer Gefährdung der Ehrenamtlichen kommt, wurden auch die fünf Sicherheitsregeln für das Arbeiten an elektrischen Anlagen – Freischalten, gegen Wiedereinschalten sichern, Spannungsfreiheit feststellen, Erden und Kurzschließen sowie benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken – unter Einbezug der entsprechenden Schutzkleidung noch einmal wiederholt. Die Führungskräfte erhielten zusätzlich eine Auffrischung zum richtigen Verhalten im Einsatz.


Arbeiten an elektrischen Anlagen unter Berücksichtigung der 5 Sicherheitsregeln

Johannes Feiter, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Olpe, zieht ein positives Fazit der Übung: „Der Einsatz im Katastrophenschutz stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen, umso wichtiger ist es, dass wir die Grundlagen beherrschen und das notwendige Fachwissen schnell abrufen können. Die Helferinnen und Helfer der Fachgruppe Elektroversorgung, meist ausgebildete Elektrofachkräfte, bringen vielseitige Erfahrungen sowohl aus ihrem beruflichen Tätigkeitsfeld als auch dem THW-Alltag mit. Landesweite Übungen wie diese bieten eine nachhaltige Gelegenheit sich untereinander auszutauschen und die Zusammenarbeit zu stärken.“


Parallelbetrieb von Netzersatzanlagen mit Netzschalter/ CANBus

Die Fachgruppe Elektroversorgung ist das mobile Elektrizitätswerk des THW. Mit ihren Netzersatzanlagen kommen sie dort zum Einsatz, wo vorübergehend größerer Energiebedarf zu decken ist. Neben der Stromerzeugung und -einspeisung ist die Fachgruppe in der Lage, zur Unterstützung der Energieversorgungsunternehmen und anderer Anlagen-/ Netzbetreiber Reparaturen auf der Niederspannungsebene vorzunehmen.


Landesweite Übung der FGr Elektroversorgung, Gruppenfoto




Bericht & Bilder:
Sabrina Strauch
Ortsverband Möchengladbach


Gemeinschaftsübung mit Freiwillige Feuerwehr und dem DRK

Zur jährlichen Abschlussübung lädt die Freiwillige Feuerwehr Aachen Haaren seit vielen Jahren, die Öffentlichkeit zur ihrer Leistungsschau ein. Am 15 Oktober 2016 war es dann wieder soweit.

Zur Tradition gehört auch, dass an der Übung, Einheiten aus dem Katastrophenschutz teilnehmen. Zum zweiten Mal in Folge war das THW aus dem Ortverband Aachen mit in der Einsatzsituation eingebunden.

Fiktives Lagebild:
Als Lage wurde angenommen, dass ein Container mit Zellkautschuk aus unklarer Ursache in Brand geraten ist und auf ein Lagergebäude übergegriffen hat, wodurch die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hat.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Lagergebäude. Der Container mit Zellkautschuk vor dem Gebäude stand in Vollbrand. Mitarbeiter der betroffenen Firma meldeten mehrere Personen als vermisst.

Mehrere Trupps der Feuerwehr und des THW, drangen unter Atemschutz in das Gebäude vor. Dabei wurden Personen unter umgestürzten Paletten und Regalen gefunden die mit Hebekissen vom THW angehoben wurden. Zeitgleich wurde die Brandbekämpfung von außen vorbereitet. Dabei kam auch ein Schaumrohr zum Einsatz. Das DRK richtete im freien einen Behandlungsplatz zur Sichtung der Patienten ein.

Übungsende:
Zahlreiche Zuschauer säumten den Hof auf dem Betriebsgelände der Firma Köpp. Sie konnten ein Zusammenspiel der verschieden Einheiten aus nächster Nähe beobachten.
Nach der erfolgreichen Demonstration von Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Rettungsdienst ging es im Gerätehaus zum gemütlichen Teil über.




Hier noch ein Video zur Übung:


Weitere Bilder gibt es hier



Bericht & Bilder:
Horst Wipper
Beauftragter für
Öffentlichkeitsarbeit(BÖ)
Ortsverband Aachen




Retter auf vier Pfoten, THW Aachen bei der Feuerwehr Neuss

Am Sonntag den 09.10.2016 trafen sich 7 THW Helfer/-innen mit ihren Rettungshunden vom Ortsverband Aachen mit den Höhenrettern vom Hauptamt der Feuerwehr Neuss. Rettungshunde müssen in verschiedenen Situationen in der Lage sein ihre Aufgabe, dem Aufspüren von Menschen in Notsituationen, zu erfüllen.




Auch in die Höhe kann es beim Einsatz der Hunde gehen, deshalb muss auch ein Hund sich an die Höhe gewöhnen damit im Ernstfall keine ungewohnte Situation entsteht.
Bei der Suche nach vermissten oder verschütteten Personen ist Eile geboten. Je schneller sie aufgespürt werden, desto erfolgreicher verläuft die Rettung. Die biologische Ortung mit Rettungshunden, auch Suchhunde genannt, ist die erste Option. Es gibt Flächen- und Trümmersuchhunde.

Über René Königstein der hauptamtlich bei der Feuerwehr Neuss seinen Dienst verrichtet und mit seiner Hündin in der Freizeit als Helfer beim THW tätig ist, wurde der Kontakt hergestellt. Auch für die Höhenretter Christian Roß und Florian Cöllen war das Arbeiten mit Hunden im Seil eine neue Erfahrung.

In speziellen Gurten für Hunde ging es dann bis auf 20m hinauf. Der oder die THW Helfer/-in wurde zusammen mit dem Hund in ein Sicherungssystem eingebunden. Um eine ständige Kontrolle über den Hund zuhaben, war es wichtig den Hund auf der richtigen Höhe am menschlichen Retter zu positionieren.

Über eine Umlenkrolle unter dem Korb der Drehleiter der Feuerwehr Neuss und mit zwei Seilen gesichert wurden dann Hund und Retter in die Höhe gefahren. Auch Übersteigen aus dem Korb der Drehleiter in eine Etage des Feuerwehrturms wurde geübt. Auch das Übersteigen auf Gitterostbalkone wurde geübt, was für einen Hund schon eine Herausforderung ist, weil sich ein Hund eigentlich nicht freiwillig über Gitterroste bewegt.

Für die Höhenretter Christian Roß und Florian Cöllen sowie für die 7 Hunde und die Helfer war es ein interessanter Vormittag mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen.


Auf dem Gruppenbild von links nach rechts die Helfer und Hunde vom THW:
Dieter Schäfer mit Perseus, Sabine Lohkamp mit Dobra, Hartmut Franzen mit Flynn,
Jens Jacobs mit Ice, Viola Gruben mit Sandy und im Seil René Königstein mit Ava.



















Autor:
Christian Roß
Feuerwehr Neuss

Bilder :
Sebastian Völl



PKW Bergung aus dem Baggersee Gremberghoven

THW-Taucher bargen, im Auftrag der Polizei, am 08.10.2016 einen PKW aus dem Albertisee (Kiesgrube Gremberghoven) bei Köln, welcher in mehr als 10 Jahren tief in den Seegrund eingesunken war.

Der PKW war zuvor zufällig durch Sporttaucher gefunden worden, woraufhin Polizeitaucher das Wrack erkundeten. Dieses lag auf dem Dach in einer Tiefe von 12 Metern. Da das Wrack bereits länger, vermutlich über 10 Jahre, im See lag, war es sehr tief im schlammigen Seegrund versunken. Erschwerend hinzu kamen die schlechte Sicht von unter einem halben Meter sowie eine Entfernung von ca. einem Kilometer zwischen der Tauch-Einsatzstelle und befestigten Ufer.

Zur Bewältigung dieser komplexen Aufgabe rückte Samstag früh das THW mit rund 35 Helfern aus verschiedenen Einheiten und Ortsverbänden an. Die GrFK aus Köln Porz koordinierte den Einsatz. Die Bergungstaucher aus den Ortsverbänden Aachen, Düren und Bonn-Beuel wurden mit Booten der Fachgruppe Wassergefahren aus dem OV Köln-Ost und dem 3D-Sonar des OV Hürtgenwald unterstützt. Von Land aus unterstützte die 1. Bergungsgruppe des Ortsverband Köln-Porz die Arbeiten.

Da die von der Polizei angebrachte Boje zur Markierung des Standorts nicht mehr vorhanden war, galt es zunächst das Wrack wiederzufinden. Hierzu wurde der, von Augenzeugen und Luftbildern der Polizei eingegrenzte, Bereich mit dem 3D Sonar des Ortsverbands Hürtgenwald abgesucht. Die auffälligen Stellen, sogenannte Hotspots, suchten die Taucher vom Boot aus genauer ab. Aufgrund der extrem schlechten Sicht geschah dies vor allem durch Tasten. So konnte das Wrack nach wenigen Tauchgängen wieder lokalisiert und mittels einer neuen Boje markiert werden.

Vor der Bergung sicherten Taucher den Kofferraumdeckel mit Spanngurten um ein Öffnen während der Bergung, und somit den Verlust von eventuellen Beweismitteln, zu verhindern.

Zur Bergung brachten zwei Taucher, jeweils an einer Leine gesichert, Hebezeug und Hebesäcke an den Achsen des Fahrzeugs an. Da die komplette Vorderachse etwa 40 cm tief im Schlamm versunken war, mussten die Taucher die Räder zunächst freilegen. Bei Nullsicht konnten dies nur mittels Tasten und Fühlen bewältigt werden. Die Kommunikation, sowohl untereinander als auch mit dem Taucheinsatzleiter an Land, war nur mittels Unterwasser-Sprechfunk möglich.

Insgesamt wurden drei Hebesäcke mit einer Gesamttragkraft von 2 Tonnen am PKW angeschlagen. Diese wurden nach dem sogenannten „Austauchen“ der beiden Bergungstaucher aus sicherer Entfernung vom Boot aus befüllt. Trotz der hohen Auftriebskraft der Hebesäcke dauerte es einige Minuten, bis sich der PKW aus dem Schlamm löste und an die Oberfläche kam.

In langsamer Fahrt wurde der PKW zum Ufer geschleppt und mit der Seilwinde des GKW (Gerätekraftwagen) an Land gezogen. Geringe Mengen an Brenn- und Schmierstoffen des PKW wurden aufgenommen und entsorgt. Abschließend wurde der PKW der Polizei übergeben.

Nach dem Rückbau der Einsatzstelle rückten die letzten Fahrzeuge gegen 20 Uhr ab. Die THW Bergungstaucher Aachen konnten sich um 22 Uhr wieder bei der Leitstelle Aachen als Einsatzbereit zurückmelden.


Text:
Heinz Vonderstein
Gruppenführer
Bergungstaucher
Ortsverband Aachen

Bilder :
- Max Pohlen  - Bergungstaucher Ortsverband Aachen
- Dirk Schmitz - Sachbearbeiter Einsatz/operative Dienste
und Kraftfahrer der Bergungstaucher




Ehrenamt trifft Politik - Das THW war dabei !

Berlin 28.09.2016

Was ist der mobile Hochwasserpegel? Wie erkenne ich, ob Trinkwasser keimbelastet ist? Das und vieles mehr wissen seit gestern 340 Abgeordnete des Deutschen Bundestages.
Bei „MdB trifft THW“ stellten Ehrenamtliche aus ganz Deutschland den Abgeordneten
aus ihrer Region an neun interaktiven Ständen in Berlin ihre „blaue Welt“ vor.

Prominent präsentierte sich das THW in einem Veranstaltungszelt vor dem Paul-Löbe-Haus zwischen Bundeskanzleramt und Reichstag. Im Inneren konnten die Mitglieder des Deutschen Bundestages (MdB) beispielsweise ein mobiles Labor der Ehrenamtlichen aus dem THW-Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland besuchen.

Zwei Helfer der Fachgruppe Trinkwasserversorgung zeigten dort den interessierten MdB, wie verschmutztes Wasser auf seinen Härtegrad oder auf eine Keimbelastung untersucht wird – und das auf farbenfrohe Weise: Zunächst färbte Joscha Gerbig vom Ortsverband Rüsselheim das zu untersuchende Wasser mit einem Indikator rot. Anschließend träufelte er so lange Salzsäure in die Flüssigkeit, bis diese sich grün färbte. „An der Skala auf der Pipette der Salzsäure kann ich dann ganz einfach die Wasserhärte ablesen“, erklärte er. Davon überzeugte sich unter anderem Bundesinnenminister Thomas de Maizière.

Um Wasser ging es auch am Stand der THW-Leitung. Dort informierten sich die Politikerinnen und Politiker über den mobilen Hochwasserpegel – eine Innovation aus dem THW-Ehrenamt. „Es ist ganz egal, wo ich mich befinde, mit dem mobilen Hochwasserpegel kann ich den Wasserstand aus der Ferne kontrollieren“, stellte Michael Ruppert aus dem Ortsverband Lahnstein eine Besonderheit des Messgerätes heraus. Für die Veranstaltung hatte er das Gegenstück des Pegels in seinem gut 600 Kilometer entfernten heimischen Gartenteich positioniert. Den MdB konnte er so die Funktion des Gerätes veranschaulichen.


Auch Dr. Thomas de Maizière lässt sich die Arbeit des THW von Helferinnen und Helfern genau erklären.
Bild: THW/ Kai-Uwe Wärner



Bundesinnenminister Thomas de Maizière (rechts) zusammen mit THW-Präsident Albrecht Broemme (links).
Bild: THW/ Kai-Uwe Wärner



v.L.n.R. THW-Bundessprecher Frank Schulze, Thomas Johnen (Fachberater OV-Stolberg), Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt, Dirk Schmitz (Geschäftsstelle Aachen), Daniel Schwarzer (Ortsbeauftragter Ortsverband Schleiden), sowie Bundestagsabgeordneter Rudolf Henke.



Vertreter der Geschäftsstelle Aachen:
v.L.n.R. Guido Heinen (Ortsbeauftragter OV-Düren), Thomas Johnen (Fachberater OV-Stolberg),
Daniel Schwarzer (Ortsbeauftragter OV-Schleiden), Dirk Schmitz (Geschäftsstelle Aachen)

An zwei weiteren Stationen stellten die THW-Helferinnen und Helfer Einsätze in Deutschland vor. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen zeigte, wie das THW während der Unwetterereignisse im Sommer 2016 Brücken baute, und ließ die Politikerinnen und Politiker selbst eine kleine Brücke aus Holz bauen.

Auf welche Weise das THW Flüchtlingen Hilfe leistet, vermittelte der Landesverband Bayern. Umgekehrt engagieren sich aber auch Flüchtlinge im THW. Darüber informierte der Landesverband Bremen, Niedersachsen. „Ein THW für alle – die THW-Familie“ war das Motto des Standes, den der Landesverband Baden-Württemberg präsentierte. Hier zeigten die Helferinnen und Helfer, dass sich jeder ab einem Alter von sechs Jahren im THW engagieren kann.

Die internationalen Partnerschaften des THW im Bevölkerungsschutz standen am Stand des Landesverbandes Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt im Mittelpunkt.
Kräftig mit anpacken konnten die Bundestagsabgeordneten am Stand des Landesverbandes Sachsen, Thüringen. Mit vollem Körpereinsatz zimmerte etwa Bundestagspräsident Norbert Lammert unter Anleitung der Ehrenamtlichen des Ortsverbandes Dippoldiswalde ein Spielhaus aus Holz zusammen.


Neben den MdB waren auch 350 THW-Angehörige vor Ort. Bild: THW/ Michael Matthes



Mit dabei war beispielsweise auch Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, der sich ebenfalls angeregt mit THW-Kräften austauschte. Bild: THW/ Philipp Schinz



Am Stand des Landesverbandes NRW informierten die THW-Angehörigen die Parlamentarier über die Unwetter-Einsätze des THW in diesem Sommer. Bild: THW/ Sebastian Vogler

Dabei bekamen die Politikerinnen und Politiker nicht nur einen Eindruck von der Arbeit mit Holz – einer Grundkompetenz einer jeden THW-Kraft. Sie erhielten auch eine Vorstellung davon, wie Ausbildung im THW funktioniert, indem sie praktische Tipps und Tricks der Ehrenamtlichen direkt umsetzen konnten. Nach kurzer Zeit hatten die MdBs in Teamarbeit das Haus fertig gestellt. Unter Schirmherrschaft der Abgeordneten Susann Rüthrich soll das fertige Haus nun an den Verein „Freizeitinsel Riesa“ übergeben werden, der sich für Kinder und Jugendliche einsetzt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Bundestagspräsident Norbert Lammert im Beisein von THW-Präsident Albrecht Broemme, dem Präsidenten der THW-Bundesvereinigung Stephan Mayer (MdB) sowie THW-Bundessprecher Frank Schulze.

Bevor die THWler die MdBs ihre Geräte, Fahrzeuge und Projekte erleben ließen, hatten sich die Ehren- und Hauptamtlichen im Allianz Forum unter dem Motto „Voran in die Zukunft“ über künftige Herausforderungen im Bevölkerungsschutz ausgetauscht. Hier betonten THW-Präsident Albrecht Broemme und THW-Bundessprecher Frank Schulze die Bedeutung des Ehrenamtes und bedankten sich dafür, dass die Arbeit der freiwilligen Helferinnen und Helfer immer mehr Anerkennung in Gesellschaft und Politik findet.


Dr. Katja Leikert MdB beim Bau der Leonardo-Brücke, die allein durch die Verflechtung der Bauteile hält. Bild: THW/ Sebastian Vogler



Viele MdB wie hier Florian Oßner legten auch mal selbst Hand an. Bild: THW/ Michael Matthes



MdB Katja Dörner half beim Zusammenbau des Spielhauses, das nun an den Verein #Freizeitinsel Riesa“ übergeben wird. Bild: THW/ Michael Matthes



Außenminister Frank-Walter Steinmeier (1.v.r.) im Gespräch mit Zygfryd Zandecki, Vertreter der polnischen Feuerwehr aus der Wojewodschaft Lebuser Land (1.v.l.), und Christian Utech, Referent Einsatz (2.v.l.). Bild: THW/ Ellen Krukenberg




Bericht:
Janina Delp,. THW-Leitung

Bilder :
THW


Aachener Bergungstaucher im Starnberger See aktiv

05.09. - 09.09.2016

Starnberg. In der zweiten Septemberwoche fand zum 8. Mal ein einwöchiger Ausbildungslehrgang für THW-Bergungstaucher der Stufe 3 statt.

Im Taucher-Ausbildungszentrum der Bundeswehr in Percha am Starnberger See wurden die 10 Teilnehmer aus verschiedenen THW Ortsverbänden Deutschlands in einem sehr straff organisierten Theorie- und Praxisprogramm in der Handhabung von schweren Unterwassergeräten wie Unterwasserbrennschneidgerät (Kernbrennlanze), hydraulischen Arbeitsgeräten wie Kettensäge, Kernbohrgerät, Betonkettensäge und Ringsäge ausgebildet. Ebenso wurden Spül- und Saugverfahren sowie der Umgang mit schweren Lufthebern praxisnah geübt. An vier Ausbildungsstationen mussten die Lehrgangsteilnehmer die Unterwasseraufgaben unter Verwendung von Helmtauchgeräten (Kirby Morgan) bewältigen.


Trennen einer Spundwand

Der Stufe 3 Lehrgang ist der spezielle Fachlehrgang zur Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen zum Einsatz von Unterwasserarbeitsmaschinen und berechtigt den erfahrenen THW-Bergungstaucher zur Durchführung von „schweren Unterwasserarbeiten“.

Voraussetzung für die sichere, routinierte und damit unfallfreie Handhabung der Unterwasserarbeitsgeräte ist, dass der THW-Bergungstaucher den Umgang mit vergleichbaren Geräten an Land einwandfrei beherrscht. Nur wer die Fachausbildung im Technischen Zug erfolgreich durchlaufen hat und die körperliche Eignung mitbringt, kann diese technischen Geräte auch Unterwasser erfolgreich in den Einsatz bringen.

Mit dabei wiederum auch zwei Lehrgangsteilnehmer von der Protection Civile aus Luxemburg sowie zwei Lehrgangsteilnehmer und zwei Ausbilder aus den Reihen der Berliner Feuerwehr. Je ein Teilnehmer der Polizeitaucher aus Wuppertal und der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz aus Koblenz vervollständigten das hochmotivierte Team.

Aus den Reihen der THW-Bergungstaucher Aachen wirkten die Kameraden Philipp Michel, Marcel Schmelzer und Max Pohlen als Ausbilder mit. Daniel Schwarzer durchlief den Ausbildungslehrgang als Teilnehmer und schloss diesen – wie auch die anderen Teilnehmer – erfolgreich ab. Von der für das Bergungstauchen in NRW als Patengeschäftsstelle zuständigen THW-Geschäftsstelle Aachen nahm Wolfgang Friebe die organisatorischen Dinge in die Hand.

Das Bergungstauchen im Technischen Hilfswerk hat eine lange Tradition, jedoch sind bisher im „Technikbaukasten des THW“ keine Bergungstauchereinheiten als Fachgruppen gemäß StAN enthalten. Das Bergungstauchen im THW findet dementsprechend bislang auf der Ebene der örtlichen Gefahrenabwehr (öGA) je nach örtlichem Bedarf punktuell an rund 20 Standorten bundesweit statt. Im neuen „Rahmenkonzept“ des THW als Teil der „Konzeption zivile Verteidigung“ des Bundesministerium des Innern) sind die Fähigkeiten im Bereich der Unterwasserarbeiten durch THW-Bergungstaucher explizit genannt.





Bericht:
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen

Bilder :
- Max Pohlen
- Philipp Michel
- Marcel Schmelzer
alle Bergungstaucher
Ortsverband Aachen




Tag der offenen Tür des HBO Aachen

27.08.2016

Am vergangenen Samstag stellten die THW Bergungstaucher Aachen den Taucherkraftwagen und die Ausrüstung der Gruppe beim HBO Aachen aus.

Das Zentrum für hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) und Tauchmedizin feierte sein 20-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Dabei war es den Besuchern möglich sich über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten einer Druckkammer-Behandlung zu informieren. Darüber hinaus wurden verschiedene Vorträge angeboten und die Kameraden der Feuerwehr zeigten einen Tele-Notarzt-Rettungswagen und ein Löschfahrzeug. Bei gutem Wetter kamen viele interessierte Besucher zu der Veranstaltung.

Bei Tauchunfällen ist eine Druckkammer-Behandlung des Verunfallten eine wichtige Behandlungsmöglichkeit. Daher ist es auch für die THW-Bergungstaucher aus Aachen wichtig, dass es in der näheren Umgebung zu allen möglichen Einsatzgewässern eine schnell erreichbare und in Betrieb befindliche Druckkammer gibt, um im Notfall eine schnelle Behandlung sicherzustellen.





Bericht:
Marcel Schmelzer
Bergungstaucher
Ortsverband Aachen

Bilder :
Heinz Vonderstein
Gruppenführer
Bergungstaucher
Ortsverband Aachen


THW Bergungstaucher zum 70. Geburtstag des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen vor Ort

Die THW-Bergungstaucher präsentierten sich im Rahmen des NRW-Festes am 27. und 28.08.16 auf der Blaulichtmeile, die am linken Rheinufer auf dem Kirmesgelände Düsseldorf aufgebaut war. Extrem heißes Wetter mit weit über 30 Grad Lufttemperatur - vor allem am ersten Präsentationstag - machte es den Akteuren nicht einfach.

Gemeinsam mit den anderen Partnern der Gefahrenabwehr wie Feuerwehren, DRK, MHD, JUH und DLRG präsentierte sich das Technische Hilfswerk mit allen Fachgruppen und besonderen Gerätschaften auf über 5000 Quadratmetern Stellfläche. Die Unterwasserexperten des THW zeigten im eigens aufgestellten Tauchcontainer der Messe Düsseldorf die Montage eines Trinkwasserschiebers und den Einsatz von Unterwasser-Hebesäcken.

Der rund 65 Kubikmeter fassende Tauchcontainer bot die idealen Voraussetzungen zur Demonstration der Leistungsfähigkeit der THW-Bergungstaucher. Nachempfunden wurde der Einsatz des THW in Goma/Zaire (Zentralafrika). Dort bauten THW-Bergungstaucher im Kivusee mehrere Wasserentnahmestationen zur Förderung des Rohwassers, um damit die THW-Trinkwasseraufbereitungsanlagen einzuspeisen. Im ständigen Wechsel nutzen auch die Einsatztaucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) den Tauchcontainer für Ihre praktischen Vorführungen.

Neben dem Tauchcontainer war der Gerätewagen Tauchen (GW-Tauchen) der THW Bergungstaucher Aachen ausgestellt und die Unterwasserarbeitsgeräte und weitere Exponate wurden den Besuchern gezeigt.

Zu den prominenten Besuchern des THW-Bergungstaucherstandes zählten unter anderem die Präsidentin des Landtages NRW, Frau Carina Gödecke, Herr Gerd Friedsam, Vizepräsident des THW und natürlich unser THW-Landesbeauftragter Herr Dr. Hans-Ingo Schliwienski.

Die Kameradinnen und Kameraden der THW-Bergungstauchergruppen Wetter, Remscheid, Düren und Aachen waren vor Ort, um sich bei der Standbetreuung abzulösen und um die Vorführungen im Tauchcontainer zu gestalten.




Bericht & Bilder:
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer
GSt Aachen


70 Jahre NRW – Der Baukasten THW auf der Blaulichtmeile in Düsseldorf

26.08. - 28.08.2016

Düsseldorf. Vom 26. bis 28. August fand der NRW-Tag in diesem Jahr in Düsseldorf statt. Das THW aus Nordrhein-Westfalen präsentierte auf einer rund 5.000 qm großen Ausstellungsfläche innerhalb der sogenannten „Blaulichtmeile“ den Technikbaukasten THW. Das gute Wetter sorgte für viele Besucher auf der THW-Fläche. Mit dabei auch die Landtagspräsidentin Carina Gödecke, die mit einer Arbeitsplattform anreiste.




Die Besucher konnten sich an den einzelnen THW-Stationen einen Einblick in die THW-Welt verschaffen. Von historischen Fahrzeugen, über Rettungshunde bis hin zur Trinkwasseraufbereitungsanlage konnte viel Spannendes entdeckt und das Interesse geweckt werden. Auch die Landtagspräsidentin Carina Gödecke nutzte die Gelegenheit und stattete den Ehrenamtlichen einen Besuch auf der Blaulichtmeile ab. Mit einer vom THW gebauten Arbeitsplattform ging es für sie von der Altstadt zu den Rheinwiesen.




Hierbei lobte sie die Hilfsorganisationen in NRW, auch im Hinblick auf den Zivil- und Katastrophenschutz: „Mir gefällt besonders die gute Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen.“




Aber auch die kleinen Besucher kamen nicht zu kurz. Ganz nach dem Motto der THW-Jugend: „Spielend helfen lernen“ gab es an verschiedenen Mitmach-Aktionen THW zum Anfassen. So konnten schon die Kleinen bei der Fachgruppe Ortung ausprobieren, wie schwierig es ist, in einem dunklen Raum Gegenstände mit einer Kamera zu erkennen. Weiter ging des bei den Bergungsgruppen. Wie stützt man eine Hauswand richtig ab? Die Experten standen bereit und erklärten das Abstützsystem Holz kurz ASH. Zu Bestaunen gab es das ASH in groß, nachbauen konnten es die kleinen Entdecker an der Mitmach-Station „Mini-ASH“.




Was genau machen eigentlich die Rettungshunde? Hierüber konnten sich die Besucher in regelmäßigen Vorführungen informieren. Natürlich durften auch die Technikbegeisterten nicht zu kurz kommen. Das THW präsentierte viele seiner Fahrzeuge und die darauf befindliche Ausstattung. Von A wie Aufbruchhammer bis Z wie Zuggerät konnten Fahrzeuge und Ausstattung unter die Lupe genommen werden.




Die Bergungstaucher präsentierten in einem von der Messe Düsseldorf bereitgestellten Tauchcontainer, wie das THW auch unter Wasser technische Hilfe leisten kann und konnte so Einblicke in die Arbeiten zeigen, die sonst verborgen bleiben.




Aber nicht nur auf der Ausstellungsfläche war das THW an diesem Wochenende in Düsseldorf aktiv. Die Fachgruppen Wassergefahren trafen sich an der Messe Düsseldorf und übten, neben vielen kleineren Manöver, den Bau und den Betrieb einer Ponton-Fähre. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Sechs einzelne Pontons wurden innerhalb der Übung zu einer großen Plattform verbunden, die gut 15 Meter in der Länge und mehr als 50 Meter in der Breite misst. Mit dieser Plattform kann ein „Fährbetrieb“ sowohl zum Personen- als auch Materialtransport eingerichtet werden.

Während der Übung erhielt Hans van der Maat die Ehrung für 50 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im THW durch den Landesbeauftragten für Nordrhein-Westfalen, Dr. Hans-Ingo Schliwienski. „Es ist mir eine besondere Ehre, diese Urkunde für 50 Jahre Engagement an Herrn van der Maat hier auf dieser Arbeitsplattform zu übergeben. Ich habe schon viele Urkunden übergeben, aber noch keine auf dem Rhein – eine Premiere!“
Die Ortsverbände Neuss und Grevenbroich unterstützten die Durchführung des offiziellen Festumzuges.

Stellvertretend für die vielen helfenden Hände hinter und vor den Kulissen dankte der Geschäftsführer Klaus Peters der Fachgruppe Logistik Verpflegung für die hervorragenede Arbeit.

Insgesamt waren am NRW-Tag folgende Ortsverbände beteiligt: Aachen, Bad Honnef, Bergisch-Gladbach, Beuel, Bonn, Detmold, Dortmund, Duisburg, Düren, Düsseldorf, Emmerich, Erkelenz, Grevenbroich, Haan, Heiligenhaus/Wülfrath, Hilden, Höxter, Ibbenbüren, Kempen, Köln-Ost, Lemgo, Leverkusen, Lünen, Minden, Mönchengladbach, Mülheim, Neuss, Ratingen, Remscheid, Siegen, Solingen, Stolberg, Unna, Velbert, Viersen, Vlotho, Wesel, Wetter, Wuppertal.





Text:
Raphaela Behrens
Team für Öffentlichkeitsarbeit beim NRW-Tag 2016
Ortsverband Düsseldorf

Bilder:
THW
Ortsverband Düsseldorf


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